FT: Flensburger Tageblatt

Für den Mann im Weißen Haus kommt das immer
lautere Säbelrasseln zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Im Wahljahr
kann er sich keinen weiteren Waffengang leisten. Die Staatskasse ist
leer, das amerikanische Volk kriegsmüde. Auf der anderen Seite weiß
er um die Macht der pro-israelischen Lobby und das große Potenzial an
jüdischen Wählern in den USA. Schon allein deshalb muss Obama
Israel seine Solidarität versichern, selbst wenn es um sei

Rheinische Post: Boykott gegen Wulff

Gefühlt hat Ex-Heeresinspekteur Helmut Willmann
recht: Christian Wulff hätte besser auf den Großen Zapfenstreich zu
seinem Abschied verzichtet und sich angesichts seines unrühmlichen
Abgangs in Bescheidenheit geübt. Wulff handelt mit dem Pochen auf
alle ihm zustehenden Privilegien bis zuletzt ungeschickt und bekommt
nun eine sehr deftige Quittung: Die politische Klasse der
Bundesrepublik fühlt sich durch sein Handeln offenkundig schwer
beschädigt und dre

Ein Jahr dsble.de – Deutschlands größtes studentisches Kleinanzeigenportal zieht positive Bilanz

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Studenten wissen: Braucht man einen neuen WG-Kühlschrank, einen Job für die Semesterferien, oder Lernpartner für das Staatsexamen, lohnt sich ein Blick auf die Aushänge am "Schwarzen Brett" im Uni-Foyer. Noch einfacher geht das heutzutage mit dem Schwarzen Brett im Internet (http://www.dsble.de). Sortiert nach Kategorie und mit bequemer Suchfunktion findet man so sofort das richtige Angebot – oder man inseriert selbst und "lässt sich finden".

Mitteldeutsche Zeitung: zu politischen Straftaten in Sachsen-Anhalt

Es drängt sich die Frage auf, welche Rolle die
verschiedenen Programme zur Eindämmung politischer Gewalt denn
tatsächlich spielen. Sachsen-Anhalt ist da in den vergangenen Jahren
sicher nicht untätig gewesen: Es wurde Geld in die Hand genommen,
geschult, genetzwerkelt. Doch hat das alles auch den gewünschten
Effekt erzielt? Wäre es ohne das Bemühen noch schlimmer gekommen?
Oder dringen die ganzen Programme gar nicht bis zum Kern des Problems
vor, sprich d

Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland

Verglichen mit dem Kommunisten Gennadi Sjuganow oder
dem Nationalisten Wladimir Schirinowski stellt er wohl die beste
Alternative dar, die das politische System des Landes zu bieten hat:
Ein autoritärer Technokrat, der einen Kurs in Richtung
wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit einschlägt. Freiwillig oder
nicht, dabei beschwört er Geister, die ihm unbequem werden: In der
Metropole Moskau erreichte Putin keine 50 Prozent mehr. Die
städtischen Schichten, denen es im

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bund und Bildung

Das Kooperationsverbot, wie es mit der letzten
Föderalismusreform von Bund und Ländern beschlossen wurde, konnte
also nur auf eine Art enden: als Rohrkrepierer. Die Ankündigung der
Bildungsministerin, es zumindest teilweise zu lockern, war längst
überfällig. Die ärmeren Bundesländer wissen ohnehin, dass ihre
Hochschulen ohne eine institutionelle Förderung aus Bundesmitteln
nicht konkurrenzfähig sind. Letzte Befürworter eines
Kooperat

NRZ: Machtgeil und faul – Kommentar von Matthias Maruhn

Ein Traumziel für Träumer. Besonders in den 70er
Jahren zog es junge Leute zu Hunderttausenden nach Kreta und Co.. Sie
kamen mit ihren Rucksäcken vor allem aus dem Norden und Westen des
Kontinents, trafen sich im Kafeneon und mit dem Retsina am Strand,
feierten und redeten mit Händen und Füßen und vor allem miteinander.
Sie übten das, was später große Politik wurde: Sie übten Europa. An
diese Strände hat Zeus schon die phönizisc

NRZ: Ende eines Irrwegs – Kommentar von Björn Lohmann

Die Exzellenzinitiative war und ist für die deutsche
Forschungslandschaft ein großer Erfolg. Nicht zuletzt zeigt sie, was
es bewirken kann, wenn der Bund den Hochschulen Milliardensummen
bereitstellt. Das darf er aber nur projektbezogen – und Projekte
enden. Eine herausragende Hochschule dauerhaft zu fördern, vermag der
Bund bislang nicht. Das ist Ländersache, und das wiederum bedeutet
vielerorts Ebbe in den Hochschulkassen. Was passiert, wenn alle
Beteiligten über

WAZ: Eine Menge Nachholbedarf – Kommentar von Sven Frohwein

Ein Viertel aller Firmen nimmt es mit dem
Datenschutz nicht so genau, ein Drittel hat Probleme in Sachen IT.
Stammte diese Meldung aus dem Jahr 1990, sie elektrisierte niemanden.
2012 aber muss sie Firmenlenker und IT-Spezialisten gleichermaßen
erregen. Über 20 Jahre nach dem Start des kommerziellen Internets
räumen Unternehmen ein, dass sie noch massiven Nachholbedarf in
Sachen Computertechnologie haben. Da verwundert es wenig, dass es
immer wieder zu veritablen Datenlecks