Börsen-Zeitung: Überfällige Atempause, ein Marktkommentar von Christopher Kalbhenn

Mit einer gewissen Erleichterung dürften manche
Experten das derzeitige Treiben am Aktienmarkt verfolgen. Denn die
rasante und zudem bereits von einem deutlich gestiegenen Niveau aus
gestartete Hausse des Dax seit dem Jahresbeginn hat den einen oder
anderen Strategen bereits an der Aussagekraft seiner fundamentalen
Werkzeuge zweifeln lassen. Nun aber ist sie endlich da, die schon
seit geraumer Zeit prognostizierte Konsolidierung des Index. Nach
einem Verlust in der vorangegangenen Wo

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum BND-Skandal

"Dass der Bundesnachrichtendienst dem
US-Geheimdienst NSA dabei hilft, deutsche und europäische Unternehmen
auszuspionieren, ist beschämend. Zudem hat der BND das Parlament
belogen. Denn das, was jetzt offenbar wird, wurde bis dato immer
bestritten. Entweder wissen BND-Präsident Gerhard Schindler und/oder
Kanzleramtschef Peter Altmaier seit langem, was da gespielt wird.
Dann müssen beide gehen. Oder aber Schindler und Altmaier haben es
nicht gewusst. Dann allerd

Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 27.04.2015 bis 01.05.2015

Veröffentlichungstermine des Statistischen
Bundesamtes (DESTATIS) vom 27.04.2015 bis 01.05.2015

(die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr)

Montag, 27.04.2015
– Außenhandelspreise, März 2015

Dienstag, 28.04.2015
– Pressekonferenz: "Bevölkerungsentwicklung Deutschlands bis 2060"
in Berlin, 10:00 Uhr
– Zahl der Woche (11:00 Uhr): Importe von Rasenmähern, Jahr 2014

Mittwoch, 29.04.2015
– Ausfuhren in die Ukraine, Jahr 2014
– Zum

JLL: Nachfrage auf dem deutschem Lager- und Logistikflächenmarkt bleibt hoch

In den ersten drei Monaten 2015 wurden auf dem
deutschen Lager- und Logistikflächenmarkt nach Angaben von JLL
insgesamt rund 1,24 Mio. m² Flächen (Vermietungen und Eigennutzer)
umgesetzt, ein Rückgang gegenüber den Rekordquartal 2014 von 18 %.
Deutlich geringer (-6 %) fällt der Vergleich mit dem
Fünf-Jahresschnitt der jeweils ersten drei Monate aus. Um 18 %
übertroffen wurde dagegen der zehnjährige Vergleichswert.
Vermietungs- (+ 12 %) und Eige

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2015: + 0,7 % real zum Vorjahr

Im Februar 2015 ist der Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Februar 2014 preisbereinigt um 0,7 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt,
sank dabei die Baunachfrage im Hochbau um 1,2 %, im Tiefbau stieg die
Baunachfrage um 3,2 %.

Die Zahl der im Februar 2015 geleisteten Arbeitsstunden in
Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen im
Bauhauptgewerbe nahm gegenüber Februar 2014 um 11,3 % ab. Dieser
Rückgang ist in

Investitionen in der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft 2013 um 3,4 % gesunken

Im Jahre 2013 haben die Unternehmen der
Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft 13,4 Milliarden Euro in
Sachanlagen investiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf
Basis vorläufiger Daten mitteilt, waren das rund 0,5 Milliarden Euro
(- 3,4 %) weniger als im Jahr 2012. Damit ging auch im dritten Jahr
in Folge das Investitionsvolumen zurück. Allerdings fiel der Rückgang
schwächer aus als im Jahr 2012 (- 8,4 %). Den letzten Anstieg hatte
es im Jahr 2010 mit +

Frankreich weiterhin Deutschlands wichtigster Handelspartner

Im Jahr 2014 wurden nach vorläufigen Ergebnissen
Waren im Wert von 169,4 Milliarden Euro zwischen Deutschland und
Frankreich gehandelt (Exporte und Importe). Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das Nachbarland Frankreich damit
auch im Jahr 2014 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner. Auf
den Rängen zwei und drei folgten die Niederlande mit einem
Warenverkehr in Höhe von 161,3 Milliarden Euro und die Volksrepublik
China mit einem Außenhandelsu

Börsen-Zeitung: Zahltag, Kommentar zur Deutschen Bank von Bernd Neubacher

Nur ein kleines Milliärdchen fehlt noch, dann
hat es die Deutsche Bank geschafft – das Kunststück, in den knapp
drei Jahren seit Antritt ihrer Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu
Jain Rechtskosten aufzutürmen, deren Umfang die rund 10 Mrd. Euro
schwere Kapitalerhöhung im vergangenen Jahr komplett absorbiert.
Allein mit der Rekordstrafe, auf die sich das Institut nun im
Zinsskandal mit den Behörden geeinigt hat, sind 2,3 Mrd. Euro hinzu
gekommen. Angesichts Tau

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum EU-Flüchtlingsgipfel

Europa will "den Schleppern das Handwerk
legen". Gemeint ist: Abschottung um fast jeden Preis. Ja, die
Schleuser sind skrupellose Verbrecher. Aber sie können ihr Unwesen
nur aus zwei Gründen treiben: erstens, weil es so viele Menschen
gibt, die keinen anderen Ausweg sehen als Flucht. Und zweitens, weil
Europa diesen Menschen jeden legalen Zugang zu seinen Asylsystemen
verweigert. Wer jetzt, womöglich militärisch, den letzten Zugang
blockiert, mag sie vor de