Aus dem Lehrstellenmangel ist ein akuter
Azubi-Mangel geworden. Auf einmal sortieren die Betriebe die
Hauptschüler nicht mehr aus, sogar Jugendliche ohne Abschluss
erhalten eine Chance. Mit Gutmenschentum hat das nichts zu tun,
sondern mit blankem Nachwuchsmangel. In der Metallindustrie gibt es
seit Jahren ein Programm für lernschwache Jugendliche. Sie werden ein
Jahr lang fit für die Ausbildung gemacht. Ähnliches macht nun die
Bahn. Damit werden die Unternehmen unfreiw
Wie viel Rente werde ich später noch bekommen? Wer
kümmert sich um mich im Alter? Muss ich bald in die Stadt ziehen,
weil mein Dorf verödet? Zugegeben, beim demografischen Wandel handelt
es sich um einen ziemlich abstrakten Begriff. Doch dieser Wandel hat
immense Folgen für jeden Einzelnen. Die Bevölkerung schrumpft und die
Bürger werden älter. Es gibt immer weniger Arbeitnehmer, die später
die Renten schultern müssen. Die Wirtschaftsleistung k&ou
Es ist vollbracht: Der größte Börsengang in
Deutschland seit zweieinhalb Jahren ist nach einem nie da gewesenen
Zickzackkurs doch noch über die Bühne gegangen. Die Aktie von Talanx,
der Nummer 3 der deutschen Assekuranz, ist mit 19,05 Euro gestartet –
das sind 4% über dem Ausgabepreis, der am unteren Ende der
Angebotsspanne lag. Angesichts der kolportierten Überzeichnung ein
durchwachsenes Debüt.
Dem IPO-Markt hat das Prozedere alles andere als ge
Irgendetwas musste René Obermann mit T-Mobile
USA ja machen, wollte der Telekom-Chef nicht fortan als "Lame Duck"
gelten. Seitdem der Verkauf an AT&T, der 39 Mrd. Dollar einspielen
sollte, Ende vergangenen Jahres geplatzt ist, brennt der Dachstuhl.
Dass der Telekom-Veteran Philipp Humm seinen Job als Chef von
T-Mobile USA hinschmiss, um beim Rivalen Vodafone anzuheuern, spricht
Bände. Dass die Bonner Telefongesellschaft noch einen Käufer für ihr
US-Mobil
Die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways drängt Air Berlin zu einer Allianz mit Air France. "Die Gespräche laufen sehr gut", sagte Etihad-Chef James Hogan der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt, dann wären wir erpicht darauf", dass Air Berlin auch mit Air France Gemeinschaftsflüge anbiete. Etihad Airways war Ende 2011 bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft eingest
Minijobs verschärfen den Fachkräftemangel und die Ungleichverteilung von Einkommen. Das zeigt eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Im Ergebnis wirkten Minijobs "wie eine Geringfügigkeitsfalle" und stellten vor allem "eine hohe Hürde für den substanziellen Wiedereinstieg von Müttern ins Erwerbsleben dar", heißt es in der 70-seitigen Expertise. Die aktuellen Pläne der Bund
Diese friedlichen Wahlen sind ein glücklicher
Moment in der Geschichte Georgiens. Nun kommt der sehr viel
schwierigere Teil. Soll es friedlich weitergehen, braucht das Land
einen neuen Gesellschaftsvertrag. Zwei ziemlich gleichstarke
politische Kräfte müssen die Kunst des Kompromisses lernen. Das ist
neu für Georgien.
Nun ist es völlig legitim und gängige Praxis,
dass Politiker mit Vorträgen Geld verdienen. Dennoch hat das
Verhalten Steinbrücks ein Geschmäckle. Spätestens seit Anfang diesen
Jahres lief alles auf Steinbrück zu als Kanzlerkandidat, weil
Steinmeier als früherer Wahlverlierer dazu tendierte, nicht mehr
anzutreten. Ab dann hätte Steinbrück aus Gründen der politischen
Hygiene seine Vortragstätigkeit reduzieren müssen.
Wenn sich an den gegenwärtigen Rahmenbedingungen nichts ändert, steht Deutschland ein akuter Personalengpass im Gesundheits- und Pflegewesen bevor. Dann werden bis zum Jahr 2030 mindestens 404.000 Fachkräfte fehlen, hat die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in der Studie "112 – und niemand hilft" ausgerechnet, die der "Welt" (4. Oktober) vorliegt. Bereits 2020 wären in den medizinischen Berufen dann 33.000 Vollzeitstellen unbesetzt, 2030 so
Die Commerzbank wird bei der Abwicklung ihrer Tochter Deutsche Schiffsbank wohl keine Arbeitnehmer vor die Tür setzen. Für die Mitarbeiter zeichnet sich nach Informationen der "Welt" (4. Oktober) ein glimpflicher Ausgang ab: Im Umfeld der Bank geht man davon aus, dass es keine Kündigungen geben wird. Die rund 200 Banker, die sich mit der Schiffsfinanzierung befassen, würden weiterhin gebraucht, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen – entweder für die