WvD kritisiert Kabinettsbeschluss zum GKV-BStabG: Kabinett hält trotz eindringlicher Warnungen an pauschaler Kürzung im Hilfsmittelbereich fest.

WvD kritisiert Kabinettsbeschluss zum GKV-BStabG: Kabinett hält trotz eindringlicher Warnungen an pauschaler Kürzung im Hilfsmittelbereich fest.

Das Bundeskabinett hat heute (29.04.2026) den Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes beschlossen – und dabei die fachlichen Einwände zum Hilfsmittelbereich ignoriert. "Wir versorgen Deutschland" (WvD) kritisiert, dass die Bundesregierung damit die drohenden Risiken für die Versorgungen mit Hilfsmitteln sehenden Auges in Kauf nimmt. WvD fordert die Regierungsfraktionen auf, im parlamentarischen Verfahren einzugreifen und statt pauschaler Kürzungen auf eine di

TK-Chef Baas befürchtet höhere Krankenkassen-Beiträge

TK-Chef Baas befürchtet höhere Krankenkassen-Beiträge

Der Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, befürchtet, dass die Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen trotz der geplanten Gesundheitsreform weiter steigen.

Im rbb24 Inforadio kritisierte er am Mittwoch vor allem die reduzierte Einsparsumme von rund 16 Milliarden Euro – bisher waren 19,6 Milliarden Euro vorgesehen.

"Die Belastung der Patienten ist immer noch extrem hoch", so Baas. "Deswegen ist es schwierig, dass die Summe runtergeht.

Reimann zu Änderungen im GKV-Sparpaket: Neue Unwucht statt nachhaltiger Stabilisierung

Reimann zu Änderungen im GKV-Sparpaket: Neue Unwucht statt nachhaltiger Stabilisierung

Aktuell kursiert ein Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG), über den verschiedene Medien berichten. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, kommentiert vor allem die darin vorgesehene Absenkung des Bundeszuschusses für die Gesetzliche Krankenversicherung kritisch:

"Der Kern dieses wichtigen Gesetzes ist die Rückkehr zum Grundsatz der Wirtschaftlichkeit durch eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik. Es wäre ein wichtiger E

Honorarkürzungen: Geben Psychotherapeuten ihren Kassensitz nun ab?

Die geplanten Honorarkürzungen von rund 4,5 Prozent sorgen aktuell für Unruhe unter Psychotherapeuten in Deutschland. Viele sehen sich ohnehin seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck: steigende Anforderungen, zunehmende Bürokratie und vergleichsweise niedrige Vergütungen im Kassensystem. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage hoch – mit teils langen Wartezeiten für Patienten und steigenden Folgekosten, wenn Behandlungen zu spät beginnen.

Viele Therapeuten stehen

Schulzeit im Ausland: So sichern Eltern ihr Kind ab

Schulzeit im Ausland: So sichern Eltern ihr Kind ab

Ein Auslandsaufenthalt ist der Traum vieler Schülerinnen und Schüler. Doch wie sind die Jugendlichen bei Krankheit oder materiellen Schäden abgesichert? Das Infocenter der R+V Versicherung rät Eltern, bei der Planung frühzeitig an den Versicherungsschutz zu denken.

Jedes Jahr besuchen Tausende 15- bis 17-Jährige für ein halbes oder ganzes Jahr eine Schule im Ausland. Mitunter ist der Abschluss von Versicherungen die Voraussetzung dafür – besonders bei Sch

Sparen wird am Ende sehr teuer / Pharma Deutschland Stellungnahme zum GKV-Spargesetz

Sparen wird am Ende sehr teuer / Pharma Deutschland Stellungnahme zum GKV-Spargesetz

Pharma Deutschland hat heute fristgerecht seine Stellungnahme zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgelegt und kritisiert erneut insbesondere die fehlenden strukturellen Reformen und ausschließliche Fokussierung auf die Ausgabenseite, ohne die Konsequenzen dieser Maßnahmen auf die Einnahmenseite und wirtschaftliche Lage des Landes im Auge zu behalten.

Wer medizinische Versorgung mit Arzneimitteln wie einen Rechenfehler behandelt, der über pauschale Abschläge korrig

Beitragsentwicklung in der PKV: Peter Reimer von der Expert.Versicherung AG verrät, wie Versicherte ihre Kosten im Alter planbar machen können

Viele privat Versicherte und Wechselinteressierte stehen vor einer zentralen Frage: Wie entwickeln sich die PKV?Beiträge im Alter wirklich? Während steigende Gesundheitskosten und wirtschaftliche Veränderungen für Unsicherheit sorgen, fehlt es oft an klaren Strategien zur langfristigen Planung. Wer heute nicht die richtigen Entscheidungen trifft, riskiert morgen finanzielle Belastungen. Doch wie lässt sich diese Entwicklung gezielt steuern?

Auf den ersten Blick scheint

Für eine stabile, gute sowie gerechte Krankenversorgung

Für eine stabile, gute sowie gerechte Krankenversorgung

Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende;

Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:

Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zulasten der Versicherten gehen. Statt höherer Beiträge oder Leistungskürzungen setzen wir auf strukturelle Reformen für mehr Effizienz und eine bessere, gerechtere Versorgung. Die von der Kommission dazu erarbeiteten Vorschläge sind eine fundierte und tragfähige Grundlage für