VDA-Präsidentin beklagt gravierendes Standortproblem

VDA-Präsidentin beklagt gravierendes Standortproblem

Müller: Ohne billige Energie, Rohstoffe und Bürokratieabbau ist schleichende Deindustrialisierung nicht mehr zu stoppen – Ruf nach Energiepartnerschaften

Osnabrück. Die Autoindustrie sieht die Zukunft der Produktion in Deutschland in Gefahr. "Teilweise können Werke nur hierzulande gehalten werden, weil Geld an Standorten im Ausland verdient wird. Wir haben ein gravierendes Standortproblem", sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilin

Autoindustrie fordert Rücknahme von EU-Strafzöllen für E-Autos aus China

Autoindustrie fordert Rücknahme von EU-Strafzöllen für E-Autos aus China

VDA-Präsidentin Müller sieht "Lösungsräume" in Gesprächen zwischen Brüssel und Peking – "Sorge vor E-Auto-Schwemme übertrieben"

Osnabrück. Deutschlands Autoindustrie fordert die Rücknahme der EU-Strafzölle auf chinesische E-Autos. Die Subventionen in China seien zwar "eine Herausforderung", aber "die Strafzölle sind kein geeignetes Mittel für den Schutz unserer Branche und davon sollte man Abstand neh

VDA-Präsidentin bezweifelt Sinn des EU-Verbrennerverbots

VDA-Präsidentin bezweifelt Sinn des EU-Verbrennerverbots

Hildegard Müller: "Deutsche reagieren allergisch auf Verbote" – E-Autos werden ohnehin billiger als Verbrenner

Osnabrück. Die Präsidentin von Deutschlands Automobilverband VDA hat den Sinn des EU-Verbots für neue Diesel und Benziner ab 2035 in Zweifel gezogen. "Wir wollen E-Mobilität in Europa zum Leitmarkt machen, damit wir unsere Lösungen auf den wachsenden Märkten in Afrika, Asien und Indien verkaufen können, um den Verkehr auch dort so

Konjunktur – Es ist höchste Zeit, zu handeln

Konjunktur – Es ist höchste Zeit, zu handeln

Höchste Zeit, gleich an zwei Fronten tätig zu werden. Zum einen konjunkturpolitisch, wie es die Lehrbücher seit Jahrzehnten vorschreiben. Der Staat muss die bestehende Nachfragelücke sowohl bei Investitionen wie beim Konsum durch Ausgaben zu füllen versuchen, sei es durch Investitionsanreize für die darniederliegende Bauwirtschaft oder durch Entlastung der Bürger bei Steuern und Abgaben. Damit könnte man kurzfristig für Impulse sorgen. Weit wichtiger

Das Reformpaket der Bundesregierung mit Steuererleichterungen reicht nicht aus

Das Reformpaket der Bundesregierung mit Steuererleichterungen reicht nicht aus

Ein ganzes Sammelsurium an Steuerregelungen hat das Ampel-Kabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht, die für Paare und für Unternehmen von Bedeutung sind. Die Entlastung der Wirtschaft und der Haushalte fällt mit 20,9 Milliarden Euro höher aus als zunächst geplant. Firmen werden etwa über Sammelabschreibungen bei geringwertigen Gütern von Bürokratie befreit. Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich am Mittwoch zudem für die Wachstumsinitiative der Ampel auf

Bundesverfassungsgericht – Die Reform ist wichtig, doch ein Beigeschmack bleibt

Bundesverfassungsgericht – Die Reform ist wichtig, doch ein Beigeschmack bleibt

Es ist richtig und wichtig, dass sich die Ampel-Parteien mit der Union nach zähem Ringen auf einen gemeinsamen Vorschlag verständigt haben. Damit ist die Demokratie jedoch noch nicht ausreichend geschützt. Erstens muss die Suche nach anderen Schwachstellen weitergehen, im Bund wie in den Ländern. Vor allem aber haftet dem Kompromiss der Beigeschmack an, dass die etablierten Parteien eine "Lex AfD" geschaffen haben, eine Sonderregelung, um eine mögliche Einfluss

Ladenschlussreform in Bayern – Für längere Öffnungszeiten gibt es zu wenig Nachfrage

Ladenschlussreform in Bayern – Für längere Öffnungszeiten gibt es zu wenig Nachfrage

Viele Bürger in den größeren Städten haben sich mehr erhofft, auch mehr Leben in den nach Geschäftsschluss verödenden Innenstädten. Sie sollten sich aber selbst fragen, ob sie bei liberaleren Öffnungszeiten tatsächlich mehr Geld im stationären Einzelhandel lassen würden. Die meisten Einzelhändler glauben das nicht. Sie befürchten im Gegenteil, dass sie für denselben Umsatz höhere Kosten für längere Öffnung

Beamtenbund verlangt Fahrverbot bei Gewalt gegen Beamte / „Kipppunkt“ erreicht

Beamtenbund verlangt Fahrverbot bei Gewalt gegen Beamte / „Kipppunkt“ erreicht

Der Deutsche Beamtenbund in NRW (DBB NRW) sieht angesichts zunehmender Angriffe auf Mitarbeitende des Öffentlichen Dienstes einen "Kipppunkt" erreicht und fordert eine härte Anwendung von Strafen. "Präventiv-Kampagnen und politische Diskussionen helfen jetzt nicht mehr weiter. Wir können und wollen das nicht mehr länger hören. Wir brauchen einen stärkeren Abschreckungs-Mechanismus", sagt der Landesvorsitzende Roland Staude dem Online-Portal

Lauterbach schlägt mit der Reform der Notfallversorgung den richtigen Weg ein

Lauterbach schlägt mit der Reform der Notfallversorgung den richtigen Weg ein

Es wird berichtet, dass viele Notfallpatienten lange, oftmals zu lange auf den Rettungsdienst warten müssen. Gelänge es, die Zeit zwischen Notruf und Eintreffen der Helfer zu verkürzen, könnten Tausende gerettet werden.

Ein großes Problem neben vielen weiteren ist der Missbrauch des Notdienstes. Oft wird etwa im Rettungswagen eine günstige Alternative zum Taxi in die Klinik gesehen. Patienten, die es eigentlich nicht eilig haben, warten nicht selten gut gelaunt mi

Nigeria steuert auf eine Krise zu

Nigeria steuert auf eine Krise zu

Ein Land in Not: Humanitäre Hilfe erforderlich und Langzeitperspektiven

Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, steht am Rande eines wirtschaftlichen und humanitären Abgrunds. Einst als aufstrebende Wirtschaftsmacht bekannt, kämpft das Land nun mit einer der schlimmsten Krisen der letzten Jahrzehnte. Die Auswirkungen sind verheerend: Millionen Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Es handelt sich hier um eine Existenzkrise. Diese Krise fordert dringe

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