Der scheidende Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, hat von den Euro-Ländern mehr Einsatz für eine vertiefte Integration gefordert. "Wir brauchen einen Quantensprung bei den Institutionen der Wirtschafts- und Währungsunion", sagte Stark der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Vermutlich brauche Europa eine neue Institution, die Eingriffsrechte in nationale Haushaltspolitik habe. "Was ich mir vorstelle, ist ein
In der verkehrspolitischen Diskussion über die Zukunft der Deutschen Bahn hat die größte Eisenbahner-Gewerkschaft EVG mit Streik gedroht, falls die von der EU und Teilen der Regierungskoalition gewollte Aufspaltung des Konzerns mit einer Trennung von Netz und Betrieb vollzogen wird. Im Falle der Trennung "werden wir genau prüfen, ob die Bundesregierung die im bisherigen Beschäftigungsbündnis bei der Bahn ausgehandelten sozialen Leistungen erfüllt", s
Nach Einschätzung des CDU-Europaabgeordneten Elmar Brok wird Großbritannien die geplante Fiskalunion der Euro-Staaten nicht blockieren. Er könne sich nicht vorstellen, dass Großbritannien gegen eine Nutzung europäischer Gemeinschaftsinstitutionen wie der EU-Kommission durch die Fiskalunion klagen würde, sagte Brok dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Auf dem EU-Gipfel vergangene Woche einigten sich die 17 Euro-Länder und m&ou
Der Alleingang Großbritanniens beim EU-Gipfel und die möglichen Folgen für das Vereinigte Königreich werden von führenden Ökonomen in Deutschland unterschiedlich bewertet. Währender Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus Zimmermann, vor einer völligen Isolation Großbritanniens warnt, hält der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, auch ein EU-Ausscheiden Großbritanniens für verk
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bärbel Höhn, hat die Resultate der Klimakonferenz von Durban als enttäuschend bezeichnet und fordert das voranschreiten einiger Länder. Höhn sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Montagausgabe), angesichts der spürbaren Folgen des Klimawandels "sind die Ergebnisse einfach zu unkonkret und zu gering". Höhn betonte weiter, es wäre wichtige gewesen, in Südafrika "ein wirk
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat die Mitglieder des "Berliner Kreises" in seiner Partei aufgefordert, ihre Forderungen konkret zu machen. "Wer mit guten Ideen die CDU weiter nach vorne bringen will, ist immer willkommen", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Allerdings müssen Vorschläge konkret sein. Erst dann kann man darüber diskutieren. Nur zu fordern, die CDU müsse konservativer werden, reicht nicht au
Nach Einschätzung des CDU-Europaabgeordneten Elmar
Brok wird Großbritannien die geplante Fiskalunion der Euro-Staaten
nicht blockieren. Er könne sich nicht vorstellen, dass Großbritannien
gegen eine Nutzung europäischer Gemeinschaftsinstitutionen wie der
EU-Kommission durch die Fiskalunion klagen würde, sagte Brok dem in
Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Montagsausgabe).
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 03
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sucht Kontakt zur Bewegung Occupy: An diesem Montag wird die Facebook-Seite "Sparkassen im Dialog" ihren Betrieb aufnehmen. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (12. Dezember 2011). Der DSGV will sich allen kritischen Fragen der Bewegung stellen. Antworten wird das Presseteam um Christian Achilles geben. Es sollen jedoch auch Fragen an DSGV -Chef Heinrich Haasis möglich sein. Die Occupy-Bewegung hatte mit Zeltlagern un
Der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery, hat von der Bundesregierung eine Abschaffung der Praxisgebühr gefordert. "Die Praxisgebühr hat keinerlei Steuerungsfunktion, sondern verursacht nur höhere Bürokratiekosten, als sie Einnahmen bringt", sagte Montgomery der Tageszeitung "Die Welt" (12. Dezember 2011). Die Ärzte begrüßten es deshalb, dass die Koalition die Praxisgebühr jetzt auf den Prüfstand stell
Die deutsche Metall- und Elektroindustrie dringt auf eine schnelle Reaktivierung der verlängerten Kurzarbeit. "Die Politik muss das Instrument Kurzarbeit so gestalten, dass es bei Bedarf schnell aktiviert werden kann – am besten per Anordnung des Wirtschaftsministeriums", sagte Gabriele Sons, Hauptgeschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall der Tageszeitung "Die Welt" (12. Dezember 2011). Im Abschwung 2008/2009 konnten Arbeitnehmer bis zu 24 Monaten