Die deutsche Wirtschaft hat eine von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU)geforderte feste Quote für Frauen in Führungspositionen abgelehnt. Das machten die Personalvorstände der DAX-Konzerne bei einem Treffen mit von der Leyen, Familienministerin Kristina Schröder und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am Montag in Berlin deutlich. Vielmehr favorisierten die Konzerne eine Selbstverpflichtung. Die Unternehmen erklärten sich so dazu bereit, bis 202
Der Aufischtsratschef des Handelskonzerns Metro, Jürgen Kluge, legt sein Amt nieder. Das teilte am Montag Metro-Großaktionar Haniel mit. Demnach wolle Kluge einen umfassenden Neubeginn bei der Metro AG möglich machen. Die Sitzung des Kontrollgremiums Anfang November werde dennoch von Kluge geleitet werden. Die Metro AG ist eine Dachgesellschaft mehrerer Großhandels- und Einzelhandelsunternehmen, die derzeit in 33 Ländern aktiv ist. Auf dem deutschen Markt muss sich der
In der Debatte um die Bezahlung von Betriebsräten gehen mehrere Betriebsratschefs großer Konzerne in die Offensive: Sie wären bereit, ihre Bezüge zu veröffentlichen, sagten Hans Prüfer (Eon-Konzern) und Willi Segerath (ThyssenKrupp Stahl) der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgaben). Sie reagierten damit auf Vorwürfe gegen den Betriebsrat am Rüsselsheimer Opel-Stammwerk. Dort erhalten Betriebsräte Zulagen zwischen 300 und 1.50
Die Siemens AG will in den kommenden drei Jahren zusammen mit ihren Partnern eine Milliarde Euro in Russland investieren. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher in der heutigen Jahressitzung des Foreign Investment Advisory Councils unter dem Vorsitz des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin in Moskau an. Demnach wolle Siemens Technologien für Energieerzeugung und -übertragung, Mobilität sowie Lösungen für städtische Infrastrukture
In diesem Herbst erscheint die erste umfangreiche
empirische Studie zur "Leistungsorientierten Vergütung im
produzierenden Mittelstand". Die Fachhochschule Köln und die
Unternehmensberatung Milz & Comp haben bundesweit rund 500
mittelständische produzierende Unternehmen detailliert über Ihre
Zufriedenheit bei der Einführung von leistungsorientierten
Vergütungssystemen (LoV) in ihren Unternehmen befragt. Ergebnis: Rund
80 Prozent äußert
Akademisch gebildete Frauen befürworten – bei
allem Selbstbewusstsein – mehrheitlich die Frauenquote für
Führungspositionen, weil sie wirkliche Chancengleichheit im Beruf
noch nicht erleben.
Unternehmen scheinen sich zur Zeit beim Thema Frauenfreundlichkeit
einen regelrechten Wettbewerb zu liefern: Frauenquote für
Führungspositionen, gezielte Ansprache von Frauen mit eigenen
Kampagnen ("Female Employer Branding"), Ausbau der
Kinderbetreuungsangebote,
Annette Roeckl leitet seit 2003 als erste
Frau in sechster Generation das Unternehmen Roeckl Handschuhe &
Accessoires GmbH & Co.KG als geschäftsführende Gesellschafterin. Das
Münchner Familienunternehmen Roeckl steht für Handwerkskunst bei der
Herstellung von Handschuhen und Accessoires: Aus bis zu 24
Einzelteilen werden die Modelle gefertigt und von Hand genäht.
Dadurch sitzt ein Handschuh von Roeckl wie eine zweite Haut. 1839 von
Jacob Roeckl als Handwerk
Die Sprecherin der Frauen in der Unions-Bundestagsfraktion, Rita Pawelski, hat eine erhöhte Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten gefordert. "Unser Endziel ist eine Quote von 30 Prozent, die 2018 erreicht sein sollte", sagte die Sprecherin im Interview mit dem Deutschlandfunk. Pawelski hoffe, dass die Unternehmen freiwillig mehr Frauen in ihre Führungsspitzen holen. "Mit einem ersten Schritt, mit einer Flexiquote für Vorstände, nicht für A
Die acht größten Stadtwerke in Deutschland planen umfangreiche Investitionen, um den großen Energiekonzernen Marktanteile zu entreißen. Die Kooperation von acht kommunalen Energieunternehmen (8KU) plane in den nächsten "zehn Jahren zehn Milliarden Euro zu investieren und damit zehn Gigawatt Kraftwerksleistung zu bauen", sagte der Koordinator Thomas Prauße der "Financial Times Deutschland". Für dieses Vorhaben verlangen die Kommunalfirmen
TÜV Rheinland zertifiziert Unternehmen gemäß des
neuen internationalen Standards ISO 50001. Eine Zertifizierung des
Energiemanagementsystems nach diesem Standard oder DIN EN 16001 ist
ab 2012 Voraussetzung für den vergünstigten Strombezug. Auf Basis des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) profitieren energieintensive
Unternehmen von einer Härtefall- oder Ausgleichsregelung. Dazu zählen
Unternehmen, die einen Stromverbrauch von mindestens 10 GWh pro Jahr
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