Schäuble hält Diskussion um Wulff für schädlich für Amt des Bundespräsidenten

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält die Diskussionen über Christian Wulff für schädlich für das Amt des Bundespräsidenten und fordert zur Zurückhaltung auf. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Schäuble: "Wir haben ein hohes Interesse daran, dass das Amt des Bundespräsidenten unbeschädigt bleibt. Die Debatten, die im Augenblick geführt werden, sind Belastung für das Amt. Und daher halte ich ei

WAZ: Unitymedia plant eigene Internet-Plattform für das Kabelfernsehen

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will im kommenden
Jahr eine eigene Plattform für Internet-Fernsehen anbieten, berichten
die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben). Das "Horizon"
genannte Angebot soll im zweiten Quartal 2012 in Deutschland an den
Start gehen. "Horizon könnte für das Fernsehen werden, was das iPhone
für den Mobilfunk ist", sagte Unitymedia-Chef Lutz Schüler im
Interview mit den Zeitungen. Die Medien- und Unterhaltungspla

Schavan will Ende der Debatte um den Bundespräsidenten

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Annette Schavan hat sich dafür ausgesprochen, die Debatte um Bundespräsident Christian Wulff zu beenden. "Der Bundespräsident hat Informationen gegeben und sich für sein Verhalten entschuldigt. Jetzt sollten wir zu dem zurückkehren, was wirklich wichtig ist", sagte die Bundesbildungsministerin der "Welt am Sonntag" (Weihnachtsausgabe). Mit der Art, wie gerade über den Bundespräsidenten diskutiert werde, k

IG Bau-Chef Wiesehügel fordert einheitlichen Mindestlohn

Der Chef der Gewerkschaft IG Bau, Klaus Wiesehügel, hat einen einheitlichen Mindestlohn in Deutschland gefordert. Um dem Lohndumping ein Ende zu setzen, komme man nicht mehr um einen branchenübergreifenden Mindestlohn herum, sagte Wiesehügel der "Frankfurter Rundschau" (Freitagsausgabe). Die Tarifparteien könnten oberhalb dieser Marke für ihre Branche eigene, höhere Mindestlöhne vereinbaren. "Der unterste Mindestlohn sollte aber so hoch sein, das

Zeitung: Bausparsektor vor Neuordnung

Der deutsche Bausparsektor mit 25 Millionen Kunden steht vor einer Neuordnung. Dies berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe). Die Sparkassen überlegen, die Landesbausparkassen (LBS) zusammenzubinden – bis hin zu Fusionen. Bisher operieren die zehn Institute weitgehend unabhängig. "Es liegt nahe, dass Sparkassen mehr und mehr zu den Haupteigentümern der LBS werden", sagte ein Insider des öffentlich-rechtlichen Finanzverbunds der "S&uum

Rheinische Post: CDU-Vize Schavan sieht Bundespräsident nach Erklärung „gestärkt“

Bundesbildungsministerin und CDU-Vize Annette
Schavan (CDU) sieht Bundespräsidenten Christian Wulff nach seiner
Erklärung gestärkt. "Der Bundespräsident hat sich erklärt und sein
Verhalten bedauert", sagte Schavan der in Düsseldorf erscheinenden
Rheinischen Post" (Freitagausgabe): " Es war gut, dass er diese
Erklärung abgegeben hat. Das verdient Respekt. Er ist gestärkt",
sagte Schavan.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Reda

Börsen-Zeitung: Ende mit Schrecken, Kommentar zur Deutschen Lufthansa von Lisa Schmelzer

Die Bilanz von Christoph Franz nach seinem
ersten Jahr an der Lufthansa-Spitze kann sich sehen lassen. Der
Verlustbringer Lufthansa Italia wurde abgewickelt. Die Zusammenarbeit
mit der günstiger produzierenden Tochter Germanwings hat Franz
intensiviert und die Kostenbasis des eigenen Fluggeschäfts gesenkt.
Mit dem nun vereinbarten Verkauf der Tochter British Midland (BMI) an
den Konkurrenten International Airlines Group (IAG) zieht der
Lufthansa-Chef zudem einen Schlussstrich unte

Rheinische Post: Irak droht Zerfall

Ein Kommentar von Klaus Peter Kühn:

In Bagdad explodieren 14 Bomben an einem Tag. Das ist mehr als
eine Schreckensmeldung aus einem geschundenen Land. Das ist eine
Alarmmeldung aus einem Land, das nach neun Jahren Blutvergießen in
einen womöglich noch schlimmeren Bürgerkrieg abzugleiten droht. Kaum
ist der letzte US-Soldat abgezogen, brechen tief wurzelnde Konflikte
zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen aus. Ministerpräsident
Nuri al Maliki spielt ei

Rheinische Post: Eine zweite Chance für Wulff

Ein Kommentar von Sven Gösmann:

Der Bundespräsident hat gut in eigener Sache gesprochen, nur viel
zu spät. Trotzdem besteht für Christian Wulff nun wieder die
realistische Chance, dass er sein Amt weiter ausüben kann. Das
Staatsoberhaupt ist dafür als Privatperson so weit gegangen, wie es
ihm überhaupt möglich ist. Wulff hat sich glaubhaft entschuldigt. Er
bedauert sein Verhalten. Er bezeichnet sein privates Gebaren in
Finanzdingen als irritieren