Annette Schavan (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, will angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Ältere verbessern und mehr Forschung in der Altersmedizin ermöglichen. "Nur etwa ein Drittel der über 55-Jährigen nimmt an Weiterbildung teil, das ist noch viel zu wenig", sagte Schavan der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Aus mancher Schule müsse in Zukunft ein Z
Die Mehrheit der Deutschen hat sich in einer Umfrage für den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff ausgesprochen. Im "ARD-DeutschlandTrend" gaben 54 Prozent der Befragten an, dass Wulff von seinem Amt zurücktreten solle. 43 Prozent sind hingegen der Ansicht, dass Wulff im Amt bleiben solle. Überdies halten nur noch 16 Prozent der Befragten Wulff für ehrlich, während 22 Prozent das Staatsoberhaupt für glaubwürdig halten. Weiterhin sin
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will am Mittwoch kommender Woche die vier Mitglieder der neuen Bund-Länder-Kommission vorstellen, die parallel zum Untersuchungsausschuss des Bundestages Licht in den Skandal um die jahrelang unentdeckte rechtsextremistische Mordserie bringen soll. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) hat die SPD den früheren Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) als Mitglied der Expertengruppe benannt, d
Der General, der sich im Verteidigungsministerium um die Belange verwundeter und traumatisierter Soldaten kümmert, soll nach dem Willen von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vorerst auf seinem jetzigen Dienstposten bleiben. Wie die Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) berichtet, habe de Maizière entschieden, dass der Brigadegeneral doch nicht im April versetzt wird. Zuvor hatte es in seinem Haus die Überlegung gegeben, die Aufgaben des Generals
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) rechnet bis zum Jahr 2030 mit 1,7 Millionen demenzkranken Menschen. Dies sagte das FDP-Präsidiumsmitglied der Onlineausgabe der "Ruhr Nachrichten". "Studien sagen für das Jahr 2030 voraus, dass etwa 1,7 Millionen Menschen betroffen sein könnten", so Bahr. Demenz sei eine wachsende Herausforderung, der sich "die Politik stellen muss und auch stellen wird", erklärte der Gesundheitsminister weiter. Dazu werde di
Einige der 45 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagen-Behörde haben mittlerweile ihre Bereitschaft signalisiert, auf freie Stellen in anderen Bundesbehörden beziehungsweise Ministerien zu wechseln. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf Mitglieder des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien. "Da gibt es Bewegung", heißt es von Abgeordneten. "Die Front bröckelt." Die Sprecherin der Stasi-Unterlagen-Beh
Die Furcht der Deutschen vor einer Übermacht der Chinesen ist geringer geworden. In einer Forsa-Umfrage für das Magazin "Stern" erklärten zwar 30 Prozent der Befragten, sie hätten Angst vor dem Aufstieg des Riesenreiches – es sind aber zehn Prozent weniger als bei einer entsprechenden Umfrage vor einem Jahr. Der großen Mehrheit (68 Prozent) bereitet aktuell die Entwicklung Chinas zu einer immer stärkeren Wirtschaftsmacht keine Sorge. Vorbehalte haben die
Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat die Integrationsgipfel als "Veranstaltungsreihe, die sich in reiner Symbolpolitik erschöpft" kritisiert. "Wenn dem unverbindlichen Nationalen Integrationsplan nun der unverbindliche Nationale Aktionsplan Integration" folge, dann klinge "dies eher nach Heinz Erhardt" als nach ernst gemeinter Politik, erklärte Özdemir am Dienstag in Berlin. Die "permanenten Lippenbekenntnisse von Kanzlerin Merkel und
Auf dem fünften Integrationsgipfel in Berlin, der am Dienstagmittag im Bundeskanzleramt begonnen hatte, ist ein "Nationaler Aktionsplan" beschlossen worden. Das teilte die Bundesregierung in Berlin mit. "Der Nationale Aktionsplan Integration vergrößert die Chancen jedes einzelnen Migranten auf gleiche Teilhabe. Zugleich werden der Zusammenhalt und das Miteinander gestärkt – davon profitieren alle Menschen in unserem Land", so die Integrationsbeauftragte M
Laut einer Studie der EU-Kommission ist seit der Legalisierung der Prostitution der Menschenhandel stark angestiegen. "Es war ein Fehler, die Prostitution zu legalisieren", schlussfolgert deshalb der CSU-Rechtsexperte Stephan Mayer gegenüber der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe). Die Legalisierung habe nur zu einer "Verbrechenszunahme im Rotlichtmilieu geführt". Mayer fordert daher eine strengere Regulierung der Prostitution. Auch der Chef der Gewerkschaft