Die deutsche Wirtschaft strotzt seit gut zwei
Jahren vor Selbstbewusstsein: pralle Auftragsbücher, innovative
Produkte, Rekordgewinne, ausgabefreudige Konsumenten und ein stabiler
Arbeitsmarkt – das sind die Zutaten für den Aufschwung XXL in
Deutschland. Während bei unseren Nachbarn die Krise tobt, stehen die
Unternehmen hierzulande wie Felsen in der Brandung. Doch wie lange
noch?
Auch Deutschland wird sich der weltweiten konjunkturellen
Schwächephase nicht ganz ent
Eine Klarstellung zur Beruhigung aller Arbeitnehmer
vorweg: Die "Rente mit 67" wird voll wirksam erst in 17 Jahren. Wer
in diesem Jahr das bislang offizielle Rentenalter von 65 Jahren
erreicht, muss einen Monat länger arbeiten und auf seine Altersbezüge
warten. Für jeden Geburtsjahrgang ab 1947 verlängert sich die
Lebensarbeitszeit dann in monatlichen Schritten, bis sie 2029 auf 67
Jahre steigt. Viel Zukunftsmusik also, für die jetzt die ersten Takte
angesc
Johannes Remmel und Ilse Aigner haben sich beim
Thema Antibiotika-Einsatz in der Tierzucht so richtig ineinander
verbissen. Der Ton ist deutlich schärfer geworden. Remmel (Grüne)
kritisierte Aigner scharf, Aigner (CSU) konterte mit spitzer Zunge.
So geht Politik. Es mag widersprüchlich klingen: Remmel und Aigner
haben beide recht. Das Land NRW kann, wie Aigner ätzt, die
Dokumentation von Antibiotika-Behandlungen längst einsehen, rein
rechtlich. Aber: Das Verfahren
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat einem Medienbericht zufolge im abgelaufenen Jahr noch weniger neue Schulden gemacht als bislang angenommen. Wie das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise schreibt, dürfte der vorläufige Haushaltsabschluss ein Defizit in einer Größenordnung von 18 Milliarden Euro ergeben. Erst kurz vor Weihnachten hatte der damalige Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen noch von einer Netto
Die Grünen lehnen den Ausbau von Autobahnen nicht kategorisch ab. Nötig sei dies jedoch nur in einigen wenigen Fällen, wie aus einem Grundsatzpapier der Bundestagsfraktion zur Verkehrspolitik hervorgeht, das dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) vorliegt. So sei für die Grünen der Neubau diverser Autobahnstrecken überflüssig, weil ihr Nutzen für das Gesamtnetz "in keinem Verhältnis zu den volkswirtschaftlichen Kosten steht", hei&s
Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, geht trotz des Wachstumseinbruchs im Winter für das Jahr 2012 von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent in Deutschland aus. Die Aussichten für die deutsche Konjunktur seien nicht schlecht, sagte er dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Der Konsum wird dank der hohen Beschäftigung stark bleiben und der Export wird nicht so stark einbrechen, wie es viele befürchten", e
Auch wenn Deutschland nun doch von den
realwirtschaftlichen Folgen der Schuldenkrise und der globalen Flaute
eingeholt wird – unterm Strich steht die größte Volkswirtschaft der
Eurozone gut da. Sicher, im vierten Quartal musste hierzulande
erstmals seit Anfang 2009 ein Rückgang des realen
Bruttoinlandsprodukts (BIP) hingenommen werden; und ja, die
Aussichten für das gerade begonnene Jahr sind auch nicht eben rosig,
schließlich kämpfen wichtige Abnehmerlä
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Bundesregierung wollen die Verhandlungen mit den Banken über deren Beteiligung am zweiten Griechenland-Hilfspaket so schnell wie möglich beenden. Ziel sei es, die Beteiligung des Privatsektors in den nächsten Wochen zum Abschluss zu bringen, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf ein Gespräch zwischen IWF-Chefin Christine Lagarde und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Absicht sei zwar w
Es ist verständlich, dass die CDU ihre Geduld mit
Christian Wulff verliert. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat es geschafft,
die Erinnerung an Merkels Verantwortung für Wulff wach zu halten. Als
Horst Köhler zurücktrat, war das übertrieben, aber geschah aus edlen
Motiven: um das Amt zu schützen. Wulff denkt nur an sich. Die
Präsidentschaft ist sein politisches Schnäppchen. Er will das Amt
ausüben, ja: üben. Der CDU dämmert, dass es ein Schreck
Selbst jene, die sich nicht jeden Tag mit Fußball
befassen, werden bemerkt haben, wie langsam eine Lawine ins Rollen
gekommen ist. Die Nachrichten über Gewalt reißen nicht ab. Es geht
los in den unteren Klassen, wo Schiedsrichter buchstäblich zu
Prügelknaben geworden sind, und es endet erst in den Profiligen, wo
das Thema längst ganze Sportseiten füllt. Vielleicht muss man in
diesem Zusammenhang sogar erwähnen, dass die Pyrotechnik zu längst