Bund und Länder konnten sich in der letzten Verhandlungsrunde vor dem Energiegipfel im Kanzleramt nicht auf Maßnahmen für die sogenannte Strompreisbremse einigen. Das berichtet das "ARD-Hauptstadtstudio". Der gemeinsame Vorschlag von SPD und Grünen regierten Ländern sieht Einsparungen von 3 Milliarden Euro vor. So sollen die Ausnahmen für Industriebetriebe in Höhe von bis zu 700 Millionen Euro zurückgefahren werden. Allerdings soll die Förd
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat die Abgabe für zyprische Sparer kritisiert, die nach den bisherigen Plänen auch niedrige Bankguthaben treffen soll. "Es war ein Fehler, auch die Bankeinlagen unterhalb von 100.000 Euro anzutasten", sagte Folkerts-Landau der "Welt". "Das führt zu einem Vertrauensverlust bei den Bankkunden und untergräbt das Prinzip der Einlagensicherung, das doch für ganz Europa gelten sollte."
Die Börse in Frankfurt hat den Handel am Dienstag mit leichten Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.947,79 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,79 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Am oberen Ende der Kursliste standen die Anteilsscheine von Henkel, Merck und Siemens. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von der Deutschen Börse, der Deutschen Bank und ThyssenKrupp.
Der weltgrößte Einkaufssender QVC treibt seine internationale Expansion voran. Die Fernsehtochter des US-Medienkonzerns Liberty Media plant nach Frankreich, Spanien und Brasilien zu gehen. "Spanien und Frankreich stehen ganz oben auf unserer Liste", sagte Mike George, President und CEO von QVC, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). "Die spanische Wirtschaft ist nicht schlechter als die italienische. Und in Italien haben wir Erfolg. Die Krise schreckt uns nicht
Im Großhandel mit Medikamenten in Deutschland ist ein heftiger Rabattwettbewerb ausgebrochen. Der Chef des Marktführers Phoenix, Reimund Pohl, macht im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) vor allem den Expansionsdrang der genossenschaftlich organisierten Noweda-Gruppe dafür verantwortlich. Noweda wiederum argumentiert, dass Phoenix die Apotheker nach Inkrafttreten des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes mit einer überzogenen Absenkung der Rabat
Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hält am Antrag der Bundesländer zu einem Verbot der NPD fest. "Ich halte es für gefährlich, was die FDP gerade treibt", sagte Henkel dem Tagesspiegel (Mittwochausgabe). Die Liberalen opferten "die Geschlossenheit der Demokraten für eine parteipolitische Profilierung". Die liberalen Minister haben angekündigt, sich im Kabinett gegen eine Beteiligung des Bundes am NPD-Verbotsverfahren auszusprechen. "Wir
Die Chefin der größten indischen Privatbank ICICI, Chanda Kochhar, hält große Stücke auf Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain. "Ich denke, wir alle können stolz auf Anshus Erfolg sein", sagte sie in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Die Deutsche Bank ergreife zahlreiche Schritte, um ihr Geschäft auszuweiten und an die Veränderungen im globalen Umfeld anzupassen. "Ich bin sicher, dass die Bank unter der Leitung
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) drückt bei der Neuregelung der Managergehälter aufs Tempo. Die Liberale hat bereits einen Änderungsvorschlag ausgearbeitet, der der "Welt" vorliegt. Im Kern ist darin eine Stärkung der Aktionärsrechte vorgesehen. So sollen in Zukunft die Anteileigner eines Unternehmens und nicht mehr der Aufsichtsrat über die Höhe der Vorstandsbezüge entscheiden. Konkret ist eine Neufassung des Parag
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zu einem Kurswechsel beim Umgang mit Flüchtlingen aus Syrien aufgefordert. In einem Brief an Friedrich schreibt Westerwelle: "Nach meiner festen Überzeugung ist jetzt der Moment gekommen, ein Signal der Solidarität auszusenden", heißt es in dem Schreiben, aus dem die "Welt" zitiert. Weiter schreibt Westerwelle: "Deshalb möchte ich Sie bitten, ein
Bei den Kraftstoffpreisen in Deutschland sind laut einer ADAC-Studie derzeit nur geringe regionale Unterschiede erkennbar. Die Autofahrer in München tanken im Moment mit einem durchschnittlichen Dieselpreis von 1,449 Euro am günstigsten, teilte der Verkehrsclub mit. Der Preisvorteil für die Münchner beträgt jedoch lediglich einen Cent. Zehn der untersuchten Städte liegen bei Diesel mit 1,459 Euro gleichauf auf dem letzten und teuersten Platz. Bei Benzin beträgt