Chef der ukrainischen Caritas: Unabhängigkeitsplatz nicht geräumt

Der Chef der Caritas in der Ukraine, Andrij Waskowycz, hat Berichten widersprochen, wonach der Maidan, der zentrale Unabhängigkeitsplatz in Kiew, von der Polizei geräumt worden sei. "Es ist noch keine Räumung. Die Polizei hat um 1:00 Uhr begonnen, die Zufahrtsstraßen und die Barrikaden auf den Zufahrtsstraßen zum Maidan zu räumen. Das ist der Polizei nicht gelungen", sagte Waskowycz, der zur Opposition zählt, am Mittwoch in hr-Info. Weiter sagte Was

Ukraine: Polizei geht hart gegen Demonstranten vor

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist es am Mittwoch zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und der protestierenden Menge gekommen. Hunderte Polizisten setzten vor dem von den Demonstranten seit Sonntag besetzten Rathaus der Stadt Schlagstöcke gegen die Menschenmenge ein, berichten örtliche Medien. Die Demonstranten wehrten sich ihrerseits mit Knüppeln und sprühten aus dem Rathaus heraus mit Feuerlösch-Spritzen. Zuvor waren in der Nac

Ukraine: Vitali Klitschko kündigt Proteste bis ins neue Jahr an

Der ukrainische Oppositionsführer und Boxweltmeister Vitali Klitschko hat Proteste in Kiew bis ins neue Jahr angekündigt. "Jetzt sind wir hier schon seit 18 Tagen und die Regierung setzt wohl immer noch darauf, dass wir irgendwann schon gehen werden. Aber wir werden nicht gehen. Wir werden, wenn es notwendig ist, hier auch bis ins neue Jahr bleiben. Und wir lassen uns erst recht nicht mit brutalen Aktionen einschüchtern", schreibt Klitschko in einem Beitrag für die

Grüne kritisieren Westerwelle-Auftritt in der Ukraine

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Tom Koenigs hat den Auftritt von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) in der Ukraine scharf kritisiert. "Herr Westerwelle wirkt in den letzten Tagen seiner Amtszeit schon etwas denkmalartig. Er sucht die eigene Inszenierung, was ein bisschen den Geschmack des Unseriösen hat", sagte Koenigs "Handelsblatt-Online". In der Sache liege der geschäftsführende Minister aber nicht falsch, sagte Koenigs weiter. Die Europ

Klitschko kündigt massive neue Proteste in der Ukraine an

Der ukrainische Oppositionspolitiker und Boxweltmeister Vitali Klitschko hat mit deutlichen Worten neue Proteste gegen die Regierung für die kommenden Tage angekündigt. Klitschko sagte in einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe): "So eine Stimmung hat es seit der orangenen Revolution 2004 nicht mehr gegeben. Wir machen weiter mit unserem Kampf gegen diese korrupte Regierung. Die Tage von Janukowytsch sind gezählt." Auf die Frage, ob er sich selb

Ökonom Otte: „Probleme der Ukraine sind vom Westen gewollt“

Der Wormser Wirtschaftsprofessor Max Otte hat den Westen für die politische Krise in der Ukraine mitverantwortlich gemacht. "Die Probleme der Ukraine sind vom Westen gewollt oder in Kauf genommen", sagte Otte "Handelsblatt-Online". "Hier findet eine Auseinandersetzung um die Ausweitung der amerikanischen Einflusssphäre statt." Das EU-Assoziierungsabkommen sei nur der Ukraine angeboten worden, nicht Russland, was Russland weiter isolieren würde. Ö

DIHK-Osteuropaexperte: Ukraine verliert für Investoren an Attraktivität

Nach Einschätzung des Osteuropaexperten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Tobias Baumann, verliert die Ukraine ohne das Assoziierungsabkommen mit der EU zunehmend an Attraktivität für Investoren. Ohne das Assoziierungsabkommen fehlten der Wirtschaft zukünftig "Potenziale, die das Abkommen durch Zollsenkungen und die Übernahme von Normen und Standards freigesetzt hätte", sagte Baumann "Handelsblatt-Online". "Zudem sinkt d

Ukraine: Misstrauensantrag gegen Regierung gescheitert

Der Misstrauensantrag gegen die ukrainische Regierung ist am Dienstag im Parlament gescheitert. Die Opposition, die unter anderem von Boxweltmeister Vitali Klitschko angeführt wird, erhielt für ihren Misstrauensantrag gegen die Regierung um Ministerpräsident Mykola Asarow lediglich 186 von 226 nötigen Stimmen. Asarow kann damit im Amt bleiben. Am vergangenen Sonntag waren in der Ukraine nach unterschiedlichen Angaben zwischen 100.000 und 700.000 Menschen auf die Straße

Ukraine: Merkel warnt vor Gewalt gegen friedliche Demonstranten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Blick auf die anhaltenden Proteste in der Ukraine vor Gewalt gegen friedliche Demonstranten gewarnt. Den Präsidenten der Ukraine, Wiktor Janukowitsch, und die Regierung des Landes forderte Merkel am Montag auf, "alles zu tun, um die freie Meinungsäußerung und das Recht auf friedliche Demonstrationen stets zu schützen". Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, erklärte, von den Pro-Europa-Kundgebungen in der ukr

Viele Verletzte bei Protesten in der Ukraine

Bei neuen Protestaktionen in der Ukraine sind am Sonntag nach unterschiedlichen Angaben zwischen 100.000 und 700.000 Menschen auf die Straße gegangen. Dabei soll es mindestens 150 Verletzte gegeben haben. Spezialeinheiten der ukrainischen Polizei vertrieben Demonstranten vor dem Amtssitz von Präsident Viktor Janukowitsch in Kiew. Dabei gingen sie unter anderem mit Schlagstöcken vor. Protestler hatten zuvor unter anderem versucht, mit einem Traktor den Präsidentenpalast zu st

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