Öffentlicher Dienst: „Arbeitgebende stecken den Kopf in den Sand“ – zweite Runde der Tarifverhandlungen endet ohne Angebot

Öffentlicher Dienst: „Arbeitgebende stecken den Kopf in den Sand“ – zweite Runde der Tarifverhandlungen endet ohne Angebot

Bund und Kommunen verweigern ein konkretes Verhandlungsangebot. Die Gewerkschaften werden den Druck jetzt erhöhen und landesweit Warnstreiks organisieren.

"Ohne weitere Warnstreiks kommen wir hier wohl nicht weiter. Die Arbeitgebenden blockieren eine Lösung und verkennen völlig den Ernst der Lage. Statt mit uns über eine Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen zu verhandeln, verweisen sie bei jedem inhaltlichen Punkt immer wieder nur auf ihre leeren Kassen

„nd.DerTag“: Der Migrant, selbst schuld – Kommentar zum 5. Jahrestag des Attentats von Hanau

„nd.DerTag“: Der Migrant, selbst schuld – Kommentar zum 5. Jahrestag des Attentats von Hanau

An diesem Mittwoch wird wie an den Jahrestagen zuvor der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 gedacht; hochrangige Politiker werden salbungsvolle Worte der Betroffenheit und des Mitgefühls sprechen. Sie versuchen damit auch vergessen zu machen, welche Gefahren die aktuelle gesellschaftliche Debatte über Konsequenzen aus Gewalttaten "aus dem Milieu der Asylbewerber" (Friedrich Merz) für vermeintlich aus "fremden Kulturen" stammende Menschen hat. All

Politik/Sachsen-Anhalt/Öffentlicher Dienst / Ausgaben für Beamtenpensionen in Sachsen-Anhalt mehr als doppelt so hoch wie vor zehn Jahren

Politik/Sachsen-Anhalt/Öffentlicher Dienst / Ausgaben für Beamtenpensionen in Sachsen-Anhalt mehr als doppelt so hoch wie vor zehn Jahren

Halle – Sachsen-Anhalt musste im vergangenen Jahr für fast doppelt so viele Beamte und Richter im Ruhestand aufkommen wie zehn Jahre zuvor. Rund 13.650 frühere Staatsdiener erhielten Pensionen und Beihilfen aus der Landeskasse. 2014 waren es noch rund 7.200. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Landesfinanzministeriums.

Die geleisteten Zahlungen wuchsen im selben Zeitraum sogar noch schneller, von 167 auf 412 Mi

Der Westen und Afghanistan: Verletzte Pflicht

Der Westen und Afghanistan: Verletzte Pflicht

Als sich die "Koalition der Willigen" nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 entschloss, in Afghanistan in einen Krieg zu ziehen, haben sich die beteiligten westlichen Staaten (…) vielfältig große Verantwortung aufgeladen. (…) Der jetzt vorgestellte Bericht eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Bundestag betrifft eine Facette dieser Verantwortung, nämlich die gegenüber dem eigenen militärischen und zivilen Personal, das zwanzig