BASF will Spezialchemie weiter ausbauen

Die BASF will ihr Geschäft mit Spezialchemikalien für verbrauchernahe Industrien weiter ausbauen: Der Chemiekonzern setzt dabei sowohl auf weitere Zukäufe als auch auf organisches Wachstum durch maßgeschneiderte Lösungen für die Abnehmer. Das machte BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) deutlich. Heinz ist für den größten BASF-Teilbereich, das Segment Performance-Produkte, verant

WAZ: Jede Kasse regelt Kosten für Brust-OPs anders

Frauen, die gefährliche Brustimplantate austauschen
lassen wollen, werden sehr unterschiedlich an den Kosten beteiligt.
Je nach Krankenkasse müssen sie die Rechnung gar nicht, zur Hälfte
oder fast ganz bezahlen, ergab eine Umfrage der WAZ-Gruppe
(Donnerstagsausgabe). Nach Schönheits-OPs müssen sich gesetzliche
Kassen nur zu 50 Prozent an der Entfernung und gar nicht an neuen
Implantaten beteiligen. So macht es die TK. Sie übernimmt die Hälfte
der Entfern

Gründer von Finanzinvestor KKR fürchtet um Attraktivität Europas

Hochrangige Vertreter der Finanzbranche sehen die Attraktivität Europas durch die Euro-Krise in Gefahr. "Wir sind jederzeit bereit zu investieren", sagte der Gründer des international tätigen Finanzinvestors KKR, Henry Kravis, auf dem "Welt"-Wirtschaftsgipfel, einer Veranstaltung der "Welt"-Gruppe. Er warnte allerdings vor negativen Folgen durch die neuen Eigenkapitalanforderungen an Banken. "Wenn die Banken ihre Bilanzen weiter verkleinern m&uum

Schäuble lobt Reformen in Italien

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Reformanstrengungen in Italien gelobt. "Die Regierung von Mario Monti hat für Italien eine gute Balance gefunden aus Defizitreduzierung und Strukturreformen zur Wachstumsförderung", sagte Schäuble auf dem "Welt"-Wirtschaftsgipfel. Der Finanzminister wagte trotz der Schuldenkrise einen positiven Ausblick: "Bei aller kurzfristigen Aufgeregtheit sehe ich diesem Jahr mit Zuversicht entgegen", so Sc

Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer nehmen laut DIHK zu

Die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer nehmen in Deutschland zu. Nach Umfragen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) will jeder vierte Betrieb mehr ältere Arbeitnehmer beschäftigen, berichtet die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Grund sei der demographische Wandel und damit verbundener Fachkräftemangel. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte dem Blatt: "Die Chancen auf einen Arbeitsplatz jenseits der 50 oder 60 steige

Hessens Innenminister warnt vor Scheitern des NPD-Verbots

Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) hat vor einem Fehlschlag eines möglichen NPD-Verbotsantrags vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gewarnt. "Klar ist: Wir dürfen mit dem Antrag nicht scheitern. Das wäre nach 2003 der zweite Ritterschlag für die NPD. Wenn der Staat das Schwert des Parteiverbots wählt, dann muss es auch schneiden", sagte Rhein der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Der CDU-Politiker, scheidender Vorsitzender der Innenmin

CDU-Generalsekretär verteidigt Wulff gegen Aufklärungsforderungen aus der Union

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat Bundespräsident Christian Wulff gegen die Forderungen nach besserer Aufklärung der Kreditaffäre aus den eigenen Reihen in Schutz genommen. "Bundespräsident Christian Wulff hat im Internet für alle zugänglich, umfassend und detailreich über seinen Hauskredit sowie verschiedene Urlaubsaufenthalte informiert. Dies sollte man jetzt auch anerkennen", sagte Gröhe der "Rheinischen Post" (Donnerst

FDP warnt vor negativen Auswirkungen einer Finanztransaktionssteuer

Die FDP-Bundestagsfraktion hat eindringlich vor negativen Auswirkungen einer Finanztransaktionssteuer nur im Euro-Raum gewarnt. Die Steuer könnte schlimmstenfalls "zum Brandbeschleuniger inmitten der Euroschuldenkrise" werden, heißt es in einem Positionspapier der FDP-Fraktion, das der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Es existiere weltweit bisher kein Beispiel einer erfolgreichen Finanztransaktionssteuer. "Die FDP-Bundestagsfraktion hält d

Allianz-Vorstand Achleitner sieht kein schnelles Ende der Finanzkrise

Paul Achleitner, Allianz-Finanzvorstand und und zukünftiger Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, glaubt an kein schnelles Ende der Finanzkrise. "Wir werden noch jahrelang mit der Finanzkrise zu kämpfen haben", sagte er der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Wer mehr als 20 Jahre über die Verhältnisse gelebt und das mit Schulden finanziert hat, wird das nicht in einigen Monaten reparieren können." Mit der Rolle der Bundesregierung in der K

Wirtschaft wird 2012 laut Experten von Binnenkonsum getragen

Angesichts der sich verschärfenden Eurokrise erwarten Wirtschaftsexperten, dass die deutsche Konjunktur 2012 größtenteils von der Binnennachfrage getragen wird. In der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) erklärte der Konjunkturchef des Münchner Ifo-Instituts, Kai Carstensen, die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr um 0,4 Prozent zulegen: "2012 kommt der einzige Wachstumsimpuls von der Binnennachfrage. Sie bewahrt uns vor größeren Problemen.