Der Energiekonzern Eon hat erneut angekündigt, weltweit rund 11.000 Stellen abzubauen. In Deutschland seien davon etwa 6.000 Stellen betroffen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Düsseldorf mit. Damit will Deutschlands größter Energiekonzern seine Kosten bis zum Jahr 2015 auf rund 9,5 Milliarden Euro senken, um mehr Spielraum für Investitionen zu schaffen. In den letzten Monaten hatte Eon-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen mehrfach den Abbau von 11.000 der i
Deutschlands große Fondsgesellschaften bereiten sich nach einem Schuldenschnitt für Griechenland auf Anlegerklagen vor. "Ich rechne mit Prozessen", sagte Johannes Müller, Chefvolkswirt der Deutsche-Bank-Tochter DWS, im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". Der griechische Staat verhandelt im Moment mit großen privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt für griechische Anleihen. Grundsätzlich soll eine Beteiligung daran freiwilli
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) begrüßt den Vorstoß der EU-Kommission, das europäische Datenschutzrecht zu harmonisieren. Sie warnt allerdings auch davor, hinter die deutschen Bestimmungen zurückzufallen. "Klar ist, dass eine europäische Neuregelung das deutsche Datenschutzniveau nicht aufweichen darf", sagte Leutheusser-Schnarrenberger dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) Die FDP-Politikerin forderte bessere Min
Nach der Ankündigung Ägyptens, den seit 1981 geltenden Ausnahmezustand aufzuheben, hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) den in Kairo regierenden Militärrat aufgefordert, den Prozess der Demokratisierung nicht zu verzögern. "Entscheidend bleibt die baldige und vollständige Übergabe der Macht in demokratisch legitimierte Hände", sagte Westerwelle der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe). "Dafür sind Millionen vo
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Dienstag mit leichten Verlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 6.419,22 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Fresenius SE, RWE und Deutsche Börse zu finden. Am Ende der Liste standen die Papiere von Commerzbank, K+S und Siemens. Angesichts der Wirtschaftslage in Griechenland blieben
Der Betriebsrat des Solarkonzerns Q-Cells rechnet trotz der angespannten finanziellen Situation des Unternehmens mit keinem weiteren Arbeitsplatzabbau. "Es sind keine Stellenstreichungen geplant", sagte Betriebsratschef Uwe Schmorl der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). Es sei derzeit auch keine Kurzarbeit im Stammwerk in Bitterfeld-Wolfen vorgesehen. "Unsere Mitarbeiter in der Produktion haben genügend zu tun", sagte Schmorl. I
Wegen des Verdachts der unwirksamen Werkverträge sind unter anderem die Einzelhandelskonzerne "Netto Marken-Discount" und "Kaufland" ins Visier der Zollfahnder geraten. Wie das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) aus dem zuständigen Hauptzollamt erfuhr, wurden am Dienstag die Kaufland-Logistik-Standorte in Dortmund, Donnersdorf und Möckmühl ebenso vom Zoll untersucht wie vier Netto-Standorte. Bei der bundesweiten Razzia kontrollierten über 450
Nach Willen der SPD soll 2012 das "Jahr der fairen Löhne" werden. Diese Schwerpunktsetzung verriet die stellvertretende Parteivorsitzende Manuela Schwesig in einem Gespräch mit der "Neuen Westfälischen" (Mittwochsausgabe). "Wir brauchen dringend den flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. 1,4 Millionen Menschen müssen ihre Löhne durch den Staat aufstocken lassen, weil sie sonst nicht leben können", ergänzte di
Im Streit um Konsequenzen aus dem Silikonskandal hat die Union deutlich schärfere Kontrollen gefordert. Unangemeldete Prüfungen müsse es künftig nicht nur bei der Herstellung von Medizinprodukten geben, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), dem Berliner "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe). In Deutschland erstreckt sich der Silikon-Skandal über fast alle Bundesländer. Bis auf Brandenburg meldeten einer Umfrage zufolge
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat nach Bekanntgabe der jüngsten Asylbewerberzahlen vor Asylmissbrauch gewarnt. Die EU müsse "ihre Pläne für eine Aufweichung unserer Asylregeln endgültig zurückziehen", sagte Dobrindt der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwoch). Sozialhilfe für jeden Asylbewerber oder die Abschaffung des direkten Zurückschickens am Flughafen dürfe es nicht geben. Das deutsche Asylrecht müsse weiter f&uu