Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) macht seinen Nachfolger Wolfgang Schäuble (CDU) für ein mögliches Scheitern des geplanten Steuerabkommens mit der Schweiz verantwortlich. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Steinbrück: "Das Abkommen mit der Schweiz halte ich für schlecht verhandelt – und zwar namentlich von Herrn Schäuble. Der wollte sich gern diplomatisch von dem Steinbrück-Rambo mit der Kavallerie absetze
Der Streit unter drei Unternehmensverbänden um den richtigen Kurs in der Euro-Rettung geht in die nächste Runde. In einem Brief an seine Mitglieder, der der "Welt am Sonntag" vorliegt, bezichtigt der Präsident von "Die Familienunternehmer – ASU", Lutz Goebel, den mächtigen Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) der Indiskretion. Ein vertraulich gehaltener Brief von ihm an den designierten BDI-Chef Ulrich Grillo sei "offensichtlich vom BDI an die
Unter den CDU-Frauen wächst der Unmut über den Ruf der Union in der Gleichstellungspolitik. "Wir müssen zu einem anderen frauenpolitischen Image kommen und dies durch politisches Handeln unterfüttern", sagte die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker dem Nachrichtenmagazin "Focus". Sie wurde gerade zur stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes NRW gewählt. Die "Gesamtwirkung der Union" mache ihr Sorge. "Denn was
Angesichts konstant guter Umfragewerte für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangen führende SPD-Politiker eine schärfere Abgrenzung gegenüber der Union im anstehenden Bundestagswahlkampf. Der bayerische SPD-Vorsitzende Florian Pronold sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Wir dürfen nicht den Fehler machen, auf die Umarmungsstrategie von Angela Merkel hereinzufallen. Wir müssen die Unterschiede noch deutlicher herausstellen und unsere Kernbotschaften
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat die Lokführergewerkschaft GDL im Zuge der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn AG vor einem Streik in der Urlaubszeit gewarnt. "Reisende kommen wegen Streiks später zur Arbeit oder in den Urlaub. Ich bezeichne das immer als unstatthafte Geiselnahme durch Spartengewerkschaften", sagte Ramsauer in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Kunden, die am wenigsten dafür können, werden in
Angesichts von 20 Milliarden Euro Überschuss schütten viele gesetzliche Krankenkassen neue Prämien aus oder bieten Extras an. Wie eine Umfrage des Nachrichtenmagazins "Focus" unter allen Kassen ergab, zahlen die Betriebskrankenkassen (BKK) Gildemeister Seidensticker, Voralb, Verbund Plus ihren Mitgliedern nun bis 60 Euro pro Jahr zurück. Die BKKs Akzo Nobel Bayern sowie Groz Beckert verhandeln noch die Höhe der Prämie. Die Kasse für den Gartenbau erst
Die Freien Wähler haben womöglich gute Chancen, bei der nächsten Bundestagswahl den Sprung in den Bundestag zu schaffen. Einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazins "Focus" zufolge können sich 17 Prozent der Deutschen vorstellen, ihre Stimme im Herbst 2013 den Freien Wählern zu geben. Besonders groß sind die Sympathien für die Freien Wähler bei Anhängern der FDP. Von ihnen können sich 26 Prozent vorstellen, für die Freien
Mit dem Innenexperten Wolfgang Wieland nimmt erstmals ein Grünen-Politiker im Bund den künftigen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen in Schutz. Der Jurist aus dem Bundesinnenministerium steht in der Kritik, weil er unter der rot-grünen Regierung ein Gutachten für ein Einreiseverbot des Deutsch-Türken Murat Kurnaz verfasst hatte, der jahrelang unschuldig im US-Gefangenenlager Guantánamo saß. "Der Ausländerrechtsexperte Hans-Georg Maaß
Auch ein Jahr nach dem Beschluss zur Energiewende ist der Rückhalt in der Bevölkerung für den Atomausstieg groß. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GMS Dr. Jung im Auftrag der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) hervor, wie die "Welt am Sonntag" berichtet. 46 Prozent der Befragten erwarten, dass der Ausstieg aus der Kernkraft keine Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hat. 23 Prozent erwarten Vorteile, 21 Pr
Der Netzentwicklungsplan (NEP), den im Mai die vier großen Netzbetreiber vorstellten, wird von Bayerns Wirtschaft scharf kritisiert. Sie fürchtet um die Versorgungssicherheit und infolge dessen um ihre internatonale Wettbewerbsfähigkeit. Es sei sehr gut, dass es den Netzplan überhaupt gebt und er gerade in einer zweiten Anhörungsphase von allen Beteiligten kommentiert werden könne: "Im Übrigen ist der Plan, so wie er besteht, nicht ausreichend. Denn was e