Die Umsetzung von Finanzsanktionen gehört heute zu den zentralen Compliance-Anforderungen für Unternehmen und Finanzinstitute. Geopolitische Entwicklungen, insbesondere seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, haben den Umfang und die Komplexität europäischer und internationaler Sanktionsregelungen deutlich erhöht. Gleichzeitig führen neue regulatorische Vorgaben – etwa im Zusammenhang mit der EU-Geldwäscheverordnung (AMLVO) oder verschär
Die Prävention von Terrorismusfinanzierung gewinnt für Unternehmen der Finanzbranche, Compliance-Abteilungen und Aufsichtsorgane zunehmend an Bedeutung. Internationale Konflikte, neue Finanzierungswege sowie die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden verändern die Risikolandschaft kontinuierlich. Gleichzeitig verschärfen Aufsichtsbehörden und internationale Organisationen ihre Anforderungen an die Identifikation, Bewertung und Überwachung entsprechender Risiken. Vor die
Die Einführung der AML-VO führt zu einer stärkeren Harmonisierung der Geldwäscheprävention innerhalb der EU. Für Versicherungsunternehmen ergeben sich daraus konkrete Anforderungen, etwa bei der Kundenidentifizierung, der kontinuierlichen Überwachung sowie der Dokumentation von Geschäftsbeziehungen.
Zudem gewinnen Themen wie Finanzsanktionen, Embargos und die Verhinderung von Terrorismusfinanzierung an Bedeutung. Auch die Rolle der Financial Intelligence
Investigativer Journalismus: Der französische Reifenhersteller Michelin setzt seine Lieferungen nach Russland fort, um die EU-Sanktionen zu umgehen (Quelle: BT)
Die Frage nach der Wirksamkeit von Sanktionen ist in jüngster Zeit im Zusammenhang mit dem eskalierenden Konflikt in Palästina aufgekommen. Insbesondere in Bezug auf den Iran wurden Rufe laut.
Für den wirkungsstarken operativen Vollzug der Sanktionen ist für die jeweiligen Sanktionsbereiche die Expertise verschiedener Behörden und Stellen auf Bundes- und Länderebene und deren Zusammenarbeit