Warum die Gefahr neuer Kriege steigt / Kommentar von Raimund Neuß zu drei Jahren russisch-ukrainischer Krieg

Warum die Gefahr neuer Kriege steigt / Kommentar von Raimund Neuß zu drei Jahren russisch-ukrainischer Krieg

Drei Jahre Krieg, Hunderttausende Tote – und nein, nicht wirklich Hoffnung auf Frieden für die von Wladimir Putins Truppen überfallene Ukraine. Wer glaubt, die spektakuläre Wende, die US-Präsident Donald Trump mit seinen Wortmeldungen ankündigt, könne Frieden bringen, der lebt in einem ähnlichen Nebelreich aus Illusion und Desinformation wie offensichtlich der mächtigste Mann der Welt selbst.

Einmal abgesehen davon, dass es beim Foltern, Morden und Deport

„nd.DieWoche“: Linke-Chef van Aken gegen deutsche Blauhelme in der Ukraine / SPD-Politiker Stegner: Diplomatie ist mühselig, über Waffen kann jeder Trottel reden

„nd.DieWoche“: Linke-Chef van Aken gegen deutsche Blauhelme in der Ukraine / SPD-Politiker Stegner: Diplomatie ist mühselig, über Waffen kann jeder Trottel reden

Der Linke-Vorsitzende Jan van Aken hat sich Äußerungen gewandt, denen zufolge deutsche Soldaten Teil einer Friedenstruppe in der Ukraine sein könnten. Er verneinte eine entsprechende Frage in einem Gespräch mit dem SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner für die Wochenendausgabe der Tageszeitung "nd" ("nd.Die Woche", Samstagausgabe). "Ich könnte mir vorstellen, dass es klassische Blauhelme gibt. Ob auch Deutsche dabei sind, darüber m&uum

Verdi sägt am Ast der eigenen Mitglieder

Verdi sägt am Ast der eigenen Mitglieder

Wer in diesen Zeiten acht Prozent mehr Lohn und vier zusätzliche freie Tage fordert, zeigt, dass er sich von den Realitäten gelöst hat. Verdi lässt die Leistungsträger, die morgens zur Arbeit müssen und nicht im Homeoffice bleiben können, sowie Schüler im wahrsten Sinne des Wortes in der Kälte stehen und zwingt Eltern von Kitakindern, ihre Urlaubstage zu opfern.

Pressekontakt:

Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Pehers

„nd.DieWoche“: Eine Frage der Humanität – Kommentar zu den Geiselübergaben in Gaza

„nd.DieWoche“: Eine Frage der Humanität – Kommentar zu den Geiselübergaben in Gaza

Die Bilder von den Geiselübergaben in Gaza, die uns seit Wochen erreichen, sind kaum zu ertragen: Menschen, die entführt und unter unsäglichen Umständen länger als ein Jahr gefangen gehalten wurden, die nicht wussten, ob sie da lebend wieder rauskommen – diese Menschen werden von johlenden, bewaffneten Hamas-Kämpfern unter antisemitischen Parolen herumgestoßen, verhöhnt und für ihre Propaganda missbraucht. Dass jetzt die Särge von zwei getö

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Bedingungen des J.D. Vance

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Bedingungen des J.D. Vance

Der Stellvertreter Donald Trumps will den – seit Jahrzehnten dankenswerterweise enormen – Beitrag der USA zur Sicherheit der Bundesrepublik daran knüpfen, dass eine kommende Regierung die Gesellschaft "in die richtige Richtung" lenkt. Schließlich – jetzt kommt der Gag – basiere die Nato auf gemeinsamen Werten.

Ein Gag, denn Vance traut in Deutschland die Richtung und die gemeinsamen Werte bekanntlich der AfD zu. Einer so unpatriotischen wie antiamerikanischen Partei, die si

Wählt demokratisch!

Wählt demokratisch!

Der russische Überfall auf die Ukraine 2022 hat die Politik in Deutschland auf den Kopf gestellt. Drei Jahre später zeichnet sich ab, dass das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine der Anfang einer noch schlimmeren Epoche werden könnte, wenn Donald Trump Russland in Europa freie Hand gibt. Darauf muss die neue Bundesregierung eine klare Antwort finden. Und das auch noch schnell.

So liegt es nun an den Wählerinnen und Wählern, für Stabilität zu sorgen.

NRW-Polizei übernimmt Dienste im Abschiebegefängnis Büren – Reul: Kapazitäten mussten unbedingt erhöht werden

NRW-Polizei übernimmt Dienste im Abschiebegefängnis Büren – Reul: Kapazitäten mussten unbedingt erhöht werden

Beamte der Bereitschaftspolizei Bielefeld unterstützen den Vollzug in der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige (UfA) in Büren. "Die Kapazitäten in der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige in Büren musste unbedingt erhöht werden", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). Dies sei ein "konsequenter Schritt in der Migrationspolitik" gewesen. "Dieser Sch

Wirtschaft/Energie / Leunaer Chemieparkchef Günther fordert Gasförderung in Deutschland

Wirtschaft/Energie / Leunaer Chemieparkchef Günther fordert Gasförderung in Deutschland

Halle. Neben der Wiederaufnahme von russischen Erdgasimporten per Pipeline fordert der Leunaer Chemieparkchef Christof Günther auch die Förderung von Schiefergas (Fracking) in Deutschland. "Die Schiefergasförderung würde Akzeptanz finden, wenn nachweislich keine Risiken für Mensch und Natur zu erwarten sind und die Förderung lokal positive wirtschaftliche Effekte bringt", sagte der Geschäftsführer der Chemieparkgesellschaft Infra-Leuna der in Hal

Eine ekelhafte, teuflische Propagandashow

Eine ekelhafte, teuflische Propagandashow

Die Terrorhorden der Hamas sind nicht einmal bereit, die Leichen getöteter israelischer Geiseln pietätvoll an ihr Land und ihre Familien zurückzugeben. Es war eine ekelhafte, eine teuflische Propagandashow, die am Donnerstag veranstaltet wurde und die einer Verhöhnung der Opfer gleichkam. Entsprechend groß ist das Entsetzen in Israel. Wobei man darauf hinweisen muss: Es gibt viele Leichen von palästinensischen Terroristen und Zivilisten in Israel, die nicht an die

„nd.DerTag“: Was war noch mal Artenschutz? Kommentar zum Jahresbericht der EU-Umweltagentur zur Umsetzung der Klimaziele der EU

„nd.DerTag“: Was war noch mal Artenschutz? Kommentar zum Jahresbericht der EU-Umweltagentur zur Umsetzung der Klimaziele der EU

Förderung der Kreislaufwirtschaft, Kampf gegen das Artensterben, Ausbau der Erneuerbaren, Verringerung des Öko-Fußabdrucks beim Konsum – wo die EU-Umweltagentur auch hinblickt, sie findet in der Umwelt- und Klimapolitik große Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Der Jahresbericht der Behörde gleicht einer To-do-Liste, die im Vergleich zum Vorjahr noch länger geworden ist.

Das war mit dem Rechtstrend bei der Europawahl zu erwarten. Und da die Bundestags