SZ: Zerschlagung der Landesbank Berlin beginnt kommende Woche

Die Aufspaltung der Landesbank Berlin (LBB) beginnt bereits in der kommenden Woche. In einem ersten Schritt wird das Kapitalmarkt- und Fondsgeschäft des Instituts zur Frankfurter Deka-Bank transferiert, erfuhr die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagausgabe) aus Insiderkreisen. Demnach wechselt LBB-Kapitalmarktvorstand Serge Demolière in den Vorstand der Deka, des Fondsanbieters der Sparkassen. Mit ihm gehen rund 300 Mitarbeiter. Bei ihnen herrschte bisher große Veruns

Heimatwahlkreis stellt Schavan wieder auf

Trotz der Affäre um die Doktorarbeit von Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist die CDU-Politikerin in ihrem Heimatwahlkreis wieder als Direktkandidatin für die Bundestagswahl aufgestellt worden. Bei der Nominierungsversammlung des CDU-Kreisverbandes Alb-Donau/Ulm erhielt sie am Freitagabend rund 96 Prozent der Stimmen. Zuvor hatte sie vor den Teilnehmern um Vertrauen gebeten und beteuert, in ihrer rund 30 Jahre alten Doktorarbeit nicht abgeschrieben oder getäuscht zu haben.

Einsatz in Mali: Frankreich bittet Deutschland um weitere Unterstützung

Frankreich hat Deutschland um weitere Unterstützung beim Militäreinsatz in Mali gebeten. Das erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin. Demnach liege eine Anfrage um Hilfe der Bundeswehr bei der Luftbetankung französischer Flugzeuge vor. Diese Anfrage werde nun geprüft, so das Verteidigungsministerium. Ob der Bundestag über einen solchen Einsatz der Bundeswehr abstimmen müsste, ließ der Sprecher offen. Die Bundeswehr ist bis

DAX schließt mit deutlichen Gewinnen

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Freitag mit deutlichen Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.857,97 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 1,42 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Bayer, BASF und Henkel zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von ThyssenKrupp, K+S und HeidelbergCement.

NRW-Arbeitsminister weist Blockade-Vorwurf beim Mindestlohn zurück

Der Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider (SPD), hat den Vorwurf aus der CDU, die SPD-geführten Länder würden eine Bundesratsinitiative Thüringens für einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn blockieren, scharf zurückgewiesen. Die SPD-Länder blockierten nichts. "Der Thüringer Vorschlag hat nur einen Webfehler: Es wird keine Zahl für den Mindestlohn festgesetzt", sagte Schneider "Handelsblatt-Online". Dadurch

Sat.1-Chef Paalzow will 2013 Turnaround schaffen

Der Geschäftsführer von Sat.1, Nicolas Paalzow, will mit seinem Sender 2013 den Aufschwung schaffen. 2012 war Sat.1 beim Zuschauermarktanteil knapp unter zehn Prozent gerutscht. "Wir brauchen einen Turnaround", sagte Paalzow der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "2013 wird das Jahr der Transformation. Alle Zeichen stehen auf Wachstum. Wir arbeiten intensiv am Tages- und am Vorabendprogramm und setzen neue Schwerpunkte am Hauptabend." Zwei neue Shows k&uum

Hessen: FDP-Chef Hahn fühlt sich von Grünen schlecht behandelt

Der hessische FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn fühlt sich von den Grünen schlecht behandelt und lehnt eine Koalition mit ihnen in Hessen derzeit ab. "Es ist mental und kulturell schwer vorstellbar, dass in Hessen FDP und Grüne zusammenkommen. Ich persönlich fühle mich von den Grünen vorgeführt und grenzwertig behandelt. Sie verpassen keine Gelegenheit, mir Unfähigkeit vorzuwerfen. Da wächst Verärgerung und nicht Vertrauen", sagte er dem &quo

Firmenchefs sehen Produktionsstandort Deutschland durch niedrige US-Energiepreise in Gefahr

Unternehmenschefs sehen den Produktionsstandort Deutschland durch die niedrigen Energiepreise in den USA in Gefahr. Sie betragen dort inzwischen nur noch ein Drittel des Niveaus in Deutschland. "Das kann dramatische Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit des produzierenden Gewerbes haben", sagte Axel Heitmann, Chef des Chemiekonzerns Lanxess, dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Viele Industriekonzerne planen, wegen der niedrigen Energiepreise neue Fabriken nicht

Roth will Bundesratsmehrheit für Politikwechsel nutzen

Die Grünen wollen die neuen Machtverhältnisse im Bundesrat für einen Politikwechsel nutzen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werde sich "in den letzten acht Monaten ihrer Kanzlerschaft darauf einstellen müssen, dass es andere Mehrheitsverhältnisse gibt", sagte Grünen-Chefin Claudia Roth der "Welt". "Wir wollen das Betreuungsgeld stoppen, einen gesetzlichen Mindestlohn vorantreiben und für eine Gleichstellung der Homo-Ehe sorgen.&quot

IW-Chef Hüther lehnt Mindestlohn-Modell der SPD ab

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, lehnt das von der SPD favorisierte Mindestlohn-Modell ab. "Mindestlöhne kosten in der von SPD und Gewerkschaften gewünschten Höhe Arbeitsplätze und sind damit verteilungspolitisch kontraproduktiv", sagte Hüther "Handelsblatt-Online". Einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn verlangen SPD, Grüne und Gewerkschaften ebenso wie die Linke. Differenzen gibt es a