Rheinische Post: Syrien blutet weiter = Von Godehard Uhlemann

Aleppos Altstadt brennt. Weite Teile des
historischen Basars, geadelt durch den Titel Weltkulturerbe, liegen
in Schutt und Asche. Das ist schlimm. Und es tut all denen weh, die
jenseits der riesigen Anhäufung von Steinen in der Architektur, den
gewachsenen Strukturen der Altstadt und dem Miteinander von Menschen,
Völkern, Glaubensrichtungen und Ethnien in der Handelsmetropole ein
erhaltungswürdiges Juwel sehen. Noch viel schlimmer und unerträglich
sind aber die Meldunge

Neues Deutschland: Sparen bis zum Bruch – Kommentar zur Finanzkrise und Reaktionen auf ihre Folgen

Die Akzeptanz eines Gesellschaftssystems wird in
jeder Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen. Umso mehr, wenn
der Bevölkerung der Eindruck schwindet, dass die zu schulternden
Lasten »gerecht« verteilt sind. Auch wenn Gerechtigkeit immer
normativen Kriterien unterliegt, ist in der Eurokrise
offensichtlicher denn je, wer die Zeche zu zahlen hat: Der normale
Steuerzahler blecht, um das Bankensystem als Herzstück der
kapitalistischen Maschinerie am Leben zu erhalte

Westdeutsche Zeitung: Die NRW-SPD stellt sich auf die Bundestagswahl ein – Chefin Kraft und Kandidat Steinbrück Ein Kommentar von Frank Uferkamp

Hätte es eines weiteren Beweises bedurft, die
unumschränkte Vormachtsstellung von Hannelore Kraft in der
nordrhein-westfälischen SPD zu belegen, wurde er nun in Münster
geliefert. Das ohnehin schon sehr gute Ergebnis vom vergangenen Mal
wurde nun von ihr noch einmal getoppt. Nahezu jeder auf dem
Landesparteitag war für Kraft, die intern längst respektvoll die
Chefin genannt wird. Vier Monate nach ihrem Sieg bei der Landtagswahl
ist Kraft auf dem Gipfel ihrer K

Berliner Zeitung: Zum Antisemitismus in der Beschneidungsdebatte:

Die bemerkenswerte Wut der andauernden Debatte hat
sich noch einmal gesteigert, nachdem der entsprechende Entwurf des
Justizministeriums bekannt geworden war. Sie wird fanatisch, wenn
von den unverkennbar antisemitischen Zügen die Rede ist, die sie
zunehmend bestimmen. Antisemitismus? Wieso Antisemitismus? Die
Grünen-Politikerin und Vorsitzende von Terre des Femmes, Irmingard
Schewe-Gerigk, hat gesagt: "Auch die Witwenverbrennung ist
schließlich überwunden wo

Frankfurter Rundschau: Zu den Protesten in Portugal:

Und nun werden aus den Musterschülern Rebellen.
Trotzdem stehen in Portugal die Chancen auf eine wirtschaftliche
Erholung besser als in Griechenland. Klientelismus und Korruption
halten sich in Grenzen. Und vor allem hat das Land ein
funktionierendes Finanzwesen. Steuern werden jedenfalls – anders als
in Griechenland – weitgehend eingezogen. Aber auch in Portugal
zahlen viele für ein Desaster, das sie nicht verschuldet haben. Es
ist diese Frustration, die die Rebellion näh

Unions-Chefhaushälter Barthle gegen drittes Hilfspaket für Athen

Unions-Chefhaushälter Norbert Barthle (CDU) hat sich gegen die Überlegungen des designierten SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zu einem dritten Hilfspaket für Athen gewandt. "Ich halte wenig davon, jetzt über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland zu reden", sagte Barthle dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Steinbrück hatte zuvor gegenüber der "Welt am Sonntag" ein weiteres Hilfspaket für Griechenland nicht ausges

Der Tagesspiegel: Unions-Chefhaushälter Barthle gegen drittes Hilfspaket für Athen

Unions-Chefhaushälter Norbert Barthle (CDU) hat
sich gegen die Überlegungen des designierten SPD-Kanzlerkandidaten
Peer Steinbrück zu einem dritten Hilfspaket für Athen gewandt. "Ich
halte wenig davon, jetzt über ein drittes Hilfsprogramm für
Griechenland zu reden", sagte Barthle dem "Tagesspiegel"
(Montagausgabe).

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 

SPD und Grüne kritisieren Friedrich beim Thema Neonazis in Ostdeutschland

Nach den Äußerungen von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), wonach Ostdeutschland in einigen Regionen droht, von Neonazis unterwandert zu werden, haben SPD und Grüne dem Minister und der Union Untätigkeit vorgeworfen. "Friedrich sollte nicht so viel darüber jammern und klagen, sondern etwas unternehmen", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Au

Der Tagesspiegel: SPD und Grüne werfen Friedrich beim Thema rechte Unterwanderung in Ostdeutschland Untätigkeit vor

Nach den Äußerungen von Bundesinnenminister
Hans-Peter Friedrich (CSU), wonach Ostdeutschland in einigen Regionen
droht, von Neonazis unterwandert zu werden, haben SPD und Grüne dem
Minister und der Union Untätigkeit vorgeworfen. "Friedrich sollte
nicht so viel darüber jammern und klagen, sondern etwas unternehmen",
sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der
SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann dem in Berlin erscheinenden
"Tagesspie