ThyssenKrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger treibt
den Umbau des Essener Traditionskonzerns voran. "Unser Ziel ist es,
ThyssenKrupp weiter zu einem breit aufgestellten Technologiekonzern
umzubauen", sagte Hiesinger den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe
(Samstagausgabe). "Wenn wir uns von unseren Stahlwerken in Brasilien
und in Alabama getrennt haben, hat der Stahl einen Anteil von rund 30
Prozent am Konzernumsatz. Das ist eine sehr gute Mischung für unser
Unternehmen.&q
Roland Berger, Gründer der gleichnamigen Unternehmensberatung, wirft der Politik vor, die Euro-Krise zu verschärfen, und fordert ein privat finanziertes Wachstumsprogramm für den Kontinent: "Wir brauchen ein privat finanziertes, marktwirtschaftliches Wachstumsprogramm. Weltweit stehen dafür geschätzt 170.000 Milliarden Euro privates Vermögen bereit. Investoren suchen händeringend Anlagemöglichkeiten", sagte Berger, der inzwischen Ehrenvorsitzende
Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine zunehmende europafeindliche Stimmung in Deutschland verantwortlich gemacht. "Warum hat Angela Merkel nicht längst ihre Vision, ihren Masterplan für die nächsten zehn Jahre vorgelegt? Stattdessen fährt sie auf Sicht ohne zu sagen, wo die Reise hingehen soll. Das verunsichert das Volk und schürt anti-europäische Stimmungen, sehr gefährli
Die FDP hat den Rücktritt von Berlins Regierendem Bürgermeister Wowereit (SPD) als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft zur Bedingung für weitere Hilfen für das Großprojekt gemacht. "Hilfen kann es nur geben, wenn auf der anderen Seite auch in Berlin Veränderungen vorgenommen werden. Das fängt bei den Köpfen an: Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit und Ministerpräsident Platzeck müssen ihre Positionen als Vorsitzender und
SPD-Vize-Chefin Manuela Schwesig hat die
geplante Absenkung des Beitragssatzes zur Rente scharf kritisiert.
"Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Rentenabsenkung ist
unseriös. Wir setzen uns dafür ein, dass die Rücklage in der
Rentenversicherung gestärkt wird und dass wir mehr gegen Altersarmut
unternehmen", sagte Schwesig, die auch Sozialministerin in
Mecklenburg-Vorpommern ist, der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samst
Bei aller berechtigten Kritik an Wladimir Putins
Unrechtsstaat bleibt eines zu bedenken: Das sogenannte Punk-Gebet von
"Pussy Riot" in der Moskauer Erlöserkathedrale war mehr als eine
Geschmacklosigkeit. Es war eine Straftat, und zwar nicht nur nach den
oft dehnbaren russischen Gesetzen. In Deutschland kann die
"Beschimpfung von Religionsgesellschaften" nach Paragraf 166 StGB mit
bis zu drei Jahren Haft geahndet werden. Man stelle sich einmal eine
Neonazi-Band vor, d
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum
Einsatz militärischer Mittel im Inland frohlockt vor allem die Union.
Warum nur? Macht die Karlsruher Entscheidung das Land sicherer?
Lassen sich jetzt Terroranschläge von Fanatikern besser verhindern?
Nein. Die Christdemokraten haben aber schon immer den Einsatz der
Bundeswehr im Innern gefordert. Und genau daher rührt nun ihre
Zufriedenheit: Auch wenn das Gericht den Aufmarsch der Streitkräfte
in sehr engen Grenzen, al
Seine dritte Amtszeit als Präsident nutzt Putin
gnadenlos, um seine Form von Gleichheit zu schaffen, die "Gleichheit
vor seiner Willkür", wie es ein russischer Politologe nennt. Das
Gesetz, so lehrt unter anderem auch dieser Schauprozess wieder,
schützt die Menschen in Russland nicht – im Gegenteil, es bedroht
sie. Die drei Mitglieder der Punkband Pussy Riot haben Putins ganze
Macht zu spüren bekommen. Eine Macht, mit der der Präsident auch noch
spielte,
Die Piraten sind nun gerade einmal seit drei
Monaten im Landtag vertreten. Wenn man so will, kann man sie also als
parlamentarische Lehrlinge bezeichnen und muss ihnen Nachsicht bei
etwaigen Tapsigkeiten zugestehen – eine Toleranz, die sie selbst
nicht müde werden, einzufordern. Was die Abgeordneten Schatz und Kern
aber gestern gemacht haben, ist schon ein einmaliger Vorgang. Sie
suchen als gewählte Mitglieder des Landtags nicht den Weg der
politischen Auseinandersetzung, sondern
Vordergründig verspricht das Karlsruher Urteil
über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren mehr Sicherheit für die
Bürger. Gesetzt den Fall, es kommt wirklich zu einem terroristischen
Angriff in Deutschland. Man hätte die militärischen Mittel, diesen
abzuwehren, nutzt sie allerdings nicht – dann wäre das den Menschen
nur sehr schwer zu vermitteln. Vor allem wenn es dadurch Todesopfer
gäbe, die man durch den Einsatz von Soldaten vielleicht hätte