Börsen-Zeitung: Alles andere als normal, Kommentar zur DZ Bank von Bernd Wittkowski

Nicht schlecht! Um mit dem Vorsteuerergebnis,
wie im Vorjahr, außer dem Peloton sogar den Branchenführer zu
übertreffen, hat es für die DZ Bank 2014 zwar nicht ganz gereicht
(sofern bei der Deutschen Bank bis zur Bilanzfeststellung nicht noch
Korrekturbedarf hochkommt). Aber 2,9 Mrd. Euro bedeuten für die
Zentrale der Kreditgenossen nicht nur eine weitere Bestmarke, sondern
sind obendrein nicht allzu weit weg vom Doppelten jenes Betrages, den
Bankchef Wolfgang Kirs

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Netanjahu

Der Iran steht an der Schwelle, Atommacht zu
werden. Mit verbalem Bombardement lässt sich das nicht verhindern und
mit einem Militärschlag auch nicht. Die beiden Optionen, die Israels
Premier zu bevorzugen scheint, scheiden also aus. Die Alternative,
mit den Iranern einen Kompromiss auszuhandeln, erfordert
Zugeständnisse – für Netanjahu das größte Übel. Er verlangt einen
Deal, bei dem die Iraner klein beigeben sollen – was nicht zu haben
ist, solange im

Lebensqualität: München bleibt Nummer eins in Deutschland

München ist 2015 die Stadt mit der höchsten
Lebensqualität in Deutschland. Weltweit steht erneut Wien an der
Spitze des Städtevergleichs, gefolgt von Zürich und Auckland. Bagdad
bildet das Schlusslicht des Rankings. Zu diesen Ergebnissen kommt die
alljährlich von der Beratungsgesellschaft Mercer durchgeführte
weltweite Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebensqualität in 230
Großstädten.

Mit München (Rang 4), Düsseldorf (Rang

Börsen-Zeitung: Sprengkraft im Streichelzoo, Kommentar zum Sparkassensektor von Bernd Wittkowski

In der Sparkassengruppe wird zuweilen über die
Deutsche Bank gelästert, die gerade dabei sei, in die Brüche zu
gehen. Die Gefahr besteht sicher. Doch müssen die
Öffentlich-Rechtlichen aufpassen, dass nicht sie die Ersten sind, die
sich selbst zerlegen. Vielversprechende Ansätze dafür sind erkennbar.
Der hessisch-thüringische Verbandschef Gerhard Grandke ist zwar als
Offenbacher und langjähriger Oberbürgermeister der Nachbarstadt
Frankfurts A

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Lehrerstreik

Es gibt die erwartbaren Reaktionen auf den
Lehrerstreik. Gebt den Lehrerinnen und Lehrern halt ein paar Euro
mehr im Monat, aber schafft endlich das Beamtentum ab, sagen die
einen. Wieso sollen die mehr Geld bekommen, die haben doch wegen der
Schulferien so viel Urlaub, polemisieren die anderen. Dabei haben
vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Probleme noch nie
weitergeholfen. Bleibt man auf der tariflichen Ebene, ist der
Arbeitskampf der Pädagogen ein normaler Streit zwische

Zahl der Woche: 46 % desärztlichen Personals in Krankenhäusern sind Frauen

Das ärztliche Personal in Krankenhäusern ist
zunehmend weiblich: Im Jahr 2013 waren von insgesamt 165 000
Mitarbeitern im ärztlichen Dienst 46 % Frauen. 2004 stellten sie
gerade mal 37 % des ärztlichen Krankenhauspersonals. Dies teilt das
Statistische Bundesamt (Destatis) aus Anlass des Weltfrauentages am
8. März 2015 mit.

Während 2013 mehr als die Hälfte (56 %) der Assistenzärzte
weiblich war, betrug der Frauenanteil an den Oberärzten 28 %