Euro-Krise zwingt deutsche Exporteure zu besonderer Vorsicht: Beim Export in EU-Krisenstaaten wird die Vertragsformulierung und Währungsangabe entscheidend

Einige Exporteure verlangen bereits Vorkasse

Hamburg, 24. Juli 2012 – Der Export in EU-Krisenländer wird für
deutsche Unternehmen immer stärker zum schwer kalkulierbaren Risiko.
Wie das Wirtschaftsmagazin –impulse– (Ausgabe 8/2012, EVT 26. Juli)
berichtet, raten Experten zu besonderer Vorsicht und Risikovorsorge.
"Exporteure sollten zumindest wissen, wo mögliche Risiken lauern",
erklärt der für Mittelstandsthemen zuständige Partner bei der

Kaufkraft – 3 Minuten für ein Bier

Die Bundesbürger können sich heute mit ihrem Verdienst trotz Euro
genauso viele Waren und Dienste leisten wie vor 20 Jahren. Im Jahr
2011 bekam ein westdeutscher Arbeitnehmer für eine geleistete
Arbeitsstunde netto 45 Prozent mehr Lohn als 1991. Die Preise für
Waren und Dienste stiegen im selben Zeitraum um 43 Prozent. Für eine
Stunde geleistete Arbeit gab es im Jahr 2011 nach Abzug von Steuern
und Sozialabgaben 15,20 Euro; 1991 waren es 10,50 Euro. Für ei