DGB wirft Arbeitgebern Verweigerungshaltung beim Mindestlohn vor / Vorstand Körzell: „Höhere Mindestlöhne stützen die Konjunktur, weil sie in den Konsum gehen“

DGB wirft Arbeitgebern Verweigerungshaltung beim Mindestlohn vor / Vorstand Körzell: „Höhere Mindestlöhne stützen die Konjunktur, weil sie in den Konsum gehen“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund wirft den Arbeitgebern eine Verweigerungshaltung bei der Umsetzung der EU-Mindestlohnrichtlinie vor. "Die Arbeitgeber hatten zwei Jahre Zeit, sich darauf einzustellen. Jetzt mit großem Gepolter geltendes Recht zu konterkarieren, ist nichts anderes als eine Verweigerungshaltung, um einen armutsfesten Mindestlohn auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben", sagte DGB-Vorstand Stefan Körzell im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung

Vor Abstimmung über Meyer-Werft-Hilfen: Union fordert Exitplan für Staatseinstieg / Haushaltspolitiker Mattfeldt: „Brauchen Sachverstand im Aufsichtsrat“

Vor Abstimmung über Meyer-Werft-Hilfen: Union fordert Exitplan für Staatseinstieg / Haushaltspolitiker Mattfeldt: „Brauchen Sachverstand im Aufsichtsrat“

Die Unionsfraktion im Bundestag fordert ein konkretes Ausstiegsdatum für das geplante Staatsengagement auf der Meyer Werft. Vor der anstehenden Abstimmung über Staatshilfen in einer Sondersitzung des Haushaltsausschusses am Mittwochmorgen sagte CDU-Politiker und Berichterstatter Andreas Mattfeldt der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir brauchen eine Deadline für den Ausstieg aus der Werft. Da erwarte ich Klarheit von Robert Habeck." Mattfeldt verwies auf eur

Meyer Werft: Niedersachsen lässt Zeitpunkt des Staatsausstieges offen / Finanzminister Heere verteidigt Rettungspaket für angeschlagenen Schiffbauer

Meyer Werft: Niedersachsen lässt Zeitpunkt des Staatsausstieges offen / Finanzminister Heere verteidigt Rettungspaket für angeschlagenen Schiffbauer

Niedersachsens Finanzminister Gerald Heere will sich nicht festlegen, wie lange das staatliche Engagement auf der angeschlagenen Meyer Werft dauern soll. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte der Grünen-Politiker: "Jetzt ein Datum oder eine Jahreszahl zu nennen, wann sich die Werft wieder in privater Hand befindet, wäre reine Spekulation." Das klare Ziel der Landesregierung sei aber, das Unternehmen wieder in private Hände zu geben.

„nd.DerTag“: Kampfansage des Kapitals – Kommentar zu geplanten Werksschließungen und Stellenabbau bei Volkswagen

„nd.DerTag“: Kampfansage des Kapitals – Kommentar zu geplanten Werksschließungen und Stellenabbau bei Volkswagen

Bei Volkswagen haben die Uhren immer etwas anders getickt als sonst in der Autobranche und der deutschen Konzernwelt insgesamt. Mitbestimmung der Gewerkschaften und der Landespolitik haben dazu geführt, dass es in Wolfsburg gerade bei der Kernmarke VW besondere soziale Errungenschaften gibt und Beschäftigungssicherung, bisweilen auch mit innovativen Modellen, großgeschrieben wurde. Umso bemerkenswerter sind jetzt die plumpen Drohungen des Konzernvorstands mit Werksschließun

Ökonom Fuest über AfD-Wahlerfolge: Unternehmen könnten Thüringen und Sachsen bei Neuinvestitionen meiden / Fachkräftemangel und Versorgungsengpässe werden zunehmen

Ökonom Fuest über AfD-Wahlerfolge: Unternehmen könnten Thüringen und Sachsen bei Neuinvestitionen meiden / Fachkräftemangel und Versorgungsengpässe werden zunehmen

Die Wahlergebnisse in Thüringen und Sachsen könnten laut Clemens Fuest, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) Arbeitskräfte aus dem Ausland davon abhalten, nach Deutschland zu kommen: "Generell muss man davon ausgehen, dass Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund durch den Wahlerfolg der AfD eher abgeschreckt werden", sagte Fuest im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Unternehmen werden deswegen vo

