Der Gesetzentwurf zur amtsangemessenen Alimentation wird weiter auf die lange Bank geschoben. Der dbb warnt vor einem erneuten Vertrauens- und Verfassungsbruch.
Dem dbb wurde mitgeteilt, dass sich das Bundeskabinett vor der parlamentarischen Sommerpause nicht mehr mit dem Gesetzentwurf zur amtsangemessenen Alimentation befassen werde. "Diese erneute Verzögerung ohne jede inhaltliche Begründung ist nicht zu rechtfertigen. Die Bundesregierung würde damit die wiederholten, eind
Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ruft die Bundestagsabgeordneten dringend dazu auf, von einer neuen finanziellen Belastung der rund 16.000 Apotheken abzusehen. Hintergrund ist: Am morgigen Mittwoch berät der Gesundheitsausschuss des Bundestages über das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz).
"Wir appellieren an die Abgeordneten im Gesundheitsausschuss: Greifen
Witwenrentendebatte ohne Geschiedene: ISUV fordert Ende der lebenslangen Kürzung
Der Versorgungsausgleich soll gerecht sein: Wer in der Ehe zurücksteckte, um Kinder zu betreuen oder den Haushalt zu führen, soll im Alter nicht leer ausgehen. Dieses Prinzip ist in der Gesellschaft weitgehend akzeptiert – und es stellt auch der ISUV nicht in Frage. Doch eine wenig beachtete Regelung im deutschen Rentenrecht kehrt dieses Prinzip
Ob Sportverein, Schule, Kindergarten oder gemeinnützige Initiativen: Die rund 650 Genossenschaftsbanken in Deutschland engagieren sich Jahr für Jahr für das Leben vor Ort – nah an den Menschen und ihren Belangen. Ein Ausdruck dessen ist auch ihr hohes gesellschaftliches Engagement. Zum Internationalen Tag der Genossenschaften am 4. Juli 2026 legt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) heute den Engagementbericht vor, der die Zuwendungen auf bundeswe
Im Jahr 2025 haben im Tischlerhandwerk in Hessen und Rheinland-Pfalz zusammen 167 Handwerkerinnen und Handwerker die Meisterprüfung bestanden. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl damit leicht um 1,8 Prozent zurück, lag aber deutlich über dem Wert von 2023 mit 141 bestandenen Prüfungen. In Rheinland-Pfalz stieg die Zahl von 55 auf 57 (plus 3,6 Prozent), während sie in Hessen von 115 auf 110 sank (minus 4,3 Prozent). Bundesweit bestanden 1.235 Personen die Meisterpr&u
Eine vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragte Evaluation zur Tariftreue in der Pflege zeigt, dass die Löhne seit der Einführung der Tarifbindung im Jahr 2021 zwar gestiegen sind, in Folge aber auch die Eigenanteile in stationären Einrichtungen sowie die Aufwendungen der Sozialhilfeträger und die Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung bei den Leistungszuschlägen. Die Schlussfolgerung des BMG, die Tariftreue vor diesem Hintergrund auszusetzen und dies
Zu den heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Auszubildendenzahlen in der Pflege sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer:
"Ein Taschenspielertrick der Bundesregierung: Die steigende Zahl der neuen Ausbildungsverträge ist kein Grund zum Feiern. Entscheidend ist doch, wie viele Pflegekräfte nach erfolgreicher Ausbildung in der Versorgung ankommen. Hier sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehrere tausend
Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses von CDU, CSU und SPD stoßen beim Deutschen Führungskräfteverband ULA auf deutliche Kritik. Während der Kündigungsschutz für Beschäftigte mit höheren Einkommen gelockert werden soll, bleiben aus Sicht der ULA notwendige Ausgleichsmaßnahmen aus. Gleichzeitig drohen Fach- und Führungskräften weitere finanzielle Mehrbelastungen.
"Wer Arbeitnehmerrechte für einen vermeintlichen Wettbewer
Der dbb erneuert seine Kritik am geplanten pauschalen Stellenabbau in der Bundesverwaltung.
Der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD hat in seinen Beschlüssen vom 2. Juli 2026, wie bereits im Koalitionsvertrag, das Ziel von 8 Prozent pauschalen Personaleinsparungen genannt. Es gelte, die "Digitalisierungsrendite bei allen Behörden zu heben". Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer stellt dazu erneut klar: "Ohne Investment keine Rendite! In die Digitalisierung der Verw
"Das heute von der Regierungskoalition vorgestellte Programm für Aufschwung und Beschäftigung ist endlich ein mutiger und richtungweisender Schritt nach vorne. Gerade in den Bereichen Bürokratieabbau und Digitalisierung geht diese Bundesregierung einen erkennbar fortschrittlichen Weg. Es kommt allerdings zehn Jahre zu spät und kann die Versäumnisse der Vorgängerregierungen nicht vollständig aufholen. Gerade in der für die Unternehmen alles entscheiden