Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) übersteigen die Beitragseinnahmen seit Jahren erheblich. Wesentlicher Treiber sind die Kosten für die Krankenhausversorgung und die Arzneimittelversorgung. Hinzu kommt die fehlende Kompensation für versicherungsfremde Leistungen aus Bundesmitteln. In seiner Sitzung am 11. Dezember 2025 appellierte der Verwaltungsrat des BKK Landesverbandes Bayern deshalb mit einer Resolution an den Ge
Satz für Zusatzbeitrag bleibt 2026 unverändert bei 3,25 Prozent
Die Debeka BKK hält den Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel 2026 stabil. Für die rund 190.000 Versicherten bedeutet das: Der Zusatzbeitrag bleibt weiterhin bei 3,25 Prozent, der Gesamtbeitragssatz beträgt damit 17,85 Prozent. Trotz anhaltend steigender Kosten im Gesundheitswesen und einer angespannten Finanzlage in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kann die Debeka BKK ihren Mitgliedern Mehrbelastungen
Anlässlich der vorläufigen Ergebnisse zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im 1.-3. Quartal 2025 erklärt Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung:
"Einmal mehr belegen die Daten zur GKV-Finanzentwicklung, dass es allein dem vertragszahnärztlichen Bereich gelungen ist, seinen Anteil an den GKV-Gesamtausgaben (aktuell 5,7 Prozent) kontinuierlich zu senken – trotz zielgruppenspezifischer Auswei
Innungskrankenkassen unterstützen die Klagen gegen die Grundsatzbescheide des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS) und sehen Bund und Länder in der Pflicht, die versprochenen Einsparungen des "kleinen Sparpakets" umzusetzen.
Anlässlich der heutigen Mitgliederversammlung der Gemeinsamen Vertretung der Innungskrankenkassen (IKK e.V.) in Berlin kritisieren die Delegierten, dass die bereits in drei Koalitionsverträgen zugesagte kostendeckende Finanzierung der g
Höhere Zuschüsse, geänderte Pflegeleistungen, erweiterte Funktionen der ePA: 2026 bringt wichtige Neuerungen für Privatversicherte. Wir geben einen Überblick.
Neue Grenzen für den Wechsel in die PKV
Beschäftigte müssen ab 2026 ein Einkommen von mindestens 77.400 Euro im Jahr erzielen, um versicherungsfrei in der GKV zu werden und in die PKV wechseln zu können. 2025 lag die Grenze noch bei 73.800 Euro pro Jahr. Wichtig zu wissen: Wer bereits privatv
Jährlich zehntausende Verdachtsfälle – und doch bleiben die meisten ohne Folgen: Laut AOK stieg 2024 die Zahl der gemeldeten Behandlungsfehler erneut auf über 16.000. Besonders betroffen sind Operationen und orthopädische Eingriffe. Die Konsequenzen für Patienten sind oft dramatisch – körperlich, psychisch und finanziell. Wer nach einer falschen Behandlung Gerechtigkeit sucht, steht schnell vor einem Berg aus Gutachten, Anträgen und Gegengutachten.
Die BARMER plant, ihren Beitragssatz zum Jahreswechsel stabil zu halten. Der abschließende Beschluss dazu soll am 19. Dezember durch den Verwaltungsrat der Kasse gefasst werden. Der für dieses Gremium maßgebliche Haupt- und Grundsatzausschuss hat jedoch bereits empfohlen, den Zusatzbeitragssatz zum Jahreswechsel nicht zu erhöhen. "Finanzielle Stabilität, hohe Leistungsstärke und ausgezeichneter Kundenservice sind gerade in diesen herausfordernden Zeiten ein w
Viele Menschen erleben die private Krankenversicherung als ein undurchsichtiges System: komplizierte Tarife, widersprüchliche Informationen, steigende Beiträge. Wer sich absichern will, steht häufig allein zwischen Vergleichsportalen und Beratern, die ihre Produkte wichtiger nehmen als die Menschen dahinter. Marco Müller wollte das nie akzeptieren. Seit zwanzig Jahren begleitet er Versicherte durch die komplexe Welt der privaten Krankenversicherung – mit einem Anspruch,
Für Beamte ist die Wahl der Krankenversicherung eine häufig unterschätzte Entscheidung mit weitreichenden finanziellen und gesundheitlichen Konsequenzen. Besonders für Einsteiger lohnt sich dabei ein genauer Blick: Nur wer sämtliche Einflussfaktoren kennt und gezielt abwägt, trifft eine zukunftssichere Entscheidung. Doch welche Aspekte sind dabei wirklich entscheidend und was können Beamte selbst tun, um die richtige PKV zu finden?