„Rise of the Z-Suite“ von IWG: Künstliche Intelligenz beschleunigt die nächste Generation von Führungskräften

„Rise of the Z-Suite“ von IWG: Künstliche Intelligenz beschleunigt die nächste Generation von Führungskräften
Gen Z sind dank KI-Kompetenz auf dem Weg in die Chefetagen. © Vitaly Gariev auf Unsplash
 

Düsseldorf, 16. September 2026 – Künstliche Intelligenz beschleunigt den Aufstieg einer neuen Generation von Führungskräften aus den Reihen der Gen Z. Damit verändert sich grundlegend, wie Unternehmen künftige Entscheider identifizieren, fördern und befördern. Das geht aus einer aktuellen Studie der International Workplace Group (IWG) hervor, dem weltweit führenden Anbieter flexibler Arbeitsplatzlösungen mit Marken wie Spaces und Regus.

Der IWG Z-Suite Report: How a New Generation is Evolving the Boardroom zeigt, dass etablierte Manager KI längst nicht mehr nur als Werkzeug zur Effizienzsteigerung verstehen, sondern als Beschleuniger für Führungskompetenz. 82 % der Befragten geben an, dass KI den Karriereweg jüngerer Talente verkürzt – ein klarer Beleg dafür, wie Technologie dabei hilft, schneller Fachexpertise, Einfluss und strategischen Weitblick aufzubauen.

Angesichts der Tatsache, dass digitale Kompetenz zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird, sind vier von fünf (80 %) Führungskräften der Ansicht, dass ihre jüngeren Mitarbeiter früher als vorherige Generationen Führungspositionen erreichen, während 92 % angeben, dass sie eher einen Kandidaten der Generation Z in eine Führungsposition berufen würden, um die Kompetenzen zu nutzen, die jüngere Generationen in die Führungsetage einbringen.

Da digitale Kompetenz zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor wird, sehen 80 % der Führungskräfte die jüngere Belegschaft deutlich schneller in Führungspositionen als frühere Generationen. Zudem geben 92 % an, dass sie eine C-Level-Position mit Talenten der Gen Z besetzen würden, um deren spezifische Fähigkeiten gezielt ins Top-Management einzubinden.

Der KI-Vorteil für die Generation Z

Die Studienergebnisse belegen, dass KI jungen Nachwuchskräften dabei hilft, bereits in frühen Karrierephasen Souveränität, Fachwissen und Entscheidungskompetenz aufzubauen:

Großes Selbstbewusstsein: 95 % der Befragten im Alter von 21 bis 29 Jahren gehen davon aus, vor ihrem 30. Geburtstag eine leitende Funktion zu übernehmen.

Wissensvorsprung: 80 % der jungen Führungskräfte sagen, dass KI ihnen Kenntnisse vermittelt, die früher Jahre an Praxiserfahrung erfordert hätten.

Erweiterter Aktionsradius: 79 % nutzen KI-Tools, um Aufgaben zu bewältigen, die über ihr aktuelles Hierarchielevel hinausgehen.

Technologie als Karrierebeschleuniger

Mit der Verankerung von KI im Unternehmensalltag wandelt sich digitale Souveränität zu einem handfesten Wettbewerbsvorteil. 78 % der jungen Führungskräfte geben an, dass KI ihr Selbstvertrauen bei der Übernahme von Führungsverantwortung stärkt; 79 % sehen darin eine Hilfe, um strategischere Beiträge zu leisten. Insgesamt 86 % sind überzeugt, dass sie sich beruflich schneller entwickeln als vorherige Generationen.

Christian Schmitz, CEO der International Workplace Group, erklärt: „Erfolgreich sein werden in den kommenden Jahren jene Unternehmen, die Führungspotenziale frühzeitig erkennen und ein Umfeld schaffen, in dem sich Talente rasch entfalten können. KI beschleunigt Fähigkeiten, doch Unternehmen müssen auch die passende Kultur, Chancen und Rahmenbedingungen bieten, damit Menschen ihr Potenzial voll ausschöpfen.

Es geht nicht allein darum, jüngere Menschen schneller zu befördern. Es geht darum, Teams die Werkzeuge, Flexibilität und Unterstützung an die Hand zu geben, um bessere Entscheidungen zu treffen, sich schneller anzupassen und einen höheren Mehrwert für Kunden zu schaffen. Die Ergebnisse unterstreichen, dass KI nicht nur verändert, wie Unternehmen arbeiten, sondern auch, wie sie die nächste Generation von Führungskräften entwickeln.“

Methodik der Studie

Die Erhebung wurde von Censuswide im Zeitraum vom 12. Juni bis 15. Juli 2026 unter 1.000 Unternehmensführerinnen und -führern (ab 21 Jahren) in Großbritannien und den USA durchgeführt. Die Studienteilnehmer teilen sich zu gleichen Teilen (50/50) in die Altersgruppen 21–29 Jahre und 35+ Jahre auf.