Wirtschaftsforscher plädiert für Sparerbeteiligung bei Zypern-Rettung

Nach Einschätzung des Berliner Wirtschaftsforschers Christian Dreger kann die Zypern-Rettung nur unter Beteiligung der Sparer des Landes gelingen. "Da von den Eigentümern der Banken wegen der stark eingebrochenen Börsenkurse kaum noch ein nennenswerter Eigenbeitrag zu erwarten sein dürfte, führt kein Weg daran vorbei, die Sparer des Landes in Haftung zu nehmen", sagte der Forschungsdirektor im Bereich International Economics am Deutschen Institut für Wirts

Energiegipfel: Keine Einigung zur Strompreisbremse

Beim Energiegipfel konnten sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag nicht auf konkrete Maßnahmen zur Senkung der Strompreise einigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnte eine von den Ländern geforderte Senkung der Stromsteuer ab. "Hier habe ich keine Zusagen gemacht", sagte Merkel nach den Gesprächen in Berlin. Es werde keine nachträglichen Kürzungen bei den Subventionen zur Förderung des Ökostrom

DAX schließt mit leichten Verlusten

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Donnerstag mit leichten Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.932,51 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,87 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Eon, RWE und Siemens zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von Continental, BASF und Lanxess.

Umfrage: Deutsche wollen harten Kurs bei Zypern-Rettung

Die Mehrheit der Bundesbürger plädiert für einen harten Kurs bei der Rettung von Zypern. 77 Prozent sind der Ansicht, dass die Bundesregierung kein weiteres Geld nach Nikosia überweisen sollte, wenn sich Zypern nicht im geforderten Umfang an der eigenen Rettung beteiligen will, wie eine repräsentative Emnid-Umfrage für den Fernsehsender N24 ergab. Lediglich 15 Prozent der Deutschen wollen Zypern demnach bedingungslos weiterhelfen. Allerdings hält die klare Mehr

Zypern-Krise: Finanzpolitiker üben scharfe Kritik an EZB

Deutsche Finanzpolitiker haben parteiübergreifend scharfe Kritik am Umgang der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der Zypern-Krise geäußert. "Die EZB begünstigt Insolvenzverschleppung und setzt damit die Politik unter Druck", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch "Handelsblatt-Online". "Sie unterstellt nämlich mit der Gewährung der Hilfsliquidität, dass dies nur für kurze Zeit notwendig sei." Die Rechnu

FDP: Wasser sparen ist in Deutschland meistens Quatsch

Der FDP-Umweltexperte Horst Meierhofer ist der Ansicht, dass Wasser sparen in Deutschland meistens Quatsch sei. "Weltweit und auch in Europa gibt es leider immer noch eine Vielzahl an Regionen, die unter Wasserknappheit, Dürre und schmutzigem Trinkwasser zu leiden haben", sagte Meierhofer anlässlich des Weltwassertages am Donnerstag in Berlin. Daraus solle man für die Bundesrepublik aber keine falschen Schlussfolgerungen ziehen. "Wir haben heute und in absehbarer Zu

Kubicki will nicht ins Bundeskabinett

Das FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Kubicki hat keine Ambitionen auf einen Posten im Bundeskabinett. Kubicki wolle zwar als Nachfolger von Dirk Niebel im FDP-Präsidium noch einmal in Berlin "mitmischen", er brauche jedoch "nicht Minister zu sein, um etwas zu bewirken", sagte er der "Hamburger Morgenpost" am Donnerstag. Zudem kann sich der studierte Jurist nicht vorstellen, unter SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, mit dem er in Kiel VWL studierte, zu

Wagenknecht fordert „Plan C“ für Zypern ohne Troika

Die stellvertretende Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht fordert einen "Plan C" für Zypern ohne die Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). "Die Bundesregierung missbraucht die Notkreditlinie der Europäischen Zentralbank als vorgehaltene Waffe, um Zypern zur Annahme des Troikadiktats zu zwingen. Das ist ein ungeheuerlicher Missbrauch einer angeblich unabhängigen Institution", sagte Wagenknecht mit Blick

Eurohawk-Drohnenbeschaffung womöglich vor dem Aus

Die Bundesregierung hat große Zweifel, ob die Aufklärungsdrohne "Eurohawk" überhaupt als Serienmodell beschafft werden kann. Das geht laut ARD-Hauptstadtstudio aus dem Antwortschreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Thomas Kossendey (CDU), auf eine Anfrage des SPD-Verteidigungsexperten Hans-Peter Bartels hervor. In dem Brief sei von "nicht unerheblichen Mehrkosten" die Rede, die notwendig seien, um überhaupt eine l

DAX am Mittag mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.940,86 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,76 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Eon, Siemens und der Commerzbank. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere von Lanxess, BASF und Daimler.