SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Sympathien für eine Anhebung der Mütterrente gezeigt. "Ich halte es für ein Gebot der Gerechtigkeit, dass die Kinder, die vor 1992 geboren wurden, höher bei der Mütterrente berücksichtigt werden", sagte Steinbrück der "Bild am Sonntag". Gleichzeitig machte er eine Umsetzung nach der Bundestagswahl von der Haushaltssituation abhängig: "Das muss finanziert werden – und das ist mit Blick au
CSU-Chef Horst Seehofer hat neben der PkW-Maut weitere Voraussetzungen für seine Unterschrift unter einer Koalitionsvertrag im Bund benannt. So ist für ihn eine Neuordnung des Länderfinanzausgleichs ebenso zwingend wie die Förderung konventioneller Energieträger. "Die Neuordnung des Länderfinanzausgleichs ist mir besonders wichtig. Wir werden das bestehende System nicht mehr hinnehmen", sagte Seehofer im Interview mit der "Welt am Sonntag". Besti
Aktuelle Äußerungen der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel zur Möglichkeit einer Großen Koalition nach der Bundestagswahl am 22. September haben heftige Reaktionen ausgelöst. FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte "Bild am Sonntag": "Alle Spekulationen über eine Große Koalition in der Union zeigen eins: Wer die Fortsetzung von Schwarz-Gelb will, muss FDP wählen." Die Bundeskanzlerin müsse bedenken, dass nicht sie, sonder
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine persönlichen Angriffe auf Bundeskanzlerin Angela Merkel nochmals verschärft: Steinbrück warf Merkel in "Bild am Sonntag" vor, den Deutschen in der Euro-Krise nicht die Wahrheit zu sagen und bekräftigte seinen Vorwurf, dass sie in der NSA-Affäre ihren Amtseid verletze. "Angela Merkel führt uns beim Thema Euro hinter die Fichte", sagte Steinbrück. "Sie tut so, als ob die Euro-Krise die De
Fünf Wochen vor der Bundestagswahl haben CDU/CSU und FDP wieder eine Mehrheit und bauen ihren Vorsprung vor SPD und Grünen weiter aus. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die Union auf 40 Prozent (minus 1) und die FDP auf 6 Prozent (plus 1). Damit liegt Schwarz-Gelb zusammen bei 46 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht nur noch 24 Prozent, die Grünen stehen bei 1
Ein Jahr nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals haben Politiker von Grünen und Linkspartei eine Reform des Organspendesystems in Deutschland gefordert. Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sprach sich gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" für eine öffentlich-rechtliche Institution aus, die die Koordination der Organspenden übernehmen solle. Bisher liegt diese Aufgabe bei Privaten: bei der Deutschen St
Die Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat die ablehnende Haltung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zu einem weiteren Schuldenschnitt für Griechenland scharf kritisiert und Konsequenzen gefordert. "Merkel und Steinbrück betreiben nichts anderes als Konkursverschleppung. Für den Lügenberg der Euro-Krise bräuchte man inzwischen eine eigene Wahrheitskommission", sagte Wagenknecht "H
In der SPD mehren sich Warnungen davor, eine große Koalition nach der Bundestagswahl auszuschließen. Der hessische SPD-Generalsekretär und Bundestagsabgeordnete Michael Roth sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Wir können unseren Wählern nicht sagen, wenn Rot-Grün nicht klappt, gehen wir auf jeden Fall in die Opposition. Strategische Optionen einzuschränken ist immer schlecht für eine Partei." Wenn eine Partei alle m&
Der Spitzenkandidat der FDP, Rainer Brüderle, will mindestens noch einmal vier Jahre im Bundestag bleiben. Er habe sich das gut überlegt, sagte Brüderle dem "Tagesspiegel am Sonntag". "So lange mich die Leute noch haben wollen", so der FDP-Politiker, werde er in der Politik bleiben. Auch, wenn er am Ende der nächsten Legislaturperiode 72 Jahre alt ist. "Ich mache weiter", sagte er. Nach dem Datenskandal um die Ausspähung von Mail- und Handyd
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, in Europa entschlossen gegen rechtsextremistisches Gedankengut vorzugehen. "Wir dürfen uns niemals damit abfinden, dass solches Gedankengut in unserem demokratischen Europa einen Platz hat", sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Am kommenden Dienstag besucht die Bundeskanzlerin die KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie sei sehr berührt, dass sie ein Überlebender, der Vorsitzende der Lager