DIHK-Präsident Driftmann kritisiert Steuerbeschlüsse von SPD und Grünen

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, hat die steuerpolitischen Beschlüsse des SPD-Parteitages vom Dienstag heftig kritisiert. Driftmann sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochausgabe), eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes sowie die Wiedereinführung der Vermögenssteuer seien "hochgefährlich, weil sie die Basis des deutschen Mittelstandes angreifen". Driftmann bezog dies auch auf &au

DAX am Mittag mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.060,32 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,75 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von Merck, BASF und BMW. Die Aktien von Commerzbank, E.ON und RWE stehen am Ende der Kursliste.

Massive Kritik der Union an Standard and Poor`s

Die Wirtschaftspolitiker der Union haben massive Kritik an der US-Ratingagentur Standard and Poor`s geübt. "Hier wird Politik gemacht, um von englischen und amerikanischen Problemen abzulenken", sagte der Chef des Parlamentskreises Mittelstand in der CDU/CSU-Fraktion, Michael Fuchs, der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Die Agentur hatte am Dienstag die Herabstufung der deutschen Bonitätsnote angedroht. "Die Kreditwürdigkeit Deutschlands wird weltweit

SPD-Parteitag: Steinbrück wirbt für Steuer-Konzept

Zum Abschluss ihres Parteitages in Berlin debattiert die SPD am Dienstag über ein neues Steuer-Konzept, dabei steht vor allem die Rede von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück im Fokus. Vorgesehen ist unter anderem die Anhebung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 Prozent auf 49 Prozent. Der Parteilinken geht diese Forderung allerdings nicht weit genug und forderte statt dessen eine zusätzliche Reichensteuer von 52 Prozent. Partei-Chef Sigmar Gabriel hatte sich dagegen gestellt: &q

Vodafone-Chef fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Kurz vor dem heutigen IT-Gipfel hat Vodafone-Geschäftsführer Friedrich Joussen die Bundesregierung zum Handeln augefordert: "Wir brauchen eine Art Masterplan. Denn wenn man nicht weiß, wo man hin will, darf man sich nicht wundern, wo man ankommt", sagte Joussen dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Im internationalen Vergleich spiele die deutsche IT-Industrie sicher nicht in der Spitzenliga, sagte Joussen zur Begründung seiner Forderung. Deutschland haben

Volkswagens Betriebsratschef Osterloh: „Hände weg vom VW-Gesetz“

Die Belegschaft des Autoherstellers VW nimmt die erneute juristische Attacke der EU-Kommission auf das VW-Gesetz nicht hin, da formal weder der Betriebsrat noch Volkswagen Partei bei dem Verfahren sei. "Aber wir werden uns schon Gehör verschaffen mit Mitteln wie der Betriebsversammlung heute", sagte Volkswagens Betriebsratschef Bernd Osterloh dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Gemeinsam mit unserer Belegschaft und Delegationen von vielen europäischen Stando

Wirtschaftsforscher: Merkel-Sarkozy-Pläne reichen nicht für Euro-Rettung

Der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, hält die Vorschläge von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatschef Nicholas Sarkozy zur Bekämpfung der Eurokrise für unzureichend. "Will man unter diesen Umständen den Euro noch retten, bleibt nur noch das Eingreifen der EZB als letztes Mittel vor dem Exitus der gemeinsamen Währung", sagte Horn "Handelsblatt-Online&

Schuldenkrise: EU-Kommission fordert entschiedenes Handeln Deutschlands

Die EU-Kommission fordert von Deutschland ein entschiedenes Handeln bei der Bewältigung der Schuldenkrise: Die Bundesregierung sollte "gegenüber den anderen Partnern weiter klarstellen, dass sie alles tun wird, um die Stabilität der Euro-Zone zu erhalten, so, wie es bei der finanziellen Stärkung des derzeitigen Rettungsschirms der Fall ist", sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe). Üb

FDP-Generalsekretär Lindner: Koalitionsvertrag deckt höhere Rente für Mütter nicht ab

Die FDP hat ihre Kritik an den Unionsplänen verschärft, im Zuge der Einführung des Betreuungsgeldes auch die Rentenansprüche für Mütter zu erhöhen. "Das Betreuungsgeld war Bestandteil eines Kompromisses", sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Wenn die CDU für den Frieden in den eigenen Reihen noch zusätzliche Leistungen wie erhöhte Rentenansprüche diskutiert, dann

Zeitung: Afghanischer Geheimdienst an Anschlag auf die Bundeswehr beteiligt

Der afghanische Geheimdienst NDS kooperierte einem Medienbericht zufolge mit den Aufständischen, die am 2. Juni 2011 einen Schützenpanzer Marder der Bundeswehr in Baghlan (Nordafghanistan) in die Luft sprengten. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf geheim eingestufte Ermittlungsberichte der Bundeswehr. Ein deutscher Soldat wurde bei dem Anschlag getötet, fünf weitere verletzt. In dem Bericht, der der Zeitung vorliegt, heißt es: