Tunnelbau-Unternehmer Herrenknecht fordert Solidarbeitrag der Griechen

Martin Herrenknecht, Chef des gleichnamigen Weltmarktführers im Tunnelbau, sieht wenig Chancen, dass die Griechenland-Hilfen fruchten und fordert einen Beitrag wohlhabender Griechen. "Solange es in Griechenland kein funktionierendes Finanz- und Steuersystem gibt, sind die Hilfen zwecklos – ein Fass ohne Boden", sagte Herrenknecht dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Unternehmer hat in Athen einen Teil der U-Bahn-Tunnel gebaut. Eine ganz kleine Oberschicht profitiere

Der Tagesspiegel: Siemens-Chef Löscher: „Kreditklemme wäre fatal“

Siemens-Chef Peter Löscher hat vor einer Ausweitung
der Finanzkrise gewarnt. "Eine Kreditklemme wäre fatal, auch für
unser Geschäft und unsere Kunden", sagte er dem Tagesspiegel
(Dienstagausgabe). Allerdings habe die Europäische Zentralbank gerade
gezeigt, dass sie "sehr aufmerksam ist und auch handlungsbereit".
Zudem habe Siemens eine eigene Banklizenz und könne Kunden
Finanzierungen anbieten. Die aktuelle "deutliche Abkühlung der

Mahnung von der Leyens: Euro-kritischen Kurs der Freien Wähler ernst nehmen

Nach Einschätzung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) muss die Union den Euro-kritischen Kurs der Freien Wähler ernst nehmen. Im Hinblick auf die nächste Bundestagswahl werde die CDU deutlich machen, "dass wir uns hier fundamental von den Freien Wählern unterscheiden", erklärte von der Leyen in der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe). "Wir sollten nicht der Illusion erliegen, dass Deutschland mit Abgrenzung gegen ander

Zeitung: Schwarz-Gelbe Mehrheit in Bundesversammlung wackelt

Union und FDP droht der Verlust ihrer knappen Mehrheit in der Bundesversammlung. Ein Scheitern der FDP bei der schleswig-holsteinischen Landtagswahl im Mai 2012 führt nach Berechnungen der Internetplattform Wahlrecht.de für die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) zu einem Mehrheitsverlust für die Regierungsparteien. Bislang stellen CDU/CSU und FDP bis zu 623 der 1240 Wahlleute in der Bundesversammlung, die den Bundespräsidenten wählt. Auf Basis der aktuel

Wirtschaftliche Freiheit in den Bundesländern – Baden-Württemberg Spitze, Berlin weiter Schlusslicht

Sperrfrist: 26.12.2011 12:00
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Im Ranking der heute veröffentlichten Studie "Wirtschaftliche
Freiheit in den deutschen Bundesländern 2011" belegt
Baden-Württemberg den ersten Platz, gefolgt von Bayern (Platz 2). Im
Vorjahr hatten beide Länder bei der Bewertung ihrer wirtschaftlichen
Freiheit noch dieselbe Punktzahl erreicht. Berlin bild

Umfrage: Mehrheit der Berufstätigen auch an Feiertagen erreichbar

Erreichbarkeit an den Feiertagen ist für die meisten Berufstätigen selbstverständlich. Laut einer Aris-Umfrage für den Hightech-Branchenverband Bitkom sind fast drei Viertel (71 Prozent) der Berufstätigen, die zwischen Weihnachten und Neujahr frei haben, dennoch beruflich erreichbar. Zwei Drittel (68 Prozent) sind per Telefon erreichbar, 43 Prozent per Mail. Erreichbarkeit ist dabei offenbar auch eine Frage des Alters, wobei die Jüngeren sehr viel größere

DGB-Chef Sommer für Abschaffung der Praxisgebühr

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, hat sich für die Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen. "Es gibt andere Wege, die Krankenkassen zu entlasten", sagte Sommer. Es gehe darum, den Menschen eine vernünftige Gesundheitsversorgung zu garantieren und sie nicht dafür zu bestrafen, wenn sie zum Arzt gehen müssen. Sommer sieht eine Alternative darin, auch Gutverdiener in die Kasse einzubeziehen. "Wir wollen zum Beispiel weitere

Westerwelle verurteilt Anschläge in Nigeria und Afghanistan

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Anschläge in Nigeria und im Norden Afghanistans scharf verurteilt. "Auch am Weihnachtstag bleibt die Welt leider nicht von der Feigheit und dem Schrecken des Terrorismus verschont", sagte Westerwelle in Berlin. Er verurteile die furchtbaren Anschläge auf das Weihnachtsfest feiernde Christen in Kirchen in Madalla und Jos in Nigeria ebenso wie den Selbstmordanschlag auf an einer Trauerfeier teilnehmende Menschen bei Taloqan in

Schäuble glaubt nicht an Crash der Finanzmärkte im Jahr 2012

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) glaubt nicht, dass die angespannte Situation der Banken in der Eurozone im kommenden Jahr zu einem Crash der Finanzmärkte führen wird. "Ich halte die Situation für beherrschbar", sagte Schäuble in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". In der EU gebe es laut dem Finanzminister eine große Entschlossenheit der Mitglieder, die Lage stabil zu halten. "Es wird noch ein paar Überraschungen und

Gabriel kündigt Richtungswahlkampf an: Rot-Grün oder Schwarz-Gelb

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat für die nächste Bundestagswahl einen Richtungswahlkampf angekündigt. "Die Alternative lautet: Rot-Grün oder Schwarz-Gelb", sagte Gabriel der Tageszeitung "Die Welt" in der am Dienstag erscheinenden Ausgabe. "Wir werden 2013 einen klaren Richtungswahlkampf führen." Die Chancen, mit den Grünen eine Mehrheit zu bekommen, bezeichnete der SPD-Vorsitzende als groß. Die Linkspartei sei auf Bundesebene nicht re