Die deutschen Automobilzulieferer sind für eine drastische Konjunkturabkühlung deutlich besser gerüstet als noch vor drei Jahren. Das Abschwungrisiko in Europa und in den USA sei aufgrund des unverändert niedrigen Nachfrageniveaus begrenzt, heißt laut dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) in einer Studie der Mittelstandsbank IKB Deutsche Industriebank. Zudem treffe ein Abschwung die wichtigsten Kunden, die deutschen Autokonzerne, nicht mehr unvorbereitet. "
Knapp zehn Monate nach ihrer Berufung hat die Daimler-Vorstandsfrau für das neu geschaffene Ressort Integrität und Recht, Christine Hohmann-Dennhardt, eine erste wichtige interne Weichenstellung vorgenommen. "Wir wollen jetzt mit den Mitarbeitern über Integrität reden und die Ergebnisse dann in unsere neue Verhaltensrichtlinie einfließen lassen", sagte Hohmann-Dennhardt dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die 61-Jährige Ex-Bundesverfassungsrich
Die Augen mancher Banker dürften am
Donnerstagnachmittag stärker geleuchtet haben, als es die ihrer
Kinder in gut zwei Wochen tun werden, wenn die Kerzen am
Weihnachtsbaum brennen und das Christkind – bei den Angelsachsen
übernimmt diese Aufgabe bekanntlich Santa Claus – die Geschenke
präsentiert. Denn gestern überschüttete Eurolands oberster
Notenbanker Mario Draghi die Institute mit Gaben: Sie können sich
künftig noch billiger bei der Europäi
Alles entscheidende, wegweisende Krisengipfel haben
Europas Staatenlenker gefühlt dutzendfach angekündigt. Die Krise
focht das nicht an. Im Gegenteil: Sie eskaliert mit jeder Woche,
jedem Rating und jedem Bankenstresstest. Dass Deutschland und
Frankreich auf dem Gipfelgrat vorangehen, ist fast schon so
vorhersehbar wie das "Nein" ihrer Partner. An seinem Zwang zur
Einstimmigkeit droht Europa zu zerbrechen. Aus Merkels immer
dramatischeren Appellen klingt barer Zweifel.
Der Bröselstein-Skandal ist nichts für schwache
Nerven. Vor allem jetzt, da es ans Eingemachte geht: ans Geld. Bei
Steinfraß-Opfern und Firmenbossen liegen die Nerven blank. Deshalb
die Achterbahnfahrt der letzten 48 Stunden. Erst die Charme- und
Kulanz-Offensive von Xella: die warmen Worte für Betroffene,
Verjährung sei kein Thema, die Veröffentlichung der
Bröselstein-Zonen, das Sorgentelefon, die Hilfsangebote. Am Morgen
danach: die Kehrtwende vor dem
Nicht zum ersten Mal ist ein Spitzenbanker in
Deutschland Ziel eines Anschlags geworden: So starb 1989 der
Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen nach einem Bombenattentat. 1977
ermordete die RAF den Chef der Dresdner Bank, Jürgen Ponto. Dass nun
nicht auch Josef Ackermann Opfer wurde, ist vor allem auf das
Sicherheitssystem der Deutschen Bank zurückzuführen. Nun mag man von
Ackermann halten, was man will. Man darf ihm vorwerfen, ein
Raubtier-Kapitalist zu sein, ihn schelten
Der Befund ist ernüchternd: Die von der Demokratie begeisterten
jungen Menschen, ohne deren Hartnäckigkeit Ägyptens Machthaber
Mubarak wohl nie aus dem Amt gejagt worden wäre, haben die
Parlamentswahl verloren. Noch ist der Urnengang nicht beendet, aber
schon jetzt ist klar, dass säkular und liberal gesinnte Kandidaten
nur ein versprengtes Häuflein in der neuen Volksvertretung stellen
werden. Es sind die islamistischen
Seit fünf Wochen ist der Italiener Mario Draghi Chef der
Europäischen Zentralbank (EZB) – und schon öffnen sich die Schleusen:
Gestern senkte er zum zweiten Mal den Leitzins und gibt
Geschäftsbanken nun für drei Jahre unbegrenzt Kredit. So einfach sind
Banken noch nie an Geld gekommen. Manche mögen den neuen Kurs der EZB
für Ausdruck italienischen Leichtsinns halten. Tatsächlich ist er
Ausdruck der verschärf
Es scheint, dass unsere Polizeikräfte den islamistischen Terror
inzwischen gut einschätzen können. Die Vereitelung der von der
"Sauerland-Gruppe" geplanten Anschläge, die Aushebung der Duisburger
Terror-Verdächtigen und jetzt die Verhaftung eines mutmaßlichen
Mitglieds der Düsseldorfer Zelle zeigen die Effektivität der Polizei.
Entwarnung kann allerdings nicht gegeben werden. Denn die Zahl der
gewaltber
Vor mehr als einem Jahrzehnt begleiteten viele
den Start des Euro skeptisch, aber doch hoffnungsvoll. Schließlich
leuchtete es ein, dass Wachstum und grenzübergreifender Handel besser
funktionieren, wenn nicht ständige Wechselkursschwankungen das
Kalkulieren erschweren. Besonders für eine starke Exportnation wie
Deutschland war das ein tolles Argument. Und dann kamen noch die
Aha-Effekte bei der Urlaubsreise dazu: kein Umrechnen, kein
Umtauschen, nur noch eine Geldb&ou