Ramelow: Wagenknecht und Bartsch ideale Doppelspitze

Bodo Ramelow, Fraktionsvorsitzender der Partei die Linke im thüringischen Landtag, hält nach dem Rücktritt von Gesine Lötzsch eine Doppelspitze aus Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch für die ideale Lösung des Parteivorsitzes. Das sagte er am Mittwoch im Deutschlandfunk. Ramelow präferiere diese "Idealkombination", "weil da sehr unterschiedliche Akzente unserer Partei gemeinsam deutlich würden, und wir sind nur als Gesamtpartei stark.&quot

Röttgen hält an 40-Prozent-Klimaziel der Bundesregierung fest

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat die Kritik von Energie-Experten an einer zu langsamen Umsetzung der Energiewende zurückgewiesen und hält am 40-Prozent-Klimaziel der Bundesregierung fest. "Die in der Energiewende angelegten Maßnahmen werden dazu führen, dass Deutschland seine Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert", sagte Röttgen der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "An

Piraten-Vorstand: Interne Querelen von Medien „aufgebauscht“

Das Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei, Matthias Schrade, hat die parteiinternen Streitigkeiten relativiert und vor allem den Dauerstreit zwischen dem Bundesvorstand und der Berliner Landtagsfraktion heruntergespielt. "Leider konzentrieren sich die Medien auf die – meist aufgebauschten – internen Querelen, beachten die tatsächliche sehr gute Arbeit der Piratenfraktion aber kaum", sagte Schrade "Handelsblatt-Online". In die internen Angelegenheiten der Berliner

Linkspartei: Ramelow fordert bei Parteivorsitz Verzicht auf Ost-West-Debatte

Thüringens Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow hat den Verzicht auf jegliche Strömungs- und Ost-West-Debatte bei der Neubestimmung der nächsten Führungs-Architektur für die Linkspartei gefordert. "Wir brauchen auf dem Personalparteitag in Göttingen eine Bestätigung unserer geschlechtsspezifischen Doppelspitze, aber ansonsten für die Führungsarchitektur keine Strömungslogik oder Himmelsrichtungsdebatte mehr", sagte Ramelow in einem Intervie

Linke-Fraktionsvize van Aken hofft auf Kandidatur Lafontaines

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linke im Bundestag, Jan van Aken, wünscht sich nach dem Rücktritt von Gesine Lötzsch als Parteivorsitzende eine Kandidatur Oskar Lafontaines um das Amt. "Ich hoffe, dass Oskar Lafontaine seine Kandidatur erklärt", sagte van Aken der Tageszeitung "Die Welt". Seiner Meinung nach sollte sich Lafontaine möglichst bald entscheiden. "Ein früherer Termin wäre gut, nicht erst kurz vor dem Parteitag

Nordkorea ernennt verstorbenen Kim Jong Il zum „Ewigen Generalsekretär“

In Nordkorea ist der verstorbene Machthaber Kim Jong Il von der kommunistischen Arbeiterpartei zum "Ewigen Generalsekretär" ernannt worden. Das berichtet die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Kim Jong Un, der bereits seit dem Tod seines Vaters Kim Jong Il zum "Obersten Führer" der Partei, der Streitkräfte und des Staates ausgerufen wurde, ist währenddessen zum "Ersten Sekretär" und damit zum Chef der Partei ernannt worden. Kim Jo

Linkspartei: Ramelow wünscht sich Lafontaine nach Berlin zurück

Der Thüringer Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow hat sich nach dem Rücktritt von Parteichefin Gesine Lötzsch für ein Comeback von Oskar Lafontaine in der Bundespolitik ausgesprochen. "Lafontaine würde sowohl die Rolle als Vorsitzender, als auch als Spitzenkandidat ausfüllen", sagte Ramelow zu Süddeutsche.de. "Wenn er das auch will, wäre es töricht, wenn wir das nicht annehmen würden." Als mögliche Nachfolgerin für L&ou

Grünen-Spitzenkandidatin Löhrmann nennt Lindner „Politpendler“

Sylvia Löhrmann, die Spitzenkandidatin der Grünen in Nordrhein-Westfalen, nennt ihren Herausforderer Christian Lindner (FDP) einen "Politpendler". "Er geht nach Berlin, dann schmeißt er da die Brocken hin, weil er keine Verantwortung tragen will, wenn etwas schief geht. Jetzt ist er zurück in NRW, aber was genau er hier will, kann Ihnen niemand sagen. Hat die FDP sich verabschiedet von `Privat vor Staat`, oder gilt das," fragte Löhrmann im Interview

Landtagswahl in NRW: FDP-Spitzenkandidat Lindner will sich nicht auf Ergebnis festlegen

Einen Monat vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen will sich der FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner nicht auf zu erreichende Prozentpunkte festlegen. "Bitte keine Ziffern. Die Phase, in der wir unsere Wahlziele daran festgemacht haben, ist vorbei", sagte der 33-Jährige in einem Interview mit der Illustrierten "Bunte". Er habe Lust auf diesen Wahlkampf. Die FDP in NRW habe sich komplett erneuert. "Es ist noch nichts gewonnen, aber wir merken, die Leute h&ouml

Piraten-Chef Nerz fordert Diskussion über Satzung

Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, setzt sich für eine umfassende Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Bundesvorstandes und der Satzung der Partei ein. Nerz fordert eine Auseinandersetzung mit der derzeitigen Partei-Satzung, wonach der Vorstand allein die Meinung der Partei kommunizieren soll und nicht die persönliche Meinung der Partei-Führung. Nerz sagte der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe): "Die Partei muss sich