Die Erzeugung von Ökostrom kam die Verbraucher 2012 so teuer zu stehen wie in keinem Jahr zuvor. Deutschlands Ökostromerzeuger erhielten für die Energie erstmals mehr als 20 Milliarden Euro, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Montagsausgabe). Fast 17 Milliarden Euro davon zahlen die Stromverbraucher mit einer Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ("EEG-Umlage"). Der Marktwert des Stroms betrug nur einen Bruchteil dessen: An der Börse, wo die
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hält kräftige Gehaltssteigerungen in Deutschland für unerlässlich. "Fünf Prozent Plus über alle Branchen hinweg sollten es schon sein", sagte der Professor mit Blick auf die anstehende Tarifrunde dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". In Bofingers happiger Forderung ist ein zweiprozentiger Zuschlag zur Euro-Rettung enthalten. Eigentlich ergibt sich aus dem Produktivitätszuwachs und der Inflation laut Bofin
Der Papst tut es, der britische Regierungschef David Cameron auch und Barack Obama sowieso: Noch dieses Jahr werden laut des Think-Tank "Digital Policy Council" nahezu alle Staatschefs auf Twitter vertreten sein. Kanzlerin Angela Merkel will jedoch auch im Jahr des Bundestagswahlkampfs abstinent bleiben und kein persönliches Konto bei dem Internetkurznachrichtendienst anlegen, berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. "Nein, konkrete Pläne gibt es nicht&
Die wegen ihrer ungebremsten Expansion in der Kritik stehende KfW-Bank will offenbar einen hohen Millionenbetrag für Unternehmensberater ausgeben: Für die geplante Modernisierung der Bank sind allein 2013 und 2014 rund zehn Millionen Euro an Honoraren reserviert. Das geht aus einer Ausschreibung des öffentlich-rechtlichen Instituts hervor, aus dem der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe zitiert. Demnach will die KfW in diesem und im kommenden Jahr jeweils
Die Deutsche Bank will offenbar die Boni ihrer Mitarbeiter kräftig kürzen. Im Umfeld der Bank heißt es, Investmentbanker müssten sich darauf einstellen, dass der variable Anteil ihrer Vergütung im Schnitt um 15 bis 20 Prozent kleiner ausfällt, berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Auch im Privatkundengeschäft, wo Mitarbeiter in der Regel weniger verdienen als im Investmentbanking, sollen die Boni gekürzt werden, allerdings weniger sta
Fast die Hälfte der Stiftungen, die mit Bundesmitteln unterstützt werden, leidet unter dem niedrigen Zinsniveau. Das geht aus einer Anfrage der haushaltspolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Priska Hinz, an die Regierung hervor, aus der der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe zitiert. 6 der 14 vom Bund geförderten gemeinnützigen Organisationen geben an, dass sie angesichts der Mini-Renditen für sichere Anlageformen Schwierigkeiten hätten
Nach seinen umstrittenen Interview-Äußerungen zum Kanzlergehalt mehrt sich in der SPD die Kritik an Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: "Die bewusst gesetzten Fallstricke dieses Interviews hätte man erkennen können", sagt der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, dem "Spiegel". "Wir alle müssen jetzt darauf achten, Inhalte zu benennen und die Partei mitzunehmen." Der ehemalige Bundesminister Erhard Ep
Niedersachsens FDP-Chef Stefan Birkner hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel für dessen Auftritt beim Dreikönigstreffen kritisiert. "Es ist nicht hilfreich, wenn man permanent Personaldiskussionen befeuert", sagte Birkner der "Welt". "Das behindert und schadet uns. In der Gesamtschau ist Dirk Niebel aber keiner der wichtigsten Akteure des Dreikönigstreffens." Birkner hatte das Parteipräsidium vor dem Treffen dazu aufgefordert, Geschlossenhei
Die SPD will im Falle eines Wahlsiegs bei der im Herbst anstehenden Bundestagswahl die Familienförderung in Deutschland radikal umbauen. SPD-Chef Sigmar Gabriel kündigte im "Spiegel" an, das Ehegattensplitting für neu verheiratete Paare komplett abzuschaffen. "Der Staat muss Familien unterstützen, nicht Alleinverdienerehen", sagte Gabriel. Zudem planen die Sozialdemokraten, den Kinderfreibetrag für Gutverdiener deutlich abzuschmelzen. "Es ist doc
Exportorientierte Unternehmen versprechen sich von der Vertragsgestaltung nach deutschem Recht erhebliche Vorteile im internationalen Wettbewerb. Das belegt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vorliegt. Die Vorbehalte gegenüber der Vertragsgestaltung nach angelsächsischem Recht sind dagegen erheblich. Rund drei Viertel der international agierenden deutschen Unternehmen (74 Prozent) würden gerne st&au