Der Armuts- und Reichtumsbericht der schwarz-gelben Bundesregierung bestätigt nach Ansicht von Verdi-Chef Frank Bsirske die unsoziale Langzeitwirkung der mit der "Agenda 2010" eingeleiteten Politik der früheren rot-grünen Bundesregierung. Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, sagte der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagausgabe): "Was in diesem Bericht zu besichtigen ist, sind die Folgen einer umfassenden Deregulierungspolitik auf d
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Mittwoch zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.922,81 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,67 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Lanxess, Henkel und Volkswagen. Die Aktien von Fresenius SE, der Deutschen Bank und RWE bilden die Schlusslichter der Liste.
Die Hypo-Vereinsbank reagiert auf das schwerer werdende Privatkundengeschäft in Deutschland mit neuen Konzepten zur Kundenbetreuung und dem verstärkten Einsatz elektronischer Medien. "In der Tat, die niedrigen Zinsen sind eine echte Herausforderung für die gesamte Branche, außerdem halten sich die Kunden bei Wertpapiergeschäften zurück. Trotzdem wäre ein Rückzug aus dem Privatkundengeschäft jetzt völlig falsch", sagte HVB-Vorstandsmitg
Von deutschen Flughäfen aus sind im vergangenen Jahr insgesamt 1,5 Millionen Flugpassagiere nach Südostasien gereist. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Darunter waren 135.000 Fluggäste nach Indonesien. Häufigste Ziele waren dabei Jakarta mit 71.000 Passagieren und Bali mit 57.000 Passagieren. Flugreisen nach Südostasien haben 2012 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,1 Prozent zwar etwas weniger als der Asienverkehr insgesamt (5,4 Prozent) zugenommen, lag
Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) besucht nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" vorerst keine Einrichtungen mehr, die der islamischen Gülen-Bewegung nahestehen. Sie begründet dies mit mangelnder Transparenz hinsichtlich der Geschichte, der Strukturen und der Finanzbeziehungen der Bewegung des Predigers Fethullah Gülen. "Bis zu einer Klärung dieser Punkte möchte ich von Besuchen von Einrichtungen, die als der Fethu
Die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, hat ihre Absage an ein schwarz-grünes Bündnis mit Verweis auf die Unionsdebatte über die Gleichstellung von Homosexuellen bekräftigt. "Gerade die letzten Tage zeigen wieder, dass Union und Grüne gesellschaftspolitisch immer noch Lichtjahre voneinander entfernt sind", sagte Roth der "Saarbrücker Zeitung". "CDU und CSU haben nicht verstanden, dass der liebe Gott auch Lesben und Schwule liebt."
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will nach Informationen des Radioprogramms NDR Info das so genannte Scoring umfassend durchleuchten lassen. Offenbar gibt es Zweifel an den umstrittenen Bewertungen, die von Wirtschaftsauskunfteien über Millionen deutscher Verbraucher erstellt werden. Im Rahmen einer jetzt ausgeschriebenen Studie will die Ministerin unter anderem untersuchen lassen, ob das Erstellen von Personenprofilen aus sozialen Netzwerken oder Smartphone-Nutzungsdaten einge
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen plant finanzielle Einschnitte bei den rund 250.000 Beamten in NRW, um die ständig steigenden Personalkosten in den Griff zu kriegen. Das erfuhr der "Kölner Stadt-Anzeiger" aus führenden Koalitionskreisen. So soll in diesem Jahr anders als zuletzt die Einkommenserhöhung für die Tarifbeschäftigten nicht eins zu eins auf die Beamten übertragen werden. Das ist nach Informationen der Zeitung zwischen SPD und Gr&u
Der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofs für Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, kritisiert die Urteile des Bundesverfassungsgerichts zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als Beitrag zur Aushöhlung tradierter Werte. Karlsruhe habe sich "zum Motor eines problematischen gesellschaftlichen Wertewandels aufgeschwungen" und leiste einer "fragwürdigen Runderneuerung gesellschaftlicher Werte" Vorschub, so Bertrams im "Kölner Stadt-
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat das Schweizer Modell zur Begrenzung von Managergehältern gelobt. "Das Schweizer Modell ist gut, weil es die Verantwortung für die Höhe der Gehälter in die Hände der Eigentümer legt, zum Beispiel die Aktionärsversammlungen", sagte von der Leyen der "Rheinischen Post". "Trotz der Krise sind die Managergehälter weit überproportional zur Lohnentwicklung und Wirtschaftsleistung gesti