Der Markt für Enterprise Content Management (ECM) wächst im Jahr 2013 voraussichtlich auf über 1,6 Milliarden Euro. 2012 wurden im Vergleich dazu nur 1,5 Milliarden Euro umgesetzt, wie der Branchenverband Bitkom am Mittwoch bekannt gab. Am stärksten werden demnach Software-Lösungen nachgefragt. Sie machen mit 700 Millionen Euro rund 44 Prozent des Marktes aus. ECM-Services folgen mit einem Umsatz von 673 Millionen Euro und einem Anteil von knapp 42 Prozent. Der dritte Pf
Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat die Bundesregierung scharf dafür kritisiert, dass sie die von der EU-Kommission geplante europaweite Frauenquote verhindern will: Nachdem Arbeitsministerin Ursula von der Leyen einen Vorbehalt ihres Ressorts zurückgezogen hatte, hatte die Bundesregierung ihre Brüsseler Vertretung am Montagabend per "Weisung" aufgefordert, die geplante Richtlinie zu Fall zu bringen. "Die EU sendet Modernisierungss
Der Markt für Cloud Computing wächst in Deutschland im Jahr 2013 voraussichtlich um 47 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Das teilte der Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Prognosen der Experton Group mit. Danach entfällt mit 4,6 Milliarden Euro der Großteil des Marktes auf Cloud-Dienste für Unternehmen. Das Wachstum liegt in diesem Segment bei 53 Prozent. Der Umsatz mit Cloud-Services für Privatkunden steigt im laufenden Jahr um 39 Prozent auf 3,2 Milliarde
Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.942,43 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,92 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von Henkel, Lanxess und Continental. Die Aktien von RWE, der Deutschen Lufthansa und Adidas stehen am Ende der Liste.
Der umstrittene Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat eine Kontroverse über die stärkere Besteuerung großer Vermögen ausgelöst. Während die Union steuerrechtliche Konsequenzen ablehnt, fordert die Opposition eine höhere Reichensteuer und schärfere Regelungen bei der Unternehmensvergütung. Der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Flosbach, wies hingegen darauf hin, dass in den Gehaltsregionen, in denen si
Caritas-Präsident Peter Neher hat das das Gezerre um den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung heftig kritisiert. "Ich bin relativ entsetzt über die Art und Weise, wie dieser Armuts- und Reichtumsbericht veröffentlicht wird", sagte der Präsident des deutschen Caritasverbandes im Sender Phoenix. Es hätte einen Entwurf gegeben, der dann korrigiert und in mehreren Lesungen beraten wurde, bis er schließlich ins Kabinett ging. "Die Kraft dieses
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat die Entscheidung des Bahn-Aufsichtsrates zum Weiterbau von Stuttgart 21 kritisch bewertet. "Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass der Aufsichtsrat sozusagen das Fass größer gemacht hat, nämlich die Kosten von viereinhalb auf sechs Milliarden Euro erhöht hat", sagte er im Sender Phoenix. "Aber es ist immer noch ein Fass ohne Boden." Eine mögliche Klage der Bahn ge
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den koalitionsintern heftig umstrittenen Armuts- und Reichtumsbericht der Regierung verabschiedet. Aus diesem geht unter anderem hervor, dass die Kluft zwischen Reichen und Mittellosen in Deutschland weiter gewachsen ist. Zwischen 14 und 16 Prozent der Bundesbürger sind demnach von Armut bedroht. Auf der anderen Seite würden die reichsten zehn Prozent der deutschen Haushalte über mehr als 50 Prozent des gesamten Nettovermögens verfügen.
Gudrun Kopp, FDP-Staatssekretärin im Ministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit, kritisiert, dass CDU und CSU die Gleichstellung der Homoehe nicht beherzter angehen. "Es ist schade, dass wir uns wieder vom Bundesverfassungsgericht treiben lassen müssen. Besser wäre es, die heutige Lebenswirklichkeit zur Kenntnis zu nehmen", sagte die FDP-Politikerin der "Neuen Westfälischen". Gleichgeschlechtliche Partner, die sich umeinander und m
Der als Kritiker von FDP-Chef Philipp Rösler profilierte Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat nach eigenen Worten ein "ordentliches Arbeitsverhältnis" zum Vize-Kanzler. "Dicke Freunde waren wir nie, das ist aber auch nicht nötig", sagte Niebel der Illustrierten "Bunte". Man könne auch ohne enge emotionale Bindung "sehr gut miteinander arbeiten". Niebel hatte sich beim Dreikönigstreffen der Liberalen offen Rösler als Parte