Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rechnet mit einem unbefristeten Streik beim Energiekonzern E.on. Er gehe davon aus, dass sich die Beschäftigten bereits Ende Januar oder Anfang Februar im Arbeitskampf befinden, sagte Verdi-Verhandlungsführer Volker Stüber der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Freitagausgabe). "Die Arbeitgeber müssten jetzt schon schnell einlenken", so Stüber weiter, der überdies mit einem "langen Streik" rechnet. D
Die Arbeitgeber sind erleichtert, dass die Bundesregierung ihren umstrittenen Entwurf zu einem Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz noch einmal prüft. "Wir begrüßen, dass der Entwurf zum Datenschutz nicht im Hau-Ruck-Verfahren durch die Ausschüsse gezogen wurde", sagte Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "In der vorliegenden Form hätte er dem betrieblichen Alltag
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Donnerstag mit leichten Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.735,46 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von HeidelbergCement, ThyssenKrupp und der Lufthansa zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von SAP, Commerzbank und Continental.
Die Deutsche Post hat den Personalabbau in Deutschland für beendet erklärt. "Die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland wird in etwa stabil bleiben oder kann sogar leicht zulegen, wenn die wirtschaftliche Lage es zulässt", sagte Personalchefin Angela Titzrath der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe). Der Konzern kämpft zwar mit schrumpfenden Umsätzen im traditionellen Briefgeschäft. Dafür boomt der Paketversand, und auch d
Zwei Transall-Maschinen der Bundeswehr starten noch am Donnerstagabend aus Hohn in Schleswig-Holstein in Richtung Mali. Die Transportflugzeuge sollen zunächst in die malische Hauptstadt Bamako fliegen und dann einen Staat der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS ansteuern. Deutschland unterstützt mit den beiden Transall auf Anfrage der französischen Regierung den Militäreinsatz gegen die islamistischen Rebellen im Norden Malis. Französische Soldaten selbst so
Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat das bisherige System des Länderfinanzausgleichs als "unfair" und "nicht länger haltbar" kritisiert. Der "Oberhessischen Presse" (Freitagausgabe) sagte Schäfer zudem: "Von dem jährlichen Umverteilungsvolumen von 7,9 Milliarden Euro landen 3,3 Milliarden Euro in der Bundeshauptstadt. Das ist kein Länderfinanzausgleich mehr, sondern ein Hauptstadt-Finanzierungsinstrument. Das pervertiert
Die umstrittene neue Rundfunkgebühr wird nach Aussage der Staatskanzlei Schleswig-Holstein "zeitnah" auf mögliche unzumutbare Belastungen hin überprüft. Das sagte ein Sprecher "Handelsblatt-Online". Hintergrund sind Befürchtungen der deutschen Städte und Gemeinden, sie könnten durch den neuen Rundfunkbeitrag deutlich höheren Belastungen ausgesetzt sein. Der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte dah
Der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Burkhardt Müller-Sönksen, hat sich dafür ausgesprochen, den neuen Rundfunkbeitrag durch eine Medienabgabe zu ersetzen, die von den Finanzämtern eingezogen wird. Zugleich brachte der FDP-Politiker die Abschaffung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ), die sich jetzt "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" nennt, ins Gespräch. "Die Medienabgabe würde von jeder einkommenssteuerpflichtigen Pers
Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Klaus Naumann, sieht in Mali eine langwierige Mission auf die Streitkräfte Europas zukommen. "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass wir in einem langen Konflikt stecken", sagte Naumann der "Welt". Ausbildungshilfe könne auch bedeuten, die ausgebildeten Truppen anschließend in den Einsatz zu begleiten. "Außerdem muss es nach dem möglichen Niederkämpfen der Islamisten, was schon sc
Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.671,85 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Anteilsscheine von ThyssenKrupp, HeidelbergCement und der Deutschen Lufthansa. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere von Merck, SAP und Fresenius SE.