
Freiensteinau, 29. Oktober 2026 – Immer mehr Einkäufer und Entscheider fragen bei der Suche nach Lieferanten und Dienstleistern zuerst ChatGPT, Microsoft Copilot oder den KI-Modus von Google. Für kleine und mittlere Unternehmen, die in solchen Antworten nicht auftauchen, hat der Online-Marketing-Berater Kai Bretschneider (wemaco.ai) das Praxis-Playbook „Empfohlen statt übersehen“ veröffentlicht. Der Leitfaden umfasst über 90 Seiten und steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.
Hintergrund ist ein verändertes Rechercheverhalten. Laut Digitalverband Bitkom nutzten 2025 bereits 67 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren zumindest gelegentlich generative KI, ein Jahr zuvor waren es 40 Prozent. In einer Studie der Software-Bewertungsplattform G2 vom April 2026 gaben 51 Prozent von über 1.000 befragten B2B-Käufern an, ihre Software-Recherche inzwischen in einem KI-Chatbot zu beginnen. Die KI nennt dabei typischerweise nur zwei bis vier Anbieter. Wer in diesen Antworten fehlt, kommt bei dieser Form der Recherche häufig nicht in die engere Wahl, ohne davon zu erfahren.
Das Playbook richtet sich an Geschäftsführer und Marketingverantwortliche ohne Fachvorkenntnisse. In zehn Kapiteln beschreibt es, wie Unternehmen mit einem festen Set aus 20 bis 30 typischen Kundenfragen messen, ob und wie oft KI-Systeme sie nennen. Weitere Kapitel behandeln den technischen Zugang für KI-Crawler, die Indexierung bei Google und Bing, strukturierte Daten, Einträge in Branchenverzeichnissen sowie zitierfähige Inhalte. Eine 30-Punkte-Checkliste für Webseiten, ein 30-Tage-Plan und ein durchgehendes, fiktives Fallbeispiel aus dem Maschinenbau ergänzen die Anleitung. Die verwendeten Quellen, darunter Dokumentationen von Google, OpenAI und Microsoft, sind im Text verlinkt.
„Viele Unternehmen wissen nicht, ob ChatGPT oder Copilot sie bei einer Anbieterfrage überhaupt nennen und wen die KI stattdessen empfiehlt“, sagt Kai Bretschneider. „Das lässt sich in wenigen Minuten selbst prüfen. Die Ursachen sind oft technisch und mit überschaubarem Aufwand zu beheben, etwa ausgesperrte KI-Crawler oder eine lückenhafte Indexierung bei Bing.“ Eine Garantie, von KI-Systemen genannt zu werden, gebe es nicht, so Bretschneider. Das Playbook setze deshalb auf regelmäßiges Messen und eine solide technische und inhaltliche Grundlage.
Das Playbook ist als PDF kostenlos gegen Angabe einer E-Mail-Adresse unter wemaco.ai/geo-playbook erhältlich. Ergänzend bietet wemaco.ai eine kostenlose, 30-minütige Analyse der KI-Sichtbarkeit an.