Frankfurter Rundschau: Erdogans Spiel mit dem Feuer

Es wird immer deutlicher, dass die türkische
Regierung den Einsatz gegen die Dschihadisten des "Islamischen
Staates" nutzt, um vor allem gegen die PKK vorzugehen. Dabei spielt
Präsident Erdogan mit dem Feuer. Er nutzt die Angst seiner Landsleute
vor einem Kurdenstaat dazu, den bewaffneten Arm der Kurden zu
attackieren, wo er kann. Unklar ist, ob er zusätzlich versucht, mit
diesem Vorgehen ein Klima zu schaffen, in dem die prokurdische HDP
bei möglichen Neuwahl

Importpreise im Juni 2015: – 1,4 % gegenüber Juni 2014

Sperrfrist: 27.07.2015 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Die Einfuhrpreise waren im Juni 2015 um 1,4 % niedriger als im
Juni 2014. Im Mai 2015 hatte die Jahresveränderungsrate – 0,8 %
betragen, im April 2015 hatte sie bei – 0,6 % gelegen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Importpreise im Juni gegenüber Mai 2015 um 0,5 %.

Den größten

Frankfurter Rundschau: Offenheit bei TTIP-Verhandlungen

Reichlich spät regt sich Bundestagspräsident
Norbert Lammert auf, weil die Abgeordneten keinen Einblick in die
konsolidierten Texte über die TTIP-Verhandlungen bekommen. Die liegen
zwar seit Mai in der US-Botschaft aus – doch nur für Mitglieder der
Regierung und Ministerien. Diese Geheimniskrämerei ist hinlänglich
bekannt und sogar im Vertrag von Lissabon 2009 verankert. Der legt
fest, dass Freihandelsabkommen von der EU-Kommission verhandelt
werden und es ih

Börsen-Zeitung: Heißer Sommer, Marktkommentar von Stefan Schaaf

Die Apple-Aktie beeinflusst gewöhnlich nicht den
Euro-Dollar-Kurs. In der abgelaufenen Woche war es jedoch ein
bisschen anders, wenngleich die Wirkung auch indirekt war. Dabei
waren von Apple weniger Klagen über den starken Dollar zu vernehmen
als von anderen US-Konzernen, deren Gewinne in der Eurozone
zusammenschmelzen. Offenbar ist die Preissetzungsmacht des Konzerns
noch immer stark. Ein Gewinn- und ein Umsatzsprung um je rund ein
Drittel sprechen Bände. Die Anleger reagi

Frankfurter Rundschau: Albigs Wahrheit

Wer nicht der SPD angehört, darf Torsten Albig
dankbar sein. Er hat nur das zu Ende gedacht und leichtfertig zu Ende
gesprochen, was er seltsamerweise für das richtige Rezept zur Rettung
der Partei hält: die Aufgabe politischer Positionen und Alternativen
zwecks Anpassung an jene ominöse "Mitte", die die CDU-Vorsitzende
bereits besetzt. Man muss nur das jüngste "Impulspapier" des
SPD-Präsidiums lesen, um zu verstehen, dass Albig damit unter d