Paritätischer Wohlfahrtsverband: Hartz IV „Tiefpunkt bundesdeutscher Sozialpolitik“

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die Hartz-IV-Reformen als "absoluten Tiefpunkt der bundesdeutschen Sozialpolitik" bezeichnet. In einer Bilanz nach zehn Jahren Hartz IV, die der Verband am Dienstag in Berlin vorstellte, mahnt der Paritätische zu einer arbeitsmarktpolitischen Kehrtwende und eine bedarfsgerechte Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze. "Hartz IV markiert den absoluten Tiefpunkt der bundesdeutschen Sozialpolitik. Mit Hartz IV wurde die soziale Spaltung

„Tiefpunkt bundesdeutscher Sozialpolitik“: Paritätischer zieht Bilanz zu zehn Jahren Hartz

Als absoluten "Tiefpunkt der bundesdeutschen
Sozialpolitik" bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die so
genannten Hartz-Reformen in einer Bilanz, die er heute in Berlin der
Öffentlichkeit vorstellte. Hartz IV habe zu einer "Amerikanisierung"
des deutschen Arbeitsmarktes und zur tiefen sozialen Spaltung der
Gesellschaft beigetragen. Der Verband mahnt zu einer
arbeitsmarktpolitische Kehrtwende und fordert unter anderem eine
bedarfsgerechte Anpassung der

Hausverkauf immeröfter Folge von Scheidungen

Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes
bestätigen den vorherrschenden Trend: gut jede zweite Ehe wird in
Deutschland geschieden. So kam es in 2011 zu 187.640 Ehescheidungen
gegenüber 377.831 Eheschließungen. Und: die Zahl der Scheidungen nahm
im Vergleich zum Vorjahr zu (+0,3%), während die Zahl der
Eheschließungen abnahm (-1,1%).

Hausverkauf nach Scheidung wird zur Regel

Mit der Scheidung steht immer öfter auch das Eigenheim zur
Dispositio

Australien: Flüchtlingsplan wird scharf kritisiert

Der Plan der australischen Regierung, Flüchtlinge in Zukunft im Pazifik abzufangen und in Drittländern unterzubringen ist von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert worden. "Die Menschen werden noch immer ertrinken. Der Plan sorgt nur dafür, dass sie es an einer anderen Stelle tun und nicht direkt vor uns", sagte Pamela Curr, Mitarbeiterin des "Asylm Seeker Resource Centre". Ein Expertengremium hatte der australische Regierung geraten, Flüchtlinge,

Zeitung: Immer mehr Rentner zahlen Rentensteuer

Die Rentensteuer trifft immer mehr Rentner. Wie die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) unter Berufung auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums berichtet, müssen dieses Jahr erstmals auch so genannte Eckrentner Steuern zahlen. Dem Bericht zufolge sind alle Neurentner betroffen, deren Altersgelder über der Eckrente nach 45 Jahren Durchschnittsverdienst liegt. Die Eckrente beträgt seit der Rentenerhöhung am 1. Juli circa 1.263 Euro. Nach der neuesten "Datensammlun

Gabriel spricht sich für Familiensplitting aus

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich gegen das Ehegattensplitting ausgesprochen und stattdessen dafür plädiert, ein Familiensplitting einzuführen. "Ich bin eher der Meinung, dass wir weg müssen vom Ehegattensplitting und hin zu einem Familiensplitting, also dass wir Familien mit Kindern fördern und nicht nur den Eheabschluss", erklärte Gabriel im "Deutschlandfunk". Zudem reagiert der SPD-Chef mit Unverständnis auf die Diskussionen um die steuerl

CDU-Generalsekretär Gröhe: Berliner Mauer „Bauwerk der Schande“

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat anlässlich des 51. Jahrestages des Mauerbaus, der am morgigen Montag begangen wird, die Berliner Mauer als "Bauwerk der Schande" bezeichnet. "Der Mauerbau vom 13. August 1961 zementierte die Teilung Berlins und Deutschlands für Jahrzehnte. Mit diesem Bauwerk der Schande wurden Millionen Menschen in der damaligen DDR ihrer Freiheit beraubt", erklärte Gröhe am Sonntag in Berlin. Die Mauer sei das Symbol eines &

Von der Leyen verteidigt Pläne zur Zuschuss-Rente

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihre Pläne zur Zuschuss-Rente verteidigt. "Ohne Zuschussrente würden wir dann jedes Jahr zigtausende Menschen nach einem Arbeitsleben voller Fleiß und Beitragszahlung direkt zum Sozialamt schicken, weil ihre Rente zum Leben nicht reicht", sagte von der Leyen der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe). Ihre Vorschläge seien mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) durchgerechnet, so die CDU-Polit

Zahl der Asylanträge im Juli gestiegen

Die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge ist im Juli 2012 um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Das teilte das Bundesinnenministerium in Berlin mit. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 4.498 Asylerstanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt, 597 mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Asylbewerber im Juli 2012 um 1.059 Personen oder 30,8 Prozent. Die meisten Asylbewerber kamen aus Syrien, Afgha