VW wird betriebsbedingte Kündigungen durchsetzen wollen / Kommentar von Ralf Heidenreich zu den Volkswagen-Sparplänen

VW wird betriebsbedingte Kündigungen durchsetzen wollen / Kommentar von Ralf Heidenreich zu den Volkswagen-Sparplänen

Dass der Volkswagen-Konzern bei der Kernmarke VW noch härtere Maßnahmen ergreifen würde, war zu erwarten. Zum einen steckt die gesamte Autoindustrie mit dem Wechsel zur Elektromobilität im größten Umbruch seit der Gründung der ersten Autohersteller Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Wandel, der durch die unsägliche Diskussion in der EU über einen eventuellen Rückzug vom Rückzug der Verbrennungsmotoren noch erheblich verkompliziert wird, da die

Meyer Werft: Regierungen könnten kommende Woche Staatseinstieg beschließen / Kabinette in Berlin und Hannover vor Entscheidung – Haushaltsausschüsse folgen

Meyer Werft: Regierungen könnten kommende Woche Staatseinstieg beschließen / Kabinette in Berlin und Hannover vor Entscheidung – Haushaltsausschüsse folgen

Eine staatliche Beteiligung an der Meyer Werft in Papenburg könnte kommende Woche von den Kabinetten in Hannover und Berlin beschlossen werden. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, will die niedersächsische Landesregierung am kommenden Dienstag über eine entsprechende Vorlage abstimmen. Am Tag darauf soll sich die Ampel-Regierung in Berlin mit einer Beschlussvorlage beschäftigen. Das erfuhr die "NOZ" aus dem Ampel-Umfeld.

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Rettungsplan für Meyer Werft steht – Kanzler Olaf Scholz in Papenburg erwartet / Nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ will der Bundeskanzler das Krisenunternehmen am Donnerstag besuchen.

Rettungsplan für Meyer Werft steht – Kanzler Olaf Scholz in Papenburg erwartet / Nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ will der Bundeskanzler das Krisenunternehmen am Donnerstag besuchen.

Nach intensiven Verhandlungen in den vergangenen Wochen ist nun klar: Der Staat wird die Meyer Werft retten. Mit der Angelegenheit vertraute Personen bestätigten der "Neuen Osnabrücker Zeitung", dass der Bund und das Land Niedersachsen in die Werft einsteigen wollen: Das Eigenkapital soll um 400 Millionen Euro aufgestockt werden, sowie für weitere Kredite gebürgt werden.

Für Donnerstag wird unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Werft in Papenburg erw

Partnerschaft von E+H und Sick: Gute Nachricht für die Region / Kommentar von Bernd Kramer

Partnerschaft von E+H und Sick: Gute Nachricht für die Region / Kommentar von Bernd Kramer

"Der Satz hätte das Zeug zu einer handfesten diplomatischen Krise: "An alle Initiatoren und Förderer von Nord Stream 1 und 2: Das Einzige, was ihr heute tun solltet, ist, sich zu entschuldigen und zu schweigen", schrieb der polnische Regierungschef Donald Tusk am Wochenende auf X. (…) Was Tusk so erzürnt, waren auch Berichte, die zuvor schon wenig kooperativen polnischen Behörden hätten einen von der Generalbundesanwaltschaft seit Juni mit internationale

Kurzarbeit: Kein Allheilmittel / Kommentar von Bernd Kramer

Kurzarbeit: Kein Allheilmittel / Kommentar von Bernd Kramer

Kurzarbeit zählt zu den besten arbeitsmarktpolitischen Instrumenten, aber sie passt nicht zu jeder Krise. Über eine vorübergehende Verringerung der Arbeitszeit ermöglicht die Kurzarbeit Unternehmen, Phasen mit wenig Aufträgen zu überstehen, ohne Beschäftigte kündigen zu müssen. . (…) Ihr volles Potenzial entfaltete die Kurzarbeit 2009, als wegen eines Vertrauensverlusts infolge der Finanzkrise Fabriken kurzzeitig stillstanden. Die Krise damals ist a

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