Fraktionen reagieren verhalten auf Steinbrücks Transparenz-Vorstoß

Politiker verschiedener Fraktionen des Bundestags haben verhalten bis ablehnend auf den Vorschlag des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück reagiert, die Nebeneinkünfte der Abgeordneten in Zukunft "bis auf den letzten Cent" offenzulegen. "Weder die SPD noch sonst eine Fraktion hat bisher Einzelnachweise von Abgeordneten gefordert. Von Herrn Steinbrück werden solche konkreten Angaben deshalb verlangt, weil er in seiner Eigenschaft als Kanzlerkandidat selbst erkl&auml

„Spiegel“: Steinbrück pflegte Nähe zu Bankenlobbyisten

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück pflegte laut eines Berichts des "Spiegel" eine größere Nähe zu Bankenlobbyisten und zu einer Wirtschaftskanzlei als bisher bekannt. Diese durften in seiner Zeit als Bundesfinanzminister die Gründung einer halbstaatlichen Beratungsfirma für Public-Private-Partnership-Modelle vorbereiten – später hielt Steinbrück bei einigen der beteiligten Firmen bezahlte Vorträge, vergütet mit jeweils

Der Tagesspiegel: Künast will auch im Fall eines Scheiterns bei Urwahl über Berliner Landesliste in den Bundestag

Die Grünen-Politikerin Renate Künast will sich auch
im Falle eines Scheiterns bei der Urwahl der Spitzenkandidaten um
einen Berliner Listenplatz für die Bundestagswahl bewerben. Sie werde
dies dann "natürlich" tun, sagte die Fraktionschefin im Bundestag dem
in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel am Sonntag" (Sonntagausgabe).

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SPD-Politiker Kars: „Schwarz-Gelb ist eine verlogene Bande“

In der Debatte um die früheren Nebeneinkünfte von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück haben SPD-Politiker Union und FDP attackiert. "Schwarz-Gelb ist eine verlogene Bande", sagte der Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, der "Welt am Sonntag". "Union und FDP haben sich in der Vergangenheit gegen jede Form von Transparenz bei den Nebenjobs von Abgeordneten gesträubt." Ihre Angriffe auf Steinbrück seien daher "absurd&

Euro-Krise: Top-Ökonom Sinn hält Griechenland-Austritt für sicher

Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, ist sich sicher, dass Griechenland aus der Euro-Zone austreten wird. Der Versuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), das überschuldete Land um beinahe jeden Preis in der Währungsunion zu halten, werde scheitern, prognostizierte der renommierte Wirtschaftsprofessor in einem Interview mit der "Welt am Sonntag": "Griechenland wird austreten, und Bundeskanzlerin Merkel wird nicht recht behalten – wet

BMW will erneut Absatzrekord bei Motorrädern knacken

BMW will trotz Eurokrise in diesem Jahr so viele Motorräder verkaufen wie nie zuvor. "Wir erwarten für dieses Jahr einen Absatzrekord, auch wenn wir im Jahresvergleich bis dato noch leicht unter dem Vorjahr liegen", sagte BMW Motorrad-Chef Stephan Schaller der "Welt am Sonntag". Auch 2013 solle es möglichst "weiter nach oben" gehen. 2011 hatte BMW mit 104.286 verkauften Motorrädern das beste Absatzergebnis seiner Geschichte abgeliefert. Um wenige

SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück weist Vorwürfe in Honorardebatte zurück

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat in der Debatte um seine Nebeneinkünfte Vorwürfe über eine zu große Nähe zur Finanzindustrie zurückgewiesen. Er habe wegen der Honorare kein schlechtes Gewissen, sagte der Sozialdemokrat am Samstag im Deutschlandfunk. Zudem habe er sich auch in den Vorträgen bei Finanzinstituten oder Versicherungen für Bankenregulierung und gegen Steuerhinterziehung eingesetzt, so Steinbrück. Der SPD-Kanzlerkandidat betonte

Union reicht Steinbrücks Ankündigung nicht aus

Der Union reicht die Ankündigung des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, Auftraggeber und Durchschnittshonorar für seine Redeauftritte zu nennen, nicht aus. Unions-Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) sagte "Bild am Sonntag": "Wer als Kanzlerkandidat verspricht alles offen zu legen, der muss dann auch absolute Klarheit schaffen. Ich sehe auch keinen Grund, warum Vortragshonorare geheim bleiben müssen. Wer als Bankenschreck auft

Der Tagesspiegel: Künast weist Kritik Charlotte Knoblochs an Beschneidungsdebatte zurück / „Man darf sich kritisch äußern, ohne einen antisemitischen Hintergrund unterstellt zu bekommen“

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat die
Warnung der früheren Präsidentin des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Charlotte Knobloch, vor Antisemitismus in der
Beschneidungsdebatte zurückgewiesen. Es sei "problematisch", wenn
Knobloch "hinter allen Argumenten unterschiedslos Antisemitismus
wittert", sagte Künast dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel am
Sonntag" (Sonntagausgabe).

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