Bundespräsident a. D. Herzog kritisiert Platzvergabe im NSU-Prozess / Mahnt Einhaltung von Regeln im Fall Hoeneß an

Bonn/Jagsthausen, 23. April 2013 – Der ehemalige
Bundespräsident Roman Herzog hat in der PHOENIX-Sendung KAMINGESPRÄCH
(Ausstrahlung: Sonntag, 28. April 2013, 13.00 Uhr) scharfe Kritik an
der Platzvergabe des Münchener Oberlandesgerichts geübt: "Ich weiß
nicht, was da vorgegangen ist. Es hängt wahrscheinlich ein bisschen
mit der doch nicht unerwähnenswerten Lebensfremdheit mancher
Zivilgerichte zusammen", so Herzog. Einen zusätzlichen Saal

Telekom führt Obergrenzen für Internet-Datenmenge ein

Die Deutsche Telekom hat eine Einführung von Obergrenzen für die Datenmenge bei ihren Internet-Flatrates angekündigt. Auch im Festnetz soll die Internetgeschwindigkeit künftig ab einer bestimmten Datenmenge gedrosselt werden – wie es heute schon bei Mobilfunk-Datenverträgen üblich ist. Ab dem 2. Mai sollen die Tarifbedingungen für neue Verträge entsprechend geändert werden, teilte der Konzern am Montag mit. Grund sei der rasante Datenwachstum im Netz.

DIHK: Immer weniger Menschen wollen Unternehmer werden

Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) wollten noch nie so wenige Menschen in Deutschland Unternehmer werden wie im Jahr 2012. Mit 252.229 Einsteiger-Gesprächen und Gründer-Beratungen vermelden die Industrie- und Handelskammern einen Tiefstand. Das geht aus dem aktuellen Gründer-Report des DIHK hervor, der dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) vorliegt. "Der Hauptgrund ist die weiterhin gute Arbeitsmarktlage: Viele greifen am Ende dann doch lieber

Steinbach fordert Rücktritt von Arbeitsministerin von der Leyen

Wegen angeblicher geheimer Absprachen mit den Grünen zur Durchsetzung einer starren Frauenquote hat die hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Rücktritt aufgefordert. "Ihr Rücktritt ist fällig, sie hat das Vertrauen der eigenen Fraktion missbraucht", sagte Steinbach gegenüber der Online-Ausgabe der "Bild-Zeitung". Für eine erfolgreiche Politik sei ein Mindestmaß an Fairness

Zahl der Woche: 46 Prozent der Deutschen, die mit ihrem Partner zusammenleben, haben ausschließlich gemeinsame Konten (BILD)

Zahl der Woche: 46 Prozent der Deutschen, die mit ihrem Partner zusammenleben, haben ausschließlich gemeinsame Konten (BILD)

Meins, deins, unseres – 46 Prozent der Bundesbürger, die mit ihrem
Partner zusammenleben, nutzen in der Partnerschaft ausschließlich
gemeinsame Konten. 35 Prozent setzen sowohl auf gemeinsame als auch
getrennte Konten. Bei 17 Prozent der Befragten verwaltet jeder
Partner sein eigenes Geld. Vor allem die 18- bis 29-Jährigen, die in
einer Partnerschaft leben, regeln ihre Finanzen eher selten
ausschließlich durch gemeinsame Konten (16 Prozent), dafür verwaltet
&

Wohneigentum prägt Folge-Generation / Fast 80 Prozent der Wohneigentumserwerber sind selbst in eigenen vier Wänden groß geworden – „Rückkehr“ findet relativ spät statt: im Schnitt mit 40 Jahren (BILD)

Wohneigentum prägt Folge-Generation / Fast 80 Prozent der Wohneigentumserwerber sind selbst in eigenen vier Wänden groß geworden – „Rückkehr“ findet relativ spät statt: im Schnitt mit 40 Jahren (BILD)

Auch viele Mieter-Kinder erwerben später Eigentum

Nicht nur die Immobilie ist bekanntlich vererbbar, sondern
offenbar auch die positive Einstellung zum Hauskauf. Aktuelle Zahlen
von TNS Infratest* zeigen nach Angaben von LBS Research, dass mehr
als drei Viertel der Familien, die in den letzten Jahren in ein
Eigenheim oder eine selbstgenutzte Eigentumswohnung gezogen sind, als
junge Menschen selbst in eigenen vier Wänden groß geworden waren;
überwiegend gilt dies

Bahr will Pflegekräften die Zuwanderung erleichtern

Angesichts des dramatischen Pflegenotstands fordert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) eine deutliche Lockerung der Zuwanderungsregeln für ausländische Pflegekräfte. "Wir brauchen Zuwanderung, auch wenn das allein die Probleme in der Pflege nicht lösen wird", sagte Bahr der "Welt". Bei den Medizinern habe man erreicht, dass die Zuwanderung deutlich erleichtert werde, sagte der FDP-Politiker weiter. In der Pflege habe die Union dies abgelehnt. &quo

Nach Entgegenkommen bei Frauenquote: CSU erwartet Gegenleistung von CDU

Die CSU erwartet von der CDU eine Gegenleistung wegen ihres Entgegenkommens bei der Frauenquote. Dies kündigten mehrere CSU-Politiker im Nachrichtenmagazin "Focus" an. Der CSU-Wirtschaftspolitiker Hans Michelbach sagte: "Wir werden nun darauf dringen, dass die Regionalisierung der Erbschaftsteuer im Wahlprogramm kommt." CSU-Vizeparteichef Peter Ramsauer sagte mit Blick auf das Verhalten von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) und die Anforderungen an die CDU, es gebe i

Schröder: Unternehmen werden Frauenquote 2020 erreicht haben

Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) setzt nach dem Kompromiss in der Union zur Frauenquote darauf, dass eine feste Quote gar nicht zum Einsatz kommen wird: "Ich bin mir sicher, dass im Jahr 2020 die meisten Unternehmen die 30-Prozent-Quote in den Aufsichtsräten dank der Flexi-Quote ohnehin bereits erreicht haben", sagte Schröder der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Der CDU-Vorstandsbeschluss bedeute, dass die von ihr "konzipierte Flexi-Quote f&uum

Bahr: Mehr als 40 Millionen Deutsche haben Organspendeausweis erhalten

Laut Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) haben deutschlandweit mehr als 40 Millionen Versicherte von ihren Krankenversicherungen einen Organspendeausweis zugeschickt bekommen. Bahr zeigte sich im Interview mit der "Welt" erfreut über die Reaktionen aus der Bevölkerung: "Wir hören, dass die Menschen diese Ansprache positiv aufnehmen." Der Gesundheitsminister sagte allerdings auch, dass die Zahl der Transplantationen zurückgehe. Das sei auch eine Fol