CDU-Politiker kritisieren „Vermisst“-Kampagne von Innenminister Friedrich

Nach Migrantenverbänden und Opposition wird nun auch in den Regierungsparteien Kritik an der Kampagne "Vermisst" des Bundesinnenministeriums laut: "In dieser Form sollte die Kampagne nicht fortgesetzt werden", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Das Innenministerium muss erkennen, dass es so nicht geht." Zwar seien Absicht und Ziel der Kampagne gege

Betreuungsgeld: Aigner attackiert FDP scharf

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat dem Koalitionspartner FDP beim Betreuungsgeld den Kampf angesagt. "Unsere Geduld ist erschöpft. Meine Botschaft an die FDP ist eindeutig: Jetzt ist mal Schluss mit weiteren Forderungen", sagte Aigner der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die CSU-Politikerin warf den Liberalen eine "Verweigerungshaltung" vor, mit der sie "einen zusätzlichen Gewinn für sich heraushandeln" wollten.

Zeitung: Friedrich gegen neues NPD-Verbotsverfahren

Bundesinnenminister Hans-Peter-Friedrich (CSU) hat sich gegen ein neues NPD-Verbotsverfahren ausgesprochen. "Die NPD ist eine totalitäre, verfassungsfeindliche Partei, die mit unserer Demokratie null-Komma-null zu tun hat. Aber die Gesinnung einer Partei reicht eben nicht aus, um sie zu verbieten", sagte Friedrich dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Man müsse aufpassen, dass die NPD durch einen neuen Verbotsantrag nicht noch aufgewertet werde. Problematisch bei ein

Kauder: Wiederwahl Merkels durch Kandidatur von Steinbrück nicht gefährdet

Unions-Fraktionschef Volker Kauder sieht die Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) im kommenden Jahr durch die Kanzlerkandidatur von Peer Steinbrück (SPD) nicht gefährdet. "Die Bundeskanzlerin genießt das Vertrauen der Bürger – gerade was die Bewältigung der Euro-Schuldenkrise angeht. Das zeigen alle Meinungsumfragen. Das wird bei der Bundestagswahl entscheidend sein", sagte Kauder im Gespräch mit der "Bild am Sonntag". Steinb

Umfrage: Mehrheit hält Steinbrück für guten Kanzlerkandidaten

Die Mehrheit der Deutschen hält Peer Steinbrück (SPD) für einen guten Kanzlerkandidaten. Dies ist das Ergebnis einer Blitzumfrage des ARD-"DeutschlandTrends". Demnach finden 58 Prozent, dass Steinbrück ein guter Kanzlerkandidat für die SPD ist, lediglich 21 Prozent sind nicht dieser Ansicht. Unter den Anhängern der Sozialdemokraten ist die Zustimmung für Steinbrück noch größer: 75 Prozent der SPD-Anhänger halten den früheren

Abschaffung von Hotelsteuerprivileg: Schleswig-Holstein scheitert vorerst mit Initiative

Das Land Schleswig-Holstein ist mit seinem Vorhaben, die umstrittene Ermäßigung der Umsatzsteuer für Hoteliers abzuschaffen, vorerst gescheitert. Hintergrund ist eine entsprechende Gesetzesinitiative, die die Regierung in Kiel am 21. September 2012 in die Länderkammer eingebracht hatte. "Auf unseren Wunsch als Antragsteller wurde die Beratung im Finanzausschuss des Bundesrats am 27. September 2012 einstimmig vertagt", sagte ein Sprecher der Landes-Finanzministerin

Umfrage: Große Unterstützung für Steinbrücks Bankenpläne

Peer Steinbrück, designierter Kanzlerkandidat der SPD, stößt mit seinen Vorschlägen zur Regulierung der Banken auf enormen Rückhalt in der Bevölkerung. Neun von zehn Bürgern (91 Prozent) sind der Ansicht, dass die Banken für Notfälle mit einem eigenen Rettungsfonds vorsorgen sollten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der Fernsehsendung "Günther Jauch" (ARD). 85 Prozent

Grünen-Politiker Beck begrüßt SPD-Entscheidung für Steinbrück

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, hat die Kür von Peer Steinbrück zum SPD-Kanzlerkandidaten begrüßt. "Mit der Entscheidung der SPD hat der Kampf um das Kanzleramt und um die Ablösung von Schwarz-Gelb durch Rot-Grün begonnen", sagte Beck dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Das ist gut so." "Mit starken Grünen hat Steinbrück eine reale Chance, Kanzler

Linken-Chefin Kipping kritisiert SPD-Entscheidung für Steinbrück

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat die Kür von Peer Steinbrück zum SPD-Kanzlerkandidaten kritisiert, zugleich aber klar gestellt, dass für die Linke Inhalte zentral seien und nicht Personen. "Steinbrück steht sicher nicht für einen Aufbruch", sagte sie der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Aber der Politikwechsel entscheidet sich an Inhalten, nicht an Personen. Ich bin jetzt vor allem darauf gespannt, wie sich die SPD

NRW: Ministerpräsidentin Kraft verspricht bürgernahe Lösung für Kanal-TÜV

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat den Hausbesitzern im Land eine "bürgernahe Regelung" für den umstrittenen Kanal-TÜV zugesagt. Die rot-grüne Landesregierung habe sich entgegen anders lautenden Meldungen noch nicht festgelegt, wie man diese Frage regeln wolle; man sei noch mitten in der Diskussion, sagte Kraft in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). Außerdem betonte die Politikerin, die an diesem