Nominale Kaufkraft steigt 2026 auf Ø 31.650 €, doch Inflation schmälert reale Einkommen. Trotz Plus bleibt vielen Haushalten weniger verfügbar – regionale Unterschiede bleiben deutlich.
Die deutsche Industriewirtschaft steht im kommenden Jahrzehnt vor einer möglichen Schwankung der Wirtschaftsleistung von 586 Mrd. Euro, abhängig davon, ob es gelingt, den Zustrom an MINT-Fachkräften aufrechtzuerhalten, die fast ein Fünftel der gesamten Bruttowertschöpfung tragen.
Der STEM Skills Outlook 2026 von SThree zeigt das wirtschaftliche Gewicht des MINT-Fachkräftemangels für Deutschland: Mit einem MINT-Anteil von 17,5 Prozent an der gesamten Bruttowert
Künstliche Intelligenz (KI) krempelt den Arbeitsmarkt um – dabei stehen häufig Berufsfelder im Fokus, die durch KI ersetzt werden könnten, insbesondere Bürojobs und Wissensarbeit. Doch KI ist ebenfalls ein Treiber von Stellenwachstum in technischen und handwerklichen Berufen. Dies zeigt eine neue Auswertung von mehr als 50 Millionen Stellenanzeigen weltweit durch den Personaldienstleister Randstad.
Ein 4-Jahresvergleich der Angebotsmieten von Bestandswohnungen in 120 ausgewählten deutschen Mittelstädten (20.000 – 100.000 Einwohner) von immowelt zeigt:
– Mittelstadt-Mieten seit 2022 um bis zu 20 Prozent gestiegen – 97 von 120 Städten mit Plus von mindestens 10 Prozent
– Mietanstiege vor Hintergrund allgemeiner Teuerung: Inflation im selben Zeitraum bei rund 15 Prozent
– Trotz Anstiegen weiterhin Sparpotenzial: In Rosenheim (11,29 Euro) kostet der Quadratmeter nur rund halb
– Reindustrialisierung[1] wird zum Mainstream: 73 Prozent der großen europäischen und US-amerikanischen Unternehmen verfügen mittlerweile über eine Strategie oder arbeiten an einer solchen – ein Anstieg gegenüber 59 Prozent im Jahr 2024.
– Geplante Investitionen sollen innerhalb der nächsten drei Jahren bei knapp 2,5 Billionen US-Dollar liegen; im Jahr 2025 lag der Wert noch bei 4,7 Billionen US-Dollar, was auf eine Verlagerung hin zu selektiveren, kapitaleffizien
Der aktuelle Geschäftsklimaindex für den Consultingmarkt, der vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) quartalsweise erhoben wird, zeigt auf verhaltenem Niveau eine leichte Steigerung um 0,5 Punkte auf 89,2 und entkoppelt sich damit erstmalig seit Q3/2020 positiv vom ifo-Geschäftsklimaindex, der letztes Quartal erneut gesunken ist. Die Aussichten für die nächsten sechs Monate fallen optimistisch aus, was besonders im Jahresvergleich auffällt. Der Ant
Fachleute des HWWI analysieren die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand
Durchschnittspreise für Wohneigentum real um 0,6 Prozent gestiegen
Mittel- und Großstädte besonders vom Preisanstieg betroffen
Nachdem die Immobilienpreise in Deutschland drei Jahre lang inflationsbereinigt gesunken sind, zogen sie 2025 wieder leicht an: Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber dem Vor
Eine immowelt Analyse für die 15 größten Städte zeigt, wie stark die Angebotspreise von Einfamilienhäusern mit zunehmender Entfernung sinken:
– In 10 von 15 Großstädten sparen Hauskäufer im Umland über 40 Prozent – in Dresden bis zu 60 Prozent
– München: Eine Stunde Pendelzeit spart rund 4.700 Euro pro Quadratmeter (52 Prozent)
– Bereits im 45-Minuten-Umkreis sinkt die Ersparnis deutlich, etwa in München von 52 auf 29 Prozent
Der Fachkräftemangel in der industriellen Automatisierung bleibt hoch. Eine Analyse von rund 7.000 Stellenanzeigen durch die Developer Akademie zeigt eine konstant starke Nachfrage nach SPS-Programmierern über zahlreiche Branchen hinweg. Besonders gefragt sind diese Fachkräfte im Maschinen- und Anlagenbau (18 %), im IT-Sektor (17 %), in der Metall- (8 %) und Bauindustrie (8 %) sowie im Groß- und Einzelhandel (6 %) und der Automobilbranche (5 %).
Der deutsche Investmentmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von gut 8,8 Mrd. EUR in das Jahr 2026 gestartet. Damit konnte das Vorjahresergebnis um rund 5 % übertroffen werden. Stärkste Assetklasse bleibt weiterhin das Wohnsegment mit rund 2 Mrd. EUR. Für den Gewerbeimmobilienmarkt (6,9 Mrd. EUR) kann derweil ein deutliches Plus von gut 16 % verzeichnet werden. Die mit insgesamt knapp 390 Transaktionen mit Abstand größte Anzahl an Abschlüssen seit 2022 belegt, da