Die europäische Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) bringt weitreichende regulatorische Anforderungen für Institute mit Krypto-Bezug mit sich. Insbesondere die sogenannten Fit-&-Proper-Vorgaben rücken stärker in den Fokus der Aufsicht. Sie betreffen die fachliche Eignung, Zuverlässigkeit sowie die organisatorische Einbindung von Geschäftsleitern und weiteren Schlüsselpersonen. Für betroffene Unternehmen entsteht daraus ein erh
Unternehmen sehen sich zunehmend mit internen Betrugsrisiken konfrontiert, die nicht nur finanzielle Schäden verursachen, sondern auch das Vertrauen in organisatorische Strukturen beeinträchtigen. Vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und komplexer Geschäftsprozesse gewinnt die interne Betrugsprävention an Bedeutung. Dabei geht es insbesondere um das frühzeitige Erkennen von Risikokonstellationen, das Verständnis psychologischer Mechanismen so
Die regulatorischen Anforderungen an die Geldwäscheprävention befinden sich in einer Phase grundlegender Veränderung. Mit der EU-AML-Verordnung, der 6. EU-Geldwäscherichtlinie sowie ergänzenden Vorgaben nationaler Aufsichtsbehörden entstehen neue Pflichten für Unternehmen und Finanzinstitutionen. Diese Entwicklungen betreffen insbesondere das Risikomanagement, das Verdachtsmeldewesen und die Governance-Strukturen. Der steigende Anpassungsdruck erfordert eine sy
Warum 72 Stunden über Bußgeld oder Vertrauensverlust entscheiden können und welche Fehler besonders häufig passieren – dazu mehr in meinem aktuellen Fachbeitrag.
Mit dem Retail Investment Package (RIP) verfolgt die Europäische Union das Ziel, den Zugang von Privatanlegern zu Kapitalmärkten zu verbessern und gleichzeitig den Anlegerschutz zu stärken. Nach der politischen Einigung zwischen Rat und Europäischem Parlament im Dezember 2025 stehen Finanzinstitute vor umfangreichen Anpassungen bestehender Prozesse. Insbesondere die Weiterentwicklung von MiFID II, PRIIPs und weiteren Regelwerken führt zu erhöhten Anforderungen an Tr
Die regulatorischen Anforderungen an Zahlungs- und E-Geld-Institute haben sich mit der Einführung der ZAG-MaRisk deutlich weiterentwickelt. Hintergrund ist insbesondere das BaFin-Rundschreiben 07/2024, das eine stärkere Ausrichtung auf Governance, Risikoorientierung und prüfungssichere Prozesse fordert. Für Institute entsteht daraus die Notwendigkeit, bestehende MaRisk-Strukturen zu überprüfen und auf die spezifischen Anforderungen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz
Die regulatorischen Anforderungen an das Risikomanagement von Finanzinstituten entwickeln sich kontinuierlich weiter. Mit AT 8.2 MaRisk rückt insbesondere die Einbindung der Compliance-Funktion in Veränderungsprozesse stärker in den Fokus. Institute stehen vor der Aufgabe, organisatorische Änderungen, Anpassungen von IT-Systemen sowie strategische Entscheidungen systematisch zu bewerten und deren Auswirkungen auf die Risikolage nachvollziehbar zu dokumentieren. Das Seminar &b
Die EU-Geldwäsche-Verordnung (AML-Verordnung) bringt ab Juli 2027 umfassende regulatorische Veränderungen für Leasing-Unternehmen mit sich. Ziel der neuen Vorschriften ist eine stärkere Harmonisierung der Geldwäscheprävention innerhalb der Europäischen Union. Für Unternehmen im Leasingsektor bedeutet dies einen erhöhten Anpassungsbedarf bei internen Prozessen, IT-Systemen und Compliance-Strukturen. Das Seminar „AML-Verordnung für Leasing-Un
Die Auslagerung geldwäscherelevanter Funktionen gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Anforderungen und steigender Spezialisierung im Finanzsektor an Bedeutung. Gleichzeitig verschärfen sich die aufsichtsrechtlichen Erwartungen an die Steuerung, Kontrolle und Dokumentation solcher Auslagerungen. Mit der geplanten EU-AML-Verordnung (AML-VO) werden bestehende Vorgaben weiter harmonisiert und konkretisiert, wodurch sich zusätzlicher Handlungsbedarf für Institut
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Transaktionsmonitoring haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Finanzinstitute stehen zunehmend im Fokus von Prüfungen durch Aufsichtsbehörden und Abschlussprüfer. Dabei rücken insbesondere die Funktionsfähigkeit, Nachvollziehbarkeit und Dokumentation von Transaktionsmonitoring-Systemen in den Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund neuer Prüfungsstandards und steigender regulatorischer Erwartungen gewinn