Continental will sein Schuldenprofil verbessern

Der Dax-Konzern Continental will sein Schuldenprofil weiter verbessern. "Angesichts des günstigeren Zinsniveaus prüfen wir, ob es sich lohnt, bestehende Bonds durch neu zu begebende Anleihen abzulösen", sagte Continentals Finanzchef Wolfgang Schäfer dem "Handelsblatt". Das ursprüngliche Kreditvolumen von 13,5 Milliarden Euro, angehäuft nach dem Kauf des Rivalen VDO im Jahr 2007, halbierte Continental bis Ende 2012 auf eine Nettoverschuldung von w

Politiker von FDP und SPD kritisieren Millionen-Honorare für Rettungsfonds-Berater

Mit scharfer Kritik haben Politiker von FDP und SPD darauf reagiert, dass die Stabilisierung der deutschen Kreditwirtschaft im Zuge der Finanzkrise Rechtsanwälten und Unternehmensberatern Millionen-Einnahmen beschert hat. "Wo die Politik und nicht der Markt die erste Geige spielt, da profitieren die, die in der ersten Reihe sitzen: Die Abwicklungsanstalten brauchen Milliarden vom Steuerzahler, um die Gläubiger von Banken vor Verlusten zu schützen", sagte der FDP-Finanzex

Marina Weisband hinterfragt Gründung der Piraten

Marina Weisband, ehemalige Geschäftsführerin der Piraten, hinterfragt im "Zeit-Magazin" die Gründung ihrer Partei: "Ich habe mich zwischendurch gefragt, ob es richtig war, dass wir uns als Partei gegründet haben. Einerseits finde ich die Themen wichtig, die wir im bestehenden System vertreten. Wir haben gerade als Partei erst viel über den gesamten politischen Betrieb erfahren, was wir als Bewegung nie erfahren hätten. Und vielleicht werden wir mehr &

DAX schließt mit leichten Gewinnen

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Mittwoch mit leichten Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.919,33 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,62 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Lanxess, Henkel und der Münchener Rückversicherung zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere der Deutschen Post, von Merck sowie RWE.

Homo-Ehe: CSU-Generalsekretär weist Westerwelle-Kritik an Unionshaltung zurück

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat die Kritik von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) an der Haltung der Union zur Gleichstellung von Homo-Paaren zurückgewiesen. "Unsere Gesellschaft will, dass Ehe und Familie die Normalität und etwas Besonderes bleiben und nicht mit allem anderen auf eine Stufe gestellt werden", sagte Dobrindt der "Bild-Zeitung". In einer Umfrage des Blattes sprechen sich 68 Prozent der Bundesbürger dafür aus, d

Lindner wirft von der Leyen Umverteilung vor

Im Streit um Änderungen im aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung wird Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auch aus der FDP scharf angegriffen: In der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) warf der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen FDP, Christian Lindner, der Ministerin Umverteilungspläne vor. "Ursula von der Leyen will nur Vorhandenes umverteilen, die FDP will dagegen neue Chancen durch Jobs", sagte Lindner. Er rief zuglei

Grüne werfen Merkel aktive Blockade in der Gleichstellungspolitik vor

Die Grünen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine aktive Blockade in der Gleichstellungspolitik vorgeworfen. "Angela Merkel simuliert Politik statt zu gestalten", sagte die Fraktionschefin Renate Künast dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Monatelang hält sie sich aus allem raus und lässt die zuständigen Ministerinnen über die Quote streiten. Aber wenn es drauf ankommt, entscheidet sie sich fürs Blockieren. Die schwarz-gelbe

Homo-Ehe: CDU-Politiker Spahn will nicht auf Karlsruhe warten

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn will im Streit um die sogenannte Homo-Ehe nicht auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts warten und fordert eine rasche Regierungsentscheidung zur Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe. "Als Regierungspartei haben wir einen Gestaltungsanspruch, den wir auch umsetzen sollten", sagte Spahn im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich halte es für schwierig, von der Opposition im Bundestag Wo

Familiensplitting: Grüne kritisieren Pläne der Union

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Ekin Deligöz, hat die von der Union geplante Einführung eines Familiensplittings kritisiert. "Die Gedankenspielereien der Union sind ein Irrweg, denn das Familiensplitting behält die Fehlanreize der reinen Eheförderung bei. Die soziale Schieflage der heutigen Familienförderung würde noch verschärft, weil primär wohlhabende Familien profitieren", sagte Deligöz am Mittwoch

Linke: Deutschland bleibt frauenpolitisches Entwicklungsland

Mit Blick auf einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach die Bundesregierung auch die abgeschwächte Initiative von EU-Justizkommissarin Viviane Reding für eine europäische Frauenquote in Aufsichtsräten stoppen wolle, sagte die stellvertretende Linken-Vorsitzende Caren Lay am Mittwoch in Berlin, dass Deutschland ein frauenpolitisches Entwicklungsland bleibe. "Frauen verdienen in Deutschland fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. E