Gesprächsforum soll Ruhrgebiet zu neuer Größe verhelfen

Das Ruhrgebiet will sich mit einem hochkarätig besetzten Gesprächsforum als Industriestandort neu in Szene setzen: Am 20. Dezember wird in vier Foren und einer Abendveranstaltung über die Zukunft des Reviers als Innovations- und Industriestandort diskutiert. Zugesagt haben bislang nach Informationen des "Handelsblatts" (Donnerstagsausgabe) Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der Chef der Eurogruppe und luxemburgische Premier, Jean-Claude Juncker, und SPD-Chef Sigmar Gabr

Neonazi-Morde: Wirtschaft fürchtet um den Standort Deutschland

Die Wirtschaft sieht durch den Neonazi-Terror das Image Deutschlands bei ausländischen Investoren in Gefahr. "Die erbarmungslosen Morde schaden Deutschlands Ansehen als Wirtschafts- und Investitionsstandort, aber ganz besonders auch den neuen Bundesländern", sagte Lutz Goebel, Präsident des Verbands der Familienunternehmer, dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die abscheulichen Taten der Neonazi-Gruppe seien ein spätes, schauderliches Erbe von Honecker

Airbus-Chef Enders verspricht Aktionären höhere Erträge

Der Vorstandschef des Flugzeugbauers Airbus, Thomas Enders, hat den Aktionären des Mutterkonzerns EADS höhere Renditen angekündigt. "Wir können den Investoren sagen, in der zweiten Hälfte unseres Jahrzehnts wird es kein großes neues Entwicklungsprogramm geben. Dann sollten die Profitmargen endlich nach oben gehen", kündigte Enders in der "Zeit" an. Dass sie in den vergangenen Jahren niedrig ausfielen, begründet der Manager mit den &quo

Statistik: Deutschlands landwirtschaftlich genutzte Fläche drittgrößte in der EU

Mit 16,7 Millionen Hektar hat Deutschland im Jahr 2010 über die drittgrößte landwirtschaftlich genutzte Fläche in der EU verfügt. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Deutschland gehört neben Frankreich, Italien und Spanien zu den vier größten Agrarproduzenten in der Europäischen Union (EU). Die vier Länder tragen schon seit Jahren zusammengenommen zu mehr als der Hälfte der gesamten Bruttowertschöpfung der europ&au

Deutsche Wirtschaft legt im dritten Quartal deutlich zu

Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin auf Wachstumskurs. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt im dritten Quartal 2011 um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zudem wurde das Ergebnis für das zweite Quartal 2011 nach oben auf +0,3 Prozent korrigiert. Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzte sich somit nach dem wachstumsstarken Jahresbeginn (+1,3 Prozent im ersten Quartal) im Verlauf des J

Schweineschlachtungen im dritten Quartal so hoch wie nie

In Deutschland sind im dritten Quartal 2011 so viele Schweine wie noch nie geschlachtet worden. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt 15,2 Millionen Schweine gewerblich geschlachtet, das sind 3,5 Prozent oder 521.000 Tiere mehr als im Vorjahresquartal. Damit wurde die bisher höchste Zahl an Schweineschlachtungen aus dem vierten Quartal 2010 übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen im dritten Quartal 2011 die Schlachtungen von Schweinen inländ

Arbeitgeber-Chef Hundt warnt CDU vor einheitlichem Mindestlohn

Unmittelbar vor Beginn des CDU-Parteitags appelliert die deutsche Wirtschaft an die Christdemokraten, die Einführung von Mindestlöhnen abzulehnen. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt: "Ich kann die CDU nur warnen, durch weitere fragwürdige Kehrtwenden noch mehr wirtschaftspolitisches Profil zu verlieren. Ich bin für tarifliche Mindestl

Merkel: Guter Service setzt zufriedene Beschäftigte voraus

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den deutschen Einzelhandel aufgefordert, einen "vernünftigen Lohn" zu zahlen, da nur zufriedene Beschäftigte einen guten Service anbieten könnten. Das machte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast deutlich. "Vereinzelt finden wir noch Lohndumping." Das wolle sie beim Jahreskongress des Handelsverbandes Deutschland am kommenden Mittwoch ansprechen. Gleichzeitig hob die Bundeskanzlerin hervor: "Der Service in Deuts

Statistik: Stationäre Krankenhauskosten je Fall 2010 auf 3.854 Euro gestiegen

Die Stationären Krankenhauskosten je Fall haben im Jahr 2010 rund 3.854 Euro betragen, 2,2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, beliefen sich die Gesamtkosten der Krankenhäuser im Jahr 2010 auf 79,7 Milliarden Euro. Die Krankenhauskosten setzten sich im Wesentlichen aus den Personalkosten von 47,4 Milliarden Euro, den Sachkosten von 30,2 Milliarden Euro sowie den Aufwendungen für den Ausbildungsfonds von 1,0 Milliarden Euro zusammen