Die Frankfurter Rundschau schreibt zur
Sexismus-Affäre um Donald Trump:
Die Republikaner regen sich nun zu Recht über Trumps Sexismus auf.
Sie tun es allerdings nicht, weil sie ein progressives Frauenbild
haben. Sie fördern die Frauenrechte nicht und lehnen das Recht auf
Schwangerschaftsabbruch ab. Sie haben kein Programm, das es Frauen
erleichtert, Beruf und Kindererziehung zu verbinden. Wenn ihnen die
Rechte der Frauen wirklich am Herzen lägen, müssten sie ihr
Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen am 8.
November werden von vielen Beobachtern als kritisch auch für
Wirtschaft und Konjunktur in den USA angesehen. In jedem Fall sind
aber für die ersten Tage und Wochen, vielleicht sogar Monate nach den
Wahlen deutliche Reaktionen an den globalen Kapitalmärkten zu
erwarten. Je nachdem, ob die demokratische Favoritin Hillary Clinton
oder ihr republikanischer Widersacher Donald Trump die Wahl gewinnt,
wird Anlegern von Analysten
Bei Juan Manuel Santos liegt die Sache wieder
anders. Er hat nicht nur Absichten erklärt, sondern Abmachungen
vorgelegt. Aber er hat nicht für Mehrheiten gesorgt. Er ist
gescheitert – zumindest vorerst. Ein Friedensnobelpreis für
gescheiterte Friedensverhandlungen! Dabei hätte das Komitee einfach
warten können. Es gab kaum einen Beobachter Kolumbiens, der sicher
gewesen war, dass Präsident Santos für sein Vorhaben eine Mehrheit
bekommen würde. Nahez
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter lehnt die
Steuersenkungs-Pläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel ab und spricht
sich gegen Erleichterungen "mit der Gießkanne" aus. "Priorität haben
für mich Investitionen in unsere gemeinsame Zukunft", sagte Hofreiter
der Frankfurter Rundschau (Samstagausgabe). Als Beispiele nannte er
Bildung, Integration, Wohnungsbau und eine moderne Infrastruktur.
"Hier tun wir nach wie vor viel zu wenig."
(die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um
8.00 Uhr)
Montag, 10.10.2016
– Außenhandel (Ein-, Ausfuhr, Monatsvergleiche), August 2016
– Ausgaben und Einnahmen der Sozialhilfe, Jahr 2015
– Inlandstourismus, August 2016
Dienstag, 11.10.2016
– Güterverkehr in der Binnenschifffahrt, 1. Halbjahr 2016
Zahl der Woche 11.00 Uhr:
– Zum Welt-Ei-Tag (14.10.): Eiererzeugung in Deutschland, 1. Halbjahr
2016
Mittwoch, 12.10.2016
– Großhandelspreise, September 2016
Sperrfrist: 07.10.2016 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe war nach vorläufigen
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2016
preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt 2,5 % höher als im
Vormonat. Für Juli 2016 ergab sich nach Revision der vorläufigen
Ergebnisse ein Rückgang von 1,5 % gegenüber Juni
Seit der Liberalisierung zum 1. Januar 2013 ist
der Linienfernverkehr mit Bussen auf Expansionskurs. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen
Ergebnissen im Jahr 2015 von deutschen Unternehmen 23,2 Millionen
Fahrgäste mit Linienfernbussen und somit 47 % mehr als im Vorjahr
befördert. Gegenüber den Jahren 2013 (8,2 Millionen) und 2014 (15,9
Millionen) hat sich die Fahrgastzahl damit weiter deutlich erhöht.
Die Preise für den Neubau konventionell
gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im August 2016
gegenüber August 2015 um 2,1 %. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im Mai 2016 im
Jahresvergleich ebenfalls bei 2,1 % gelegen. Von Mai 2016 auf August
2016 erhöhten sich die Baupreise um 0,4 %. Alle Preise beziehen sich
auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.
Ausgerechnet der immense Erfolg beim Börsengang
des Stromnetzbetreibers Innogy wirft ein helles Schlaglicht auf den
desaströsen Zustand des Mutterkonzerns RWE. Das zeigt eine einfache
Rechnung: Innogy bringt eine Marktkapitalisierung von rund 20 Mrd.
Euro auf die Waage. Der Mutterkonzern RWE, der nach der Erstnotiz von
Innogy noch immer rund drei Viertel der Anteile an der Tochter
besitzt, wird an der Börse aber nur mit gut 8 Mrd. Euro bewertet. Im
Umkehrschluss bedeutet die
Jetzt sagt die Kanzlerin, Steuern könnten
gesenkt werden, wenn die Wirtschaft weiter brummt. Tatsächlich
spräche nichts dagegen, Durchschnittsverdiener zu entlasten. Aber das
Geld am oberen Ende zurückzuholen, das bleibt für Merkel tabu. Das
ist deshalb ein Fehler, weil alles Modernisierungsgerede leer bleibt
– jedes Bekenntnis zur Integration von Flüchtlingen auch -, wenn man
in diese Aufgaben zu wenig investiert. Außerdem ist es ein
ökonomischer A