Das Bundesministerium für Gesundheit bestätigt mit seiner Veröffentlichung über die GKV-Ausgaben für das Jahr 2024: Der Anstieg der Ausgaben im Arzneimittelbereich ist vor allem auf gesetzliche Maßnahmen zurückzuführen: Ab dem 1. Januar 2024 wurde der Herstellerabschlag für Fertigarzneimittel von zwölf auf sieben Prozent gesenkt, was zu höheren Medikamentenausgaben führt. Im Jahr 2023 war der Abschlag durch das GKV-Finanzstabilisierung
Zum Frauentag am 8. März appelliert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, bei Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen die Erwartungen von Frauen mit Blick auf Gesundheits- und Pflegepolitik stärker zu berücksichtigen.
"Frauen sind in der Politik in Deutschland nach wie vor unterrepräsentiert. Im neuen Bundestag liegt der Frauenanteil bei 32,4 Prozent, jener der Männer bei 67,6 Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Gest
Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann: Gesetzliche Krankenkassen könnten durch Ausweitung der Selbstmedikation sparen.
Die Krankenkassen befinden sich in einer schwierigen finanziellen Situation.
Zu den Forderungen zur nachhaltigen Stabilisierung der Finanzlage des GKV-Systems sagt Pharma Deutschlands Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann: "Auch Pharma Deutschland unterstützt die Bestrebungen für eine stabile GKV-Finanzierung und fordert eine kla
Die Pflege in Schleswig-Holstein darf nicht weiter einfach nur verwaltet werden, sondern muss endlich zukunftsfest gestaltet werden. Das zeigte deutlich der gemeinsam vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und dem Verein "wir pflegen e.V." angebotene pflegepolitische Salon mit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten sowie Fachleuten aus der Pflege. "Die Situation der pflegenden An- und Zugehörigen, sowohl von Älteren als auch von Jugendlichen ode
Pharma Deutschland Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann: "Ohne Pharma keine starke Gesundheitswirtschaft"
Die industrielle Gesundheitsbranche ist ein starker Wirtschaftsbereich Deutschlands. Mit einer Bruttowertschöpfung von über 100 Milliarden Euro, hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie sicheren Arbeitsplätzen für rund 1 Million Menschen steuert die industriellen Gesundheitswirtschaft 2,6 Prozent der deutschen Bruttowertschöpfu
Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) sind im Jahr 2024 um 9,7 Prozent auf 53,7 Mrd. Euro gestiegen. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren. Gleichzeitig belegen die DAV-Daten auch, dass die Apotheken trotz ihrer chronischen Unterfinanzierung einen erheblichen Sparbeitrag für das GKV-System leisten: Durch den sogenannten Apothekenabschlag,
Ein Gutachten des Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Heinz Rothgang zeigt Lösungen auf, wie die Leistungsfähigkeit und die Finanzierung der Pflegeversicherung nachhaltig gewährleistet werden kann. Das Gutachten wurde von einem breiten Bündnis um den SoVD in Auftrag gegeben. Die Einführung einer Bürgerversicherung in der Pflege kann eine notwendige Ausweitung der Pflegeleistungen hin zu einer vollständigen Übernahme aller pflegebedingten Kosten finanzieren.
Wenn die pflegerische Versorgung nicht mit gezielten Maßnahmen gesichert wird, drohen noch mehr Pflegebedürftige in Mecklenburg-Vorpommern ohne Heimplatz oder ohne ambulante Unterstützung dazustehen. Davor warnte der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), Michael Beermann, zum Auftakt der jährlichen bpa-Qualitätskonferenz in Linstow. Vor rund 550 Teilnehmenden sagte Beermann: "Die Zahl der Pflegebedürftigen hier i
Nach dem Vorstoß der Grünen für höhere Einnahmen der Kranken- und Pflegeversicherung hat sich der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) klar gegen eine stärkere Belastung der Beitragszahler ausgesprochen.
"Deutschland wendet schon heute viel mehr Geld für das Gesundheitssystem auf als alle anderen Länder in der Europäischen Union", betonte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Vereinigung de
Die Zahl der Apotheken in Deutschland hat erneut ein Rekordtief erreicht. Zum Ende des Jahres 2024 gab es nur noch 17.041 Apotheken vor Ort und damit 530 Apotheken weniger als ein Jahr zuvor (17.571). Prozentual liegt der Rückgang somit bei 3 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich der Rückgang beschleunigt: 2022 schlossen per Saldo 393 Apotheken, 2023 waren es 497 Betriebsstätten. Auch die Entwicklung bei den Neueröffnungen ist symptomatisch für die schlechte wi