Esprit will kurzfristige Investoren loswerden

Der Chef der Modemarke Esprit, Ronald van der Vis, will sich nicht länger von kurzfristigen Investoren leiten lassen. "Wir haben zu viel Geld aus der Firma gezogen in den letzten Jahren. Esprit war in den vergangenen fünf Jahren zu sehr auf Umsatz und kurzfristige Ergebnisse konzentriert", sagte er im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Darunter habe das Image der Marke und das Preis-Leistungs-Verhältnis gelitten. Künftig werde Esprit wieder

Nokia verteidigt Werksschließung

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat seinen Rückzug aus Bochum und die Schließung des Werkes in Rumänien verteidigt. "Die Schließung von Produktionsstandorten ist kein Karawanen-Kapitalismus, sondern eine unternehmerische Entscheidung, die wir uns auch aktuell nicht leicht gemacht haben", sagte Michael Bültmann, Chef von Nokia Deutschland, den Zeitungen der WAZ Mediengruppe (Samstagsausgabe). Wenn sich die Welt auf einem hart umkämpften Markt ver&aum

Atomausstieg: Eon-Chef kündigt Milliardenforderungen an Bundesregierung an

Im Streit mit der Bundesregierung um die Kosten des Atomausstiegs kündigt der Energiekonzern Eon Milliardenforderungen an. "Wir müssen entschädigt werden. Dafür schaffen wir mit der Verfassungsklage die Grundlage", erklärte Vorstandschef Johannes Teyssen in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Dabei will sein Unternehmen hohe Summen: "Wir reden über substantielle wirtschaftliche Interessen. Es wird um einige

Zeitung: Stromnetzbetreiber erhöhen Gebühren

Erste lokale Stromnetzbetreiber in Deutschland haben eine Erhöhung ihrer Netzentgelte angekündigt. Das berichtet der "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). So habe der Berliner Betreiber Vattenfall die rund 250 Stromverkäufer der Hauptstadt schriftlich informiert, dass das Netzentgelt im kommenden Jahr voraussichtlich von 4,56 auf 4,95 Cent je Kilowattstunde steigen werde, was einem Anstieg um 8,6 Prozent entspricht. "Ob sie diesen Aufschlag an ihre Endkunden weitergeben

Familienunternehmer fordern europäischen Alleingang bei schärferer Finanzregulierung

Der Präsident des Verbands der Familienunternehmer, Lutz Goebel, hat sich für eine härtere Gangart der Politik gegenüber der Finanzindustrie ausgesprochen. "Die Europäer müssen Finanzmarktregeln durchsetzen, nach denen Risiko und Haftung wieder zusammengeführt werden", sagte Goebel gegenüber der Onlineausgabe des "Handelsblatts". "Die europäische Politik sollte notfalls bei der Finanzmarktregulierung erst einmal alleine sch&au

ARAG Rechtsschutz entscheidet sich für Niederlassungsstruktur

– Notifikationsverfahren für sechs europäische Niederlassungen
– Neue Aufgabenverteilung im Vorstand
– Umwandlung der ARAG Rechtsschutz in ARAG SE steht bevor

Der Aufsichtsrat der ARAG Allgemeine Rechtsschutz-
Versicherungs-AG hat den Plänen des Vorstandes zugestimmt, in den
Niederlanden, Belgien, Österreich, Slowenien, Italien und Spanien
Niederlassungen im Rahmen eines Notifikationsverfahrens anzumelden.
In 2012 ist geplant, die in diesen Ländern bestehenden

Neue Studie zu Zielgruppen-Sampling von Sachen&Machen

Trotz neuer digitaler
Möglichkeiten behauptet Sampling seinen Platz im Marketing-Mix.
Gezielte Ansprache der gewünschten Zielgruppe, Produkt-Neueinführung,
Neukunden-Akquise und Steigerung der Markenbekanntheit stehen für
Anwender dabei im Vordergrund.

Um den Stellenwert von Sampling – das gezielte Verteilen von
Warenproben an klar definierte Zielgruppen – zu hinterfragen,
beauftragte Sylvia Sima-Kral, Inhaberin und Geschäftsführerin von
Sachen & Machen, den

Studie: Jeder dritte Unternehmer findet keinen Nachfolger

Jeder dritte Unternehmer sucht vergebens einen passenden Nachfolger, der für ihn den Chefsessel übernimmt. Das geht aus dem Unternehmensnachfolge-Report des Deutschen Industrie und Handelskammertages (DIHK) hervor, der der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) vorliegt. Allein 2010 wurden infolgedessen rund 1.800 Unternehmen mit insgesamt mehr als 23.000 Arbeitsplätzen aufgegeben. "Die Fachkraft Chef wird immer mehr zum Engpass", sagte DIHK-Hauptgeschäf

Google steigert Umsatz im dritten Quartal um 33 Prozent

Der US-Internetkonzern Google hat seinen Umsatz im dritten Quartal 2011 um 33 Prozent steigern können. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mountain View mit. Insgesamt wurden demnach im dritten Quartal knapp zehn Milliarden US-Dollar umgesetzt. Der Gewinn betrug 2,73 Milliarden Dollar. Damit übertraf Google die Erwartungen von US-Finanzanalysten. "Wir hatten ein großartiges Quartal", erklärte Google-Chef Larry Page. Die Gewinn- und Umsatzsteigerung von Goog

Sachsen-Anhalt: Solarkonzern Q-Cells baut 256 Arbeitsplätze ab

Der Solarkonzern Q-Cells wird an seinem Hauptsitz im sachsen-anhaltinischen Bitterfeld-Wolfen etwa jeden achten Arbeitsplatz abbauen. "256 Mitarbeiter werden das Unternehmen in den nächsten Wochen verlassen", sagte Unternehmenssprecherin Ina von Spies der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Das Unternehmen hatte nach hohen Verlusten im ersten Halbjahr 2011 Mitte August ein Restrukturierungsprogramm angekündigt. In der Verwaltung sollen die Kosten um 25 bis 